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SEA-DEVILS-NEWS - 27.10.2006
Fans der ersten Stunde sind neue FankoordinatorenHamburg Sea Devils haben neue Fankoordinatoren
Nichts ist wichtiger für die Hamburg Sea Devils als ihre Fans. Und um ihre Fans hautnah betreuen zu können, haben die Hamburg Sea Devils zwei neue Fankoordinatoren ernannt. Ab sofort sind Gunar Bernstein und Rigo Voß für sämtliche Belange rund um das Thema Fan der Hamburg Sea Devils verantwortlich.
„Wir freuen uns, Gunar und Rigo als Fankoordinatoren vorstellen zu dürfen“, erklärte Kathrin Platz, Geschäftsführerin der Hamburg Sea Devils. „Der Kontakt zu den Fans ist das A und O unserer Arbeit und wir sind uns sicher, dass wir dank Gunnar und Rigo noch näher am Zuschauer sein werden.“
Gunar Bernstein und Rigo Voß sind Hamburg Sea Devils Fans der ersten Stunde. Gunar Bernstein ist Gründungsmitglied der Lancaster Black Eyes, einem der ersten gegründeten Fanclubs der Hamburg Sea Devils. Rigo Voß ist ehemaliger 1. Vorsitzender der Fighting Pirates Elmshorn, ehemaliger 1. Vorsitzender des Hamburg Blue Devils Fanclubs Devil Mania und hat noch nicht ein Siel der Hamburg Sea Devils verpasst.
Gemeinsam stehen sie allen Fans mit Rat und Tat zur Seite. Sie suchen nach Ideen, das Fantum der Hamburg Sea Devils voranzubringen, die Stimmung in der AOL Arena noch frenetischer werden zu lassen und organisieren Auswärtsfahrten. Des Weiteren haben sie sich vorgenommen, die einzelnen Fanclubs in und um Hamburg und auch die der NFL Europe einander näher zu bringen.
Gunar Bernstein ist unter 0160-97227127 oder gunar@lancaster-black-eyes.de zu erreichen. Rigo Voß ist unter 0172-5202120 oder rigoviper@aol.com zu erreichen.
Alle Infos und Hintergründe zu den Fanclubs der Hamburg Sea Devils gibt es auch auf www.hamburg-seadevils.de unter dem Navigationspunkt Fancorner/Fanclubs.
SEA-DEVILS-NEWS - 26.10.2006
Hamburg Sea Devils Receiver wechselt die SeitenScott McCready trainiert die Hamburg Eagles
Am kommenden Samstag, den 28. Oktober 2006, wird sich Scott McCready erstmals als Coach probieren. Der Wide Receiver der Hamburg Sea Devils wird beim Training der Hamburg Eagles gastieren und vorrangig die Ballfänger der Eagles trainieren.
„Das ist etwas völlig Neues für mich“, freut sich McCready, der zu den erfolgreichsten Receivern der NFL Europa Geschichte gehört. „Ich wechsle sozusagen die Seiten. Ich hoffe, ich kann den Receivern der Eagles einige Tricks beibringen.“
Das Training der Hamburg Eagles, die in der zweiten Bundesliga spielen, findet am Samstag von 12-13.30 Uhr im Stadtpark (Nähe Stadtparksee) statt.
McCready möchte den Receivern der Eagles beibringen, wie man sicherer Bälle fängt und bessere Routen läuft.
SEA-DEVILS-NEWS - 25.10.2006
NFL plant Spiele auch in Deutschland NFL beschließt Saison-Spiele außerhalb der USA
Startend mit der Saison 2007 wird die NFL fortan reguläre Saison-Spiele außerhalb der USA austragen. Dies wurde gestern in den USA beschlossen. Deutschland wird dabei gemeinsam mit Kanada, Mexiko und Großbritannien eine Station einer auf mehrere Jahre angelegten internationalen Spiel-Serie sein.
NFL Commissioner Roger Goodell zu dieser bahnbrechenden Entwicklung: „Diese Entscheidung ist Folge des weltweit wachsenden Interesses an der NFL. Die Team-Besitzer sind sich sicher, dass Spiele außerhalb der USA im besten Interesse der NFL sind und die Zahl der Fans und den Sport American Football global fördern werden.“
Deutschland ist Mittelpunkt der American-Football-Unterstützung in Kontinental-Europa und hat in den vergangenen Jahren durch die NFL Europe mehr Spiele auf NFL-Niveau ausgerichtet als jedes andere Land. Dadurch ist Deutschland prädestiniert für die Ausrichtung regulärer NFL Spiele.
„Wir sind sehr froh, dass reguläre NFL-Saison-Spiele in Deutschland ausgetragen werden, die die Präsenz von American Football, die bereits durch die NFL Europa erfolgreich etabliert wurde, weiter verstärken werden. Wir sind uns sicher, dass die einzigartige Mischung der NFL aus American Sports und Entertainment eine sehr große Anziehungskraft ausüben wird“, sagt NFL Europe Managing Director Uwe Bergheim.
Er fügt an: „Wann und wo diese Spiele stattfinden werden, wird in den kommenden Monaten entschieden. Diese Events sind für viele deutsche Städte von großem Interesse, und wir werden sehr bald erste Gespräche mit Kandidaten führen.“
Im Jahr 2005 richtete die NFL erstmals ein reguläres Saison-Spiel außerhalb der USA aus. Mit 103.467 Zuschauern wurde beim Spiel der San Francisco 49ers gegen die Arizona Cardinals im Azteken-Stadion in Mexiko-City ein NFL-Zuschauerrekord erzielt.
SEA-DEVILS-NEWS - 25.10.2006
Hamburg Sea Devils veranstalten Halloween-Bowling am 31.10. Halloween-Bowling mit den Hamburg Sea Devils
Nächste Woche Dienstag, am 31. Oktober ist wieder Halloween. Und da haben sich die Hamburg Sea Devils etwas gespenstig Gutes einfallen lassen. Sie veranstalten für ihre Fans ein Halloween-Bowling.
Von 19.00-22.00 Uhr können alle Fans, die kostümiert im US Play Bowling & Freizeitcenter (Wagnerstr. 2; 22081 Hamburg) erscheinen, gemeinsam mit Scott McCready, Aden Durde, Maskottchen Kuddl und den Sea Pearls um Strikes und Spares spielen.
Und das kostenlos! Einzige Bedingung ist ein Kostüm.
Empfangen werden alle Teilnehmer mit einem „Sea Devils Scary Cocktail“. Des Weiteren küren die Hamburg Sea Devils die besten Kostüme des Abends. Dabei gibt es jede Menge großartige Preise zu gewinnen.
Alle, die Lust auf den Grusel-Spaß bekommen haben, melden sich bitte bis Montag, den 30. Oktober, 17.00 Uhr bei den Hamburg Sea Devils an. Sie erreichen uns unter 040 - 75 25 59 - 0 oder info@hamburg-seadevils.de.
Das große Halloween-Bowling der Hamburg Sea Devils – ein Erlebnis für die ganze Familie!
Selbstverständlich ist auch jeder Fan herzlich eingeladen, dessen Kleiderschrank kein Halloween-Kostüm hergibt. Allerdings fallen für alle nicht verkleideten Gäste eigene Kosten für die Bowlingbahn an. Infos über Preise gibt es unter http://www.us-play.com/hamburg.
SEA-DEVILS-NEWS - 17.10.2006
Dauerkarteninhaber können sich ihre Plätze für die Saison 2007 schon jetzt
sichern
SEA-DEVILS-NEWS - 09.10.2006
Riesenstimmung beim Dance Team Casting FinaleMehr als 400 Fans und Gäste feiern Sea Pearls
Mehr als 400 Fans und Gäste der Hamburg Sea Devils erlebten gestern einen atemberaubenden Nachmittag im Delphi Showpalast. Das zweite öffentliche Sea Pearls Casting – ein Erfolg auf ganzer Linie. Seinen Höhepunkt fand der Event mit der Bekanntgabe der 35 Sea Pearls für die Saison 2007.
Die jungen Damen, die ab sofort das Aushängeschild der Sea Devils sein werden, begeisterten durch perfekte Performances und viel Ausstrahlung.
„Ich bin stolz auf die neuen Sea Pearls. Sie haben eine unglaubliche Show abgeliefert. Das Niveau hat sich im Gegensatz zu den vergangenen Jahren noch einmal gesteigert. Die Fans können sich schon jetzt auf den ersten Auftritt der neuen Sea Pearls bei der Super Bowl Party freuen, “ zeigte sich Nasseria Cottura, Dance Team Director der Sea Devils, zufrieden.
Ob nun bei der Vorstellung im Abendkleid oder beim zweimaligen Vortanzen der einstudierten Choreografie, alle Teilnehmerinnen gaben eine tolle Figur ab. So fiel der prominenten Jury die Entscheidung entsprechend schwer.
Rebecca Mohnssen (Moderatorin, Schauspielerin), Stefanie Ader (Dance Team Director Berlin Thunder), Stefan Harder (Warner Music), Andreas Kuhlage (N Joy Moderator), Sascha Kirschstein (HSV Fußball), Torsten Jansen (HSV Handball) und natürlich Nasseria Cottura saßen gespannt über ihren Stimmzetteln und verteilten Noten für die Finalistinnen.
Und während Nasseria Cottura die Zettel der Jury auswertete, rissen die Junior Angels und Pee Wees Cheerleader der Hamburg Blue Devils die Zuschauer mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen von den Sitzen.
Nach verschieden Gewinnspielen kam schließlich der große Augenblick. Die Jurymitglieder gaben ihre Entscheidung bekannt. 35 Damen wurden ins Dance Team der Hamburg Sea Devils gewählt und sind ab sofort die Sea Pearls.
Für drei Teilnehmerinnen gab es noch eine ganz besondere Überraschung. Fans, Gäste und Presse wählten die drei „Lieblingsperlen“. Mit großer Mehrheit wurde Alice Yuki auf Platz eins gewählt. Als Belohnung wird sie im kommenden Musikvideo der Gruppe „Underdog Project“ tanzen. Möglich machte die der Musikproduzent Toni Cottura.
Auf den Plätzen zwei und drei folgten Caro und Jessica, die sich über ein Fan Paket der Firma „EMU Australia“ bzw. der „Missy Elliot Collection“ freuen durften.
Den ersten offiziellen Auftritt vor ihren Fans werden die Sea Pearls bei der Super Bowl Party der Hamburg Sea Devils am 04. Februar 2007 haben.
Anmerkung: Ein paar Fotos vom Casting Finale findet Ihr unter: www.Americam-Football.org Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 02.10.2006
Sea Pearls Vorausscheid ein voller Erfolg42 Bewerberinnen schaffen den Sprung ins Finale
Das Finale kann kommen! Nach einem spannenden und schweißtreibenden Vorausscheid haben sich 42 Bewerberinnen für das große Finale des Sea Pearls Castings am kommenden Sonntag, dem 08. Oktober im Delphi Showpalast (Eimsbütteler Chaussee 5, 20259 Hamburg) qualifiziert.
„Ich bin extrem beeindruckt von den tänzerischen Qualitäten aller Bewerberinnen. Deswegen fiel es mir auch unheimlich schwer, einigen mitteilen zu müssen, dass sie den Sprung ins Finale nicht geschafft habe, “ so Dance Team Director Nasseria Cottura.
Insgesamt hatten mehr als 70 Bewerberinnen an dem Vor-Casting der Sea Pearls teilgenommen.
Für die verbliebenen 42 Finalistinnen ist es aber noch ein langer Weg, bis sie sich Sea Pearls nennen dürfen.
Denn am Sonntag müssen sie eine kundige Jury überzeugen. Erst nachdem diese Jury ihr Urteil gefällt hat, wird feststehen, wer 2007 für die Sea Pearls tanzen wird.
Die Choreographie, die die Kandidatinnen beim Vorausscheid lernen und vorführen mussten, wird bei zwei Trainingseinheiten am Mittwoch und Donnerstag noch weiter perfektioniert, damit die Tänzerinnen am Sonntag vor Publikum und Jury glänzen können.
Einlass am 08. Oktober ist um 15:00 Uhr, Beginn der Show um 16:00 Uhr. Eintritt ist kostenlos!
Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 29.09.2006
Headcoach der Hamburg Sea Devils erfüllt VertragJack Bicknell kehrt nach Hamburg zurück
Jetzt ist es amtlich! Jack Bicknell wird auch in der Saison 2007 als Headcoach an der Seitenlinie der Hamburg Sea Devils tätig sein.
„Ich spüre immer noch dieses Feuer in mir und freue mich schon wieder auf Hamburg“, so der 68-Jährige.
Bicknell führte das jüngste Team der NFL Europe League in den ersten beiden Spielzeiten zu acht Siegen, 11 Niederlagen und ein Unentschieden. Er ist der erfahrenste und siegreichste Cheftrainer der Liga und der einzige, der bereits bei der Liga-Gründung 1991 dabei war. Seither hat „Cowboy Jack“ 69 Spiele gewonnen – Ligarekord.
Nach der vergangenen Spielzeit erbat sich Bicknell einige Wochen Bedenkzeit: „Die Saison war sehr anstrengend für uns alle. Ich brauchte einfach eine kleine Pause. Jetzt bin ich wieder voller Tatendrang.“
Das Ziel ist klar: „Wir wollen auf jeden Fall besser spielen als in der letzten Saison. Drei Siege waren zu wenig. Mit so einem Jahr kann ich einfach nicht abtreten. Ich möchte mich unbedingt erfolgreich von dieser tollen Stadt und diesen unglaublichen Fans verabschieden.“
Kathrin Platz, Geschäftsführerin der Hamburg Sea Devils, freut sich über die Entscheidung des Headcoaches: „Ich bin sehr froh über die Rückkehr von Coach Bicknell. Das zeigt wie ehrgeizig er noch ist. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und bin mir sicher, dass wir eine erfolgreiche Saison 2007 spielen werden.“ Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 27.09.2006
Vor-Casting am 1. Oktober im Trainingscenter On StageDie Hamburg Sea Devils suchen die Sea Pearls für die Saison 2007
Der Countdown läuft! Nur noch vier Tage bis zum Vor-Casting der Sea Pearls, dem Dance Team der Hamburg Sea Devils. Am kommenden Sonntag (01. Oktober) werden wieder neue Tänzerinnen für die Saison 2007 gesucht.
Das Vor-Casting beginnt um 10.00 Uhr im On Stage Trainingscenter in der Kieler Staße 565, 22525 Hamburg.
Mädchen die Interesse haben, gerne tanzen und schon immer davon geträumt haben, vor einem großen Publikum aufzutreten, können einfach am Sonntag beim Open-Casting vorbeischauen. Einzige Voraussetzung: Die Bewerberinnen müssen volljährig sein.
Alle Tänzerinnen, die sich beim Casting durchsetzen, werden zum großen Finale am 8. Oktober eingeladen.
Dises findet ab 16 Uhr (Einlass 15 Uhr) im Delphi Showpalast in der Eimsbütteler Chaussee 5, 20259 Hamburg statt. Im Gegensatz zum Vorausscheid ist das Finale öffentlich. Es wird also wie schon vor einem Jahr eine große Party mit viel Musik, einer kundigen Jury und guter Laune geben und den Teilnehmerinnen einen ersten Eindruck von dem vermitteln, was sie als Sea Pearl erwartet.
Wer es ins Dance Team der Hamburg Sea Devils schafft, auf den warten neben den Auftritten bei den Heimspielen der Sea Devils in der AOL Arena viele weitere Performances im Rampenlicht. So traten die Sea Pearls der Saison 2006 unter anderem bei RTL II’s „The Dome“, bei „TV Total“ mit Stefan Raab oder im Video „Achtung“ von Hip-Shop-Star Ferris MC auf. Zudem trafen die Sea Pearls Pop-Stars wie Jeanette Biedermann und Sarah Connor.
Bei weiteren Fragen und Information: info@hamburg-seadevils.de oder unter 040-752-5590 Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 07.09.2006
Uwe Bergheim neuer Managing Director der NFL Europe
Uwe Bergheim, einer der
führenden deutschen Wirtschaftsvertreter mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in
Werbung, Vertrieb und Marketing, wurde gestern in New York von NFL Senior
Vice President Mark Waller zum neuen NFL Managing Director of Europe
ernannt. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 06.09.2006
49ers vergeben Auszeichnung für junge SpielerSan Francisco 49ers ehren Harvey Dahl mit dem „Thomas Herrion Award“
Rund ein Jahr nach dem tragischen Tod von Thomas Herrion, dem Offensive Tackle der Hamburg Sea Devils der Saison 2005, haben die San Francisco 49ers, sein NFL-Team, das ihn nach Hamburg schickte, eine Auszeichung ins Leben gerufen, um Herrion zu ehren.
Zum Ende eines Trainingscamps werden die 49ers ab sofort jährlich einen Spieler mit dem „Thomas Herrion Award“ auszeichnen. Dieser Award geht an den Spieler, der sich in seiner ersten oder zweiten NFL-Saison befindet und den Geist Herrions am meisten nach außen trägt.
Als erster Spieler wurde nun Harvey Dahl mit dem „Thomas Herrion Award“ ausgezeichnet. „Ich sehe Thomas jeden Tag“, erklärte Dahl gerührt, nachdem er die Auszeichnung erhalten hat. „Er inspiriert mich.“
Dahl verband eine tiefe Freundschaft mit Herrion, dessen mit Glas verkleideter Locker in der Umkleide der 49ers noch genau so aussieht, wie er es am Tag seines tragischen Todes tat. Dahl und Herrion gingen lange Zeit den gleichen, steinigen Weg. Beide spielten auf der Tackle-Position. Sie begannen ihre Karriere gemeinsam bei den Dallas Cowboys und gingen später nach San Francisco. Dort saßen sie in der Umkleide des Teams direkt nebeneinander.
Doch nicht nur ihre Verbundenheit veranlasste die San Francisco 49ers zu der Entscheidung, Dahl als ersten Profi mit dem „Thomas Herrion Award“ auszuzeichnen. Denn Dahl kämpfte in den vergangenen Wochen nicht nur um einen Platz im Kader der 49ers, er hatte auch im Privatleben zu kämpfen.
Der Vater des 25-Jährigen verunglückte vor einem Monat mit seinem Flugzeug und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu. Noch immer kämpft Joe Dahl um sein Leben. Und vor Beginn der NFL-Saison sind weitere Operationen angesetzt. Sich bei diesen Problemen auf Football zu konzentrieren fällt seinem Sohn verständlicherweise nicht leicht.
Sein Team steht voll und ganz hinter ihm und seiner Familie. „Football ist nicht das wichtigste im Leben. Das zeigt uns Harveys Situation. Und das hat uns auch Thomas’ Tod gezeigt“, sagte Mike Nolan, Head Coach der 49ers. „Unser Team steht voll und ganz hinter Harvey.“ Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 04.09.2006
Osei, Smith, Clabo, Griffin und Lynch starten in neue NFL-SaisonHamburger Quintett geht auf Titeljagd
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag startet mit dem Duell des amtierenden Super Bowl Champions Pittsburgh gegen Miami die neue NFL-Saison. Und im Rennen um den 41. Titel sind auch drei ehemalige Spieler der Hamburg Sea Devils dabei.
Defensive End Antonio Smith und Offensive Guard Tyson Clabo, beide spielten 2005 für die Hansestädter und schafften den Sprung ins NFL Europe All-Star Team, sowie Linebacker Kris Griffin, der 2006 in Hamburg spielte, schafften den direkten Sprung in die NFL und werden am kommenden Wochenende bereits zum Einsatz kommen.
Neben diesem Trio steht Claudius Osei, echter Hamburger Jung, im Practice Squad der New York Giants. Osei nimmt zum zweiten Mal in Folge am International Player Development Program teil, welches nicht-amerikanischen Spielern die Chance gibt, sich in der NFL zu etablieren.
Osei ist zudem nicht der einzige Profi der Hamburg Sea Devils, der in den Practice Squad eines NFL-Teams aufgenommen wurde. Shawn Lynch, Center der Sea Devils Saison 2005, wurde von den Arizona Cardinals verpflichtet. Jedes NFL-Team darf maximal acht Spieler in den Practice Squad aufnehmen. Diese Spieler sind allerdings nicht spielberechtigt, so lange sie nicht in den 53 Mann starken aktiven Kader beordert werden.
Smith spielt für die Arizona Cardinals, für die er im Vorjahr in zwölf Partien 16 Tackles und 3,0 Sacks holte. Clabo steht im Kader der Atlanta Falcons. Die Aufgabe des Zweimeter-Riesen wird es sein, Superstar Michael Vick gegnerische Verteidiger vom Leib zu halten. Griffin, der in der vergangenen Saison bereits acht Spiele für die Kansas City Chiefs bestritten hat, erarbeitete sich 41 Tackles für die Sea Devils.
Doch nicht für alle Sea Devils verlief das vergangene Wochenende so positiv. Bei den letzten Cuts der 32 NFL-Teams, bei denen die Kader auf 53 Spieler reduziert werden mussten, gab es aus Hamburger Sicht auch einige Überraschungen. So mussten trotz starker Leistungen in den Vorbereitungsspielen unter anderem Wide Receiver Nate Curry (Kansas City), Running Back Mike Jemison, Linebacker Nick McNeil (beide NY Giants) und Defensive Tackle Keith Wright (Tampa Bay) ihre Koffer packen.
Smith, Clabo, Griffin, Osei und Lynch werden sicher nicht die einzigen Hamburger bleiben, die es in die NFL schaffen. Denn bislang haben nur wenige Teams ihre Practice Squads benannt. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 01.09.2006
Letzter Cut am Wochenende Sea Devils Profis überzeugen im letzten Test vor NFL-Start
Die letzten Testspiele vor Beginn der 87. NFL-Saison – sie entscheiden für viele Spieler, ob sie eine Zukunft in der besten Football-Liga der Welt haben. Trotz dieses enormen Drucks, zeigten die 14 Spieler der Hamburg Sea Devils, die in der vergangenen Nacht im Einsatz waren, größtenteils hervorragende Leistungen.
Allen voran Nate Curry und Kris Griffin überzeugten beim knappen 10:9-Erfolg ihrer Kansas City Chiefs über die New Orleans Saints. Griffin hatte dabei maßgeblichen Anteil am Sieg. Der Linebacker, der 2006 zu den Leistungsträgern der Sea Devils gehörte, fing Mitte des vierten Viertels eine Interception an der 2 Yard Linie der Chiefs. Zudem führte er sein Team mit 5 Tackles und 3 abgewehrten Pässen an.
Curry stand seinem Hamburger Teamkameraden auf offensiver Seite in nichts nach. Curry fing 2 Bälle für 20 Yards. Außerdem festigte er seinen Platz in den Special Teams. Curry trug einen Kick Return 16 Yards zurück und returnierte 3 Punts für insgesamt 24 Yards.
Beim 31:23-Sieg der New York Giants über den dreifachen Super Bowl Champion New England waren wieder alle Hamburger in Diensten der Giants im Einsatz. Claudius Osei, Nick McNeil und Mike Jemison hatten alle ihren Anteil am vierten Preseason-Sieg im vierten Spiel der New Yorker. Jemison machte mit 9 Läufen für 22 Yards auf sich aufmerksam.
In der zweiten Woche in Folge spielte Antonio Smith, NFL Europe All-Star der Saison 2005, in der Startformation der Arizona Cardinals. Für Tyson Clabo war es hingegen ein Novum. Der Guard, der ebenfalls 2005 in Hamburg spielte, stand erstmals in seiner Karriere in der Anfangsformation der Atlanta Falcons.
Insgesamt spielten 14 ehemalige Hamburger Profis am gestrigen Donnerstag. Heute Nacht sind vier weitere Sea Devils im Einsatz. Am Wochenende müssen die NFL-Teams ihre Kader auf 53 Spieler trimmen.
HAMBURG SEA DEVILS SPIELER AUF EINEN BLICK:
Did Play: Richard Smith (Washington); Keith Wright (Tampa Bay); Tyson Clabo (Atlanta); Bobby Blizzard (Baltimore); Nick McNeil, Mike Jemison, Claudius Osei (alle NY Giants); Shawn Lynch, Antonio Smith (beide Arizona); Nate Curry, Kris Griffin (beide Kansas City); Jimmy Dixon (Seattle)
Did Not Play: Jonathan Dunn (Cleveland)
Spielen erst am 1.9.: Keyonta Marshall (Philadelphia); Larry Croom, Ricky Bryant, Ben Johnson (alle San Diego); Kyle Takavitz (Cincinnati); Scott Scharff (San Francisco) Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 31.08.2006
Hauptpreis: Gewinne eine Reise zum World Bowl 2007 für zwei PersonenEs ist wieder da! Hamburg Sea Devils starten NFL-Tippspiel mit teuflisch guten Preisen
Das NFL-Tippspiel der Hamburg Sea Devils ist endlich wieder da. Pünktlich zur neuen NFL-Saison startet auf www.hamburg-seadevils.de das beliebte, kostenlose Tippspiel für Jedermann, bei dem wieder jede Menge erstklassige Preise winken.
Das Tippspiel findet gleichzeitig auf den Homepages der Hamburg Sea Devils, Rhein Fire und Cologne Centurions statt. Jeder Teilnehmer kann an allen drei Tipprunden teilnehmen und als Gesamtbester eine Reise für zwei Personen inklusive Übernachtung zum World Bowl 2007 gewinnen.
Außerdem warten auf die zehn Besten des Sea Devils Tippspiels tolle Preise. So erhält der Sieger neben der Chance auf den Gewinn der World-Bowl-Reise ein Original-Trikot von Hamburgs Publikumsliebling Ricky Bryant.
Das NFL-Tippspiel ist ein großer Spaß für Jedermann. Egal ob Sie Football-Experte sind oder noch nie etwas von Tackles und Touchdowns gehört haben, melden Sie sich einfach und kostenlos an und tippen Sie munter drauf los. Der Clou: Sie können zu jedem Zeitpunkt der Saison einsteigen und haben dabei die unglaubliche Chance auf einen tollen Zusatzgewinn.
Denn unter allen Teilnehmern verlosen die Hamburg Sea Devils 1x2 VIP-Tickets für ein Heimspiel der Hamburg Sea Devils der Saison 2007. Also an die Tipps, fertig, los!
Alle weiteren Informationen zum Tippspiel, den Preisen und den Regeln gibt es direkt über diesen Link: www.hamburg-seadevils.de/nfl_tippspiel.php4.
Mega-Gesamtpreis (bester Tipper der Tippspiele der Hamburg Sea Devils, Rhein Fire, Cologne Centurions): Eine Reise für 2 Personen zum World Bowl 2007 (inkl. 1 Übernachtung)
1. Preis: Original-Trikot von Hamburg Sea Devils Spieler XY 2. Preis: 1x2 Einzelkarten für ein Heimspiel der Sea Devils für die Saison 2007 3. Preis: 1 Replica-Jersey der Sonder-Edition Thomas Herrion 4. Preis: Original Oakland Raiders Coaches Polo Shirt 5. Preis: Original Jacksonville Jaguars Coaches Polo Shirt 6.-8. Preis: EA SPORTS MADDEN NFL 07 für Playstation 2, XBOX 360 oder X-BOX 8.-10. Preis: Sea Devils Fanpaket mit vielen Überraschungen
Sea Devils Special Price: Unter allen Teilnehmern verlosen wir 1x2 VIP-Tickets für ein Heimspiel der Hamburg Sea Devils der Saison 2007 Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 30.08.2006
Jemison, Bryant und andere Publikumslieblinge überstehen Cut19 Sea Devils überstehen ersten Cut – McCready ereilt Aus nach Verletzung
Rund zwei Wochen vor Beginn der neuen NFL-Saison erfolgte bei den 32 Mannschaften der härtesten Sportliga der Welt der erste Cut. Die Teams mussten bis gestern Nacht ihre Kader auf 75 Spieler trimmen. 19 ehemalige Profis der Hamburg Sea Devils haben diese erste Hürde zum Traum von einer NFL-Karriere überstanden.
Neben dem Hamburger Jung Claudius Osei, der gemeinsam mit seinen Hamburger Teamkollegen Mike Jemison (RB, 2006) und Nick McNeil (LB, 2005) bei den New York Giants spielt, haben unter anderem auch Publikumsliebling Ricky Bryant (WR, 2005/2006) in San Diego, sein 2006er Receiver-Kollege Nate Curry in Kansas City und die beiden besten Defensive Ends der vergangenen zwei Jahre, Antonio Smith (Arizona) und Scott Scharff (San Francisco), ihre Head Coaches beeindrucken können.
Sie alle blicken nun auf das letzte Vorbereitungsspiel für die kommende NFL-Saison. Der Spieltag, der am 31. August und 1. September ausgetragen wird, ist die letzte Chance für die 19 Sea Devils, sich für einen Stammplatz in ihrem NFL-Team zu empfehlen. Denn direkt nach den Partien müssen die Mannschaften ihre Kader auf 53 aktive Spieler trimmen.
Doch nicht alle Spieler, die im Frühjahr 2005 oder 2006 in der Hansestadt gespielt haben, haben den ersten Cut überstanden. Besonders bitter kam das Aus für Scott McCready. Der Star-Receiver der Sea Devils verpasste aufgrund einer Schulterverletzung sämtliche Vorbereitungsspiele der Kansas City Chiefs und viele Trainingseinheiten. Somit hatten die Chiefs keine andere Wahl, als den 29-Jährigen zu entlassen.
Mit guten Chancen auf einen Platz im aktiven Kader war auch DeJuan Green ins Camp der Oakland Raiders gestartet. Doch vor dem Preseason-Spiel gegen Detroit verletzte er sich am Knöchel. Green wurde auf die Injured Reserve List, die Verletztenliste, gesetzt und fällt somit für die komplette Saison 2006 aus.
Noch härter erwischte es Shawn Mayer. Der Safety, der sowohl 2005, als er ins NFL Europe All-Star Team gewählt wurde, als auch 2006 zu den Führungsspielern in der Hamburger Verteidigung zählte, konnte sich nach einem starken Camp sogar Hoffnungen auf einen Starter-Posten in Cleveland machen. Doch nach einer Knöchelverletzung fällt auch Mayer für die komplette Saison aus.
DER ERSTE CUT:
Sea Devils weiter dabei: Claudius Osei, Nick McNeil, Mike Jemison (alle NY Giants), Richard Smith (Washington), Jimmy Dixon (Seattle), Kris Griffin, Nate Curry (beide Kansas City), Ben Johnson, Ricky Bryant, Larry Croom (alle San Diego), Kyle Takavitz (Cincinnati), Keith Wright (Tampa Bay), Scott Scharff (San Francisco), Jonathan Dunn (Cleveland), Keyonta Marshall (Philadelphia), Shawn Lynch, Antonio Smith (beide Arizona), Tyson Clabo (Atlanta), Bobby Blizzard (Baltimore).
Sea Devils auf IR: Shawn Mayer (Cleveland), DeJuan Green (Oakland).
Sea Devils gecuttet: Eric Hill (Iindianapolis), Russell Rabe (New Orleans), Terrence Metcalf (Carolina), Sean Bubin (Minnesota), Rayshun Reed (NY Jets), Adam Anderson, Kori Dickerson (beide Detroit), Dylan McFarland (Buffalo), Scott McCready (Kansas City), Casey Bramlet, Tyler Jones (beide Washington), Brock Berlin (Miami), Jason Shivers, Vontez Duff (beide NY Giants), Steven Vieira (Cincinnati), Kevin Lewis, Jordan Hicks, Derek McCoy (alle Tampa Bay), Cedric Bonner (Atlanta). Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 28.08.2006
Insgesamt 23 ehemalige Hamburg Sea Devils aktivDie heiße Phase hat begonnen – 23 Sea Devils gaben im Kampf um einen NFL-Platz alles
Die 87. NFL-Saison steht unmittelbar vor der Tür. Am vergangenen Wochenende fand der dritte Preseason-Spieltag statt. Mit dabei waren auch 23 ehemalige Profis der Hamburg Sea Devils.
Den den Offensive Linemen, die wie schon zu ihren Hamburger Zeiten gewohnt souverän auftraten, überzeugten vor allem Defensive Tackle Keith Wright, Running Back Mike Jemison und Wide Receiver Nate Curry. Sie alle spielten 2006 in Hamburg.
Wright, der sich schon früh in Hamburg verletzt hatte, zeigte, dass er wieder völlig gesund ist. Im Spiel seiner Tampa Bay Buccaneers bei den Jacksonville Jaguars glänzte Wright mit 2 Tackles, einem halben Sack und einem Quarterback Hurry, also einem Spielzug, bei dem er den Jaguars-Spielmacher gehörig unter Druck setzen konnte.
Jemison kam im dritten Spiel in Folge für sein neues Team, die New York Giants zum Einsatz – wenn auch nicht so ausgiebig wie in den ersten beiden Partien. Jemison kam insgesamt auf 8 Yards bei 2 Läufen und fing einen weiteren Pass. Außerdem machte er einen Fehler seines Quarterbacks Jared Lorenzen gut, als er dessen Fumble zurückeroberte.
Im Jersey der Kansas City Chiefs macht weiter Nate Curry von sich reden. Der Wide Receiver fing zwar keinen Pass – auch weil Kansas Citys Quarterbacks einen ganz schlechten Tag erwischten – doch erneut konnte sich Curry in den Special Teams auszeichnen. Er wurde wieder als Punt Returner eingesetzt – viermal. Neben 3 Fair Catches gelang ihm ein guter Return über 7 Yards.
Diese Leistungen haben den Sea Devils Spielern sicher mehr Stabilität und Selbstbewusstsein im Kampf um einen Stammplatz gegeben. Beides brauchen sie auch. Denn bis zum 29. August müssen die NFL-Teams ihre Kader auf 75 Spieler reduzieren. Nach dem letzten Vorbereitungsspieltag in dieser Woche steht der zweite und letzte Cut an. Die Teams gehen mit jeweils 53 Athleten in die Saison.
HAMBURG SEA DEVILS SPIELER AUF EINEN BLICK:
Did Play:
Richard Smith (Washington); Shawn Mayer, Jonathan Dunn (beide Cleveland); Keyonta Marshall (Philadelphia); Rayshun Reed (NY Jets); Jordan Hicks, Derek McCoy, Keith Wright (alle Tampa Bay); Adam Anderson (Detroit); Tyson Clabo (Atlanta); Bobby Blizzard (Baltimore); Nick McNeil, Mike Jemison (beide NY Giants); Scott Scharff (San Francisco); Dylan McFarland (Buffalo); Shawn Lynch, Antonio Smith (beide Arizona); Nate Curry, Kris Griffin (beide Kansas City); Jimmy Dixon (Seattle); Larry Croom, Ben Johnson (beide San Diego); Sean Bubin (Minnesota)
Did Not Play:
Casey Bramlet, Tyler Jones (beide Washington); Kevin Lewis (Tampa Bay); Terrence Metcalf (Carolina); Scott McCready (Kansas City); Brock Berlin (Miami); Kori Dickerson (Detroit); Claudius Osei, Vontez Duff, Jason Shivers (alle NY Giants); Ricky Bryant (San Diego) Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 14.08.2006
Insgesamt 34 ehemalige Hamburg Sea Devils aktivStarker erster Eindruck: Berlin, Curry und Jemison überzeugen im ersten Preseason-Spiel
Nur noch vier Wochen bleiben den Profis der Hamburg Sea Devils, um sich für einen Stammplatz in ihrem NFL-Team zu empfehlen. Am ersten Wochenende der Preseason, also der Zeit der Vorbereitungsspiele, überzeugte vor allem ein Trio der Sea Devils Saison 2006.
Quarterback Brock Berlin, Wide Receiver Nate Curry und Running Back Mike Jemison unterstrichen ihre Ambitionen auf eine erfolgreiche NFL-Zukunft eindrucksvoll. Insgesamt waren 34 ehemalige Spieler der Hamburg Sea Devils waren am vergangenen Wochenende im Einsatz. Sie alle wollen bis zum Saisonstart in rund einem Monat ihre Coaches von ihrem Können überzeugen.
Besonders gut gelungen ist dies Brock Berlin. Der Spielmacher, der die NFL Europe Saison 2006 mit drei starken Vorstellungen beendet hat stellte sein neu erworbenes Selbstvertrauen im Duell mit den Jacksonville Jaguars unter Beweis. Zwar verloren die Miami Dolphins knapp mit 26:31, doch Berlin überzeugte mit einem 5 Yard Touchdown Pass auf Fred Gibson wenige Sekunden vor Spielende. Insgesamt brachte Berlin 6 von 12 Pässen für 104 Yards und ein beeindruckendes Rating von 107,6 an.
Nate Curry, eine der beliebtesten Anspielstationen Berlins während der vergangenen Saison, hatte einen arbeitsreichen Tag beim 14:24 der Kansas City Chiefs bei den Houston Texans. Curry fing einen Ball für 10 Yards, trug einen Punt für 3 Yards zurück und legte noch 2 Kickoff Returns für insgesamt 51 Yards drauf. Scott McCready war indes zum Zuschauen verdammt. Der Star-Receiver der Hamburg Sea Devils konnte seine Chiefs aufgrund einer Schulterverletzung nur von der Seitenlinie aus anfeuern.
Seinen Stempel hinterlassen hat auch Mike Jemison. Erst Mitte der Woche nahmen ihn die New York Giants, bei denen auch die Sea Devils Claudius Osei, Nick McNeil, Jason Shivers und Vontez Duff spielen, unter Vertrag. Und prompt machte sich die Neuverpflichtung bezahlt. Jemison war mit seinen 6 Läufen für 22 Yards bester Running Back der Giants und somit maßgeblich am knappen 17:16-Sieg der New Yorker gegen Bobby Blizzards Baltimore Ravens beteiligt.
HAMBURG SEA DEVILS SPIELER AUF EINEN BLICK:
Did Play:
Tyler Jones, Richard Smith (beide Washington); Kyle Takavitz, Steven Vieira (beide Cincinnati); Shawn Mayer, Jonathan Dunn (beide Cleveland); Keyonta Marshall (Philadelphia); Brock Berlin (Miami); Rayshun Reed, Jovan Witherspoon (beide NY Jets); Jordan Hicks, Derek McCoy, Keith Wright (alle Tampa Bay); Adam Anderson, Kori Dickerson (beide Detroit); Tyson Clabo (Atlanta); Bobby Blizzard (Baltimore); Claudius Osei, Nick McNeil, Mike Jemison, Vontez Duff, Jason Shivers (alle NY Giants); Scott Scharff (San Francisco); Dylan McFarland, Tai Tupa’i (beide Buffalo); Shawn Lyunch, Antonio Smith (beide Arizona); Nate Curry, Kris Griffin (beide Kansas City); Jimmy Dixon (Seattle); B.J. Sander (Green Bay); Ricky Bryant, Larry Croom, Ben Johnson (alle San Diego)
Did Not Play:
Casey Bramlet (Washington); Kevin Lewis (Tampa Bay); Todd Mortensen (New England); Terrence Metcalf (Carolina); Scott McCready (Kansas City); Russell Rabe (New Orleans); Eric Hill (Indianapolis) Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 24.07.2006
46 Hamburger kämpfen um Stammplätze in der NFLPatrick Esume und 46 Hamburg Sea Devils starten in die Trainingscamps der NFL
Der Kampf um die Stammplätze in den 32 NFL-Teams für die kommende Saison hat begonnen! Am Wochenende starteten die ersten Teams in die Trainingscamps für die am 7. September beginnende neue Spielzeit.
Mit dabei sind 46 Spieler der Hamburg Sea Devils – und Patrick Esume.
Der Special Teams Coordinator des jüngsten NFL Europe League Teams ist für die kompletten sechs Wochen, die das heute beginnende Camp der Oakland Raiders andauert, als Coaching Intern mit an Bord.
„Es ist eine große Ehre und eine riesige Herausforderung für mich, bei einem der traditionsreichsten Teams der NFL dabei sein zu dürfen“, erklärte Esume kurz vor seiner Abreise nach Kalifornien. „Ich werde in den kommenden sechs Wochen sicher enorm viel lernen. Ein Plus, das auch den Hamburg Sea Devils in Zukunft zugute kommen sollte.“
Bereits im Vorjahr war Esume für zwei Wochen im Camp der Raiders. In diesem Jahr wird er auch einen Spieler trainieren, dem er schon in Hamburg unter die Arme gegriffen hat: Running Back DeJuan Green.
Bis Ende der Woche werden sämtliche NFL-Teams in ihr jeweiliges Trainingslager gestartet sein. Dann werden unter anderem auch Scott McCready (Kansas City), Claudius Osei (New York Giants) und die Hamburger Quarterbacks Brock Berlin (Miami), Casey Bramlet (Washington), Tom Arth (Green Bay) und Todd Mortensen (New England) auf Herz und Nieren auf ihre NFL-Tauglichkeit geprüft.
Bereits am 6. August beginnt die Pre-Season mit dem „Hall-Of-Fame-Game“ zwischen Esume und seinen Oakland Raiders und den Philadelphia Eagles und Keyonta Marshall.
ALLE HAMBURG SEA DEVILS IN DER NFL AUF EINEN BLICK:
Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 20.06.2006
Sea Devils Special Teams Coordinator darf erneut NFL Luft schnuppernPatrick Esume geht zu den Oakland Raiders
Hamburg Sea Devils Special Teams Coordinator Patrick Esume hat es erneut geschafft: Der National Coach der Hamburg Sea Devils wird während des Trainingcamps der anstehenden NFL-Saison für die Oakland Raiders arbeiten.
Schon in der vergangenen Saison war der 32 Jährige während des Trainingslagers zwei Wochen lang für die legendären Raiders tätig. In diesem Jahr wird Esume für die gesamte Dauer der Saisonvorbereitung den Trainerstab um Head Coach Art Shell erweitern.
Für den gebürtigen Hamburger eine Auszeichnung: “Ich freue mich riesig über die Einladung von Head Coach Art Shell. Letztes Jahr war schon eine unglaubliche Erfahrung. Dass ich jetzt während des gesamten Trainingslagers dabei sein darf, ist eine Ehre für mich.“
Auch Kathrin Platz, Geschäftsführerin der Hamburg Sea Devils, zeigt sich begeistert: „Ich freue mich riesig für Patrick. Wer mitbekommen hat, mit welchen Einsatz, Enthusiasmus und Kompetenz er in der Saison agiert, wird mir zustimmen, dass er sich diese Chance absolut verdient hat. Natürlich bin ich auch Stolz auf ihn. Immerhin hat es ein weiterer Sea Devil in die NFL geschafft.“
Im Trainingskomplex der Raiders in Napa Valley/Kalifornien wird Esume an den Trainingseinheiten und Teammeetings der Raiders teilnehmen und mit den Trainern und Spielern der Raiders zusammenarbeiten. Eine Erfahrung, die Esume weitergeben möchte: „Von diesen erfahrenen Trainern kann und möchte ich so viel lernen. Ich hoffe, dass ich das Gelernte dann in der kommenden Saison bei den Sea Devils einbringen kann.“
Esume selbst begann seine Football-Karriere 1992 beim Zweitligisten Hamburg Silver Eagles als Wide Receiver. Später spielte er dort als Defensive Back. 1995 wechselte er zum Stadtrivalen Blue Devils. Mit denen gewann Esume als Spieler insgesamt dreimal den Euro Bowl (1996-98) und einmal den German Bowl (1996), ehe er 1999 zu den Wild Huskies als Defensive Backs Coach ins Trainerfach wechselte.
In der NFL Europe coacht er seit zwei Jahren bei den Hamburg Sea Devils, bei denen er vor der vergangenen Saison zum Special Teams Coordinator ernannt wurde. Darüber hinaus war Esume für die Running Backs und Tight Ends verantwortlich. Vor seiner Rückkehr nach Hamburg war er drei Jahre bei der Frankfurt Galaxy tätig. 2003 gewann er mit den Hessen den World Bowl.
Die Einladung in das Trainingslager bedeutet für Patrick Esume einen weitern Schritt Richtung NFL und betont gleichzeitig die globale Ausrichtung der Oakland Raiders.
Denn neben Patrick Esume nehmen zwei weitere internationale Trainer am Trainingslager teil. Radames Carrillo aus Mexiko und Tang Hai-yan aus China werden in dieser Zeit für den dreimaligen Super Bowl Champion tätig sein.
Bereits seit langem sind die Raiders für ihr internationales Engagement anerkannt und haben die weltweite Bekanntheit und Beliebtheit der ganzen Liga dank ihrer Einsätze in den American-Bowl-Spielen in London, Barcelona, Tokio und Mexiko-Stadt gesteigert.
Das Profifootball-Unternehmen erreicht zudem durch seine offiziellen Team-Webseiten in den Sprachen Englisch, Spanisch, Chinesisch und Deutsch ein multinationales Publikum. Darüber hinaus waren die Raiders während der vergangenen Jahre jeweils zum World Bowl, dem Finalspiel der NFL Europe League, mit einer Abordnung in Deutschland vor Ort. Im vergangenen Jahr wohnten Vertreter der Raiders zudem der Flag-Football-Weltmeisterschaft der NFL in Peking/China bei. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 16.06.2006
Das Nachwuchs-Camp findet vom 28. Juli bis 1. August in Hamburg stattNFL Europe veranstaltet erneut ein JPD-Camp in Hamburg
Football-Interessierte aufgepasst! Vom 28. Juli bis zum 1. August 2006 richtet die NFL Europe in Zusammenarbeit mit dem AFVD wieder ein kostenloses Trainingscamps für alle Jungendlichen im Alter von 14 – 16 Jahren aus, die zum ersten Mal Tackle Football in voller Ausrüstung spielen wollen. Dies ist das Junior Player Development Camp, kurz JPD-Camp.
Zum zweiten Mal nach 2005 wird das JPD-Camp in Hamburg unter der Leitung der Hamburg Sea Devils ausgetragen. Im vergangenen Jahr kamen 90 Jugendliche, um sich unter anderem von Patrick Esume (Special Teams Coordinator/Running Backs Coach Hamburg Sea Devils), Marico Gregersen (Flag Football Coordinator Hamburg Sea Devils/Wide Receiver Hamburg Blue Devils) und Joe Roman (Head Coach Hamburg Blue Devils) trainieren zu lassen.
„Wir haben vor einem Jahr sehr viele talentierte Kids gesehen“, erinnert sich Esume. „Allen hat das JPD-Camp unheimlich viel Spaß gebracht, egal ob Jungs oder Mädchen. Und ich hoffe, dass das Camp auch in diesem Sommer so zahlreich besucht wird. Die Jugendlichen lernen in den JPD-Camps viel über American Football, aber auch über soziale Werte wie Teamgeist, Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit. Natürlich kommt der Spaß auch nicht zu kurz.“
Das JPD-Camp ist kostenlos für alle Jugendlichen im Alter von 14 – 16 Jahren, die Spaß und Interesse am American Football spielen haben. Die Ausrüstung, die gebraucht wird, bekommen die Teilnehmer ebenfalls kostenlos für das Camp gestellt. Die Ausrüstung wird vor Ort durch geschultes Fachpersonal des MH Footballshops angepasst. Es fallen insgesamt keine Kosten für die Teilnehmer an. Football-Kenntnisse sind nicht nötig, um am JPD-Camp teilzunehmen. Trainiert wird auf dem Trainingsgelände der Hamburg Sea Devils und Hamburg Blue Devils am Hemmingstedter Weg in 22607 Hamburg.
Interessierte können sich das Anmeldeformular und die Teilnahme- und Verzichtserklärung auf der Homepage der Hamburg Sea Devils www.hamburg-seadevils.de im Bereich Nachwuchs herunterladen oder sich mit Marico Gregersen (Tel.: 040-7525-5971; E-Mail: Marico.Gregersen@Hamburg-Seadevils.de) in Verbindung setzen. Er beantwortet gern alle Fragen. Wer die ausgefüllten Formulare zurückgeschickt oder gefaxt hat, ist offiziell fürs JPD-Camp zugelassen, sobald er ein Bestätigungsschreiben der NFL Europe erhalten hat. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 15.06.2006
Claudius Osei und Aden Durde spielen 2006 erneut für NFL-TeamsRiesige Chance: Claudius Osei geht zu den New York Giants
Der Traum von der NFL-Karriere: Für die Hamburg Sea Devils Claudius Osei und Aden Durde wird er erneut wahr. Osei, ein echter Hamburger Jung, wird die kommende NFL-Saison bei den New York Giants verbringen. Durde geht zu den Cincinnati Bengals.
Die beiden Verteidiger der Hanseaten gehören zu den acht glücklichen Nationals der NFL Europe, die für das International Players Development Program ausgewählt wurden, welches den talentiertesten Nicht-Amerikanern für ein Jahr die Chance gibt, Teil eines NFL-Teams zu sein.
„Ich freue mich unheimlich auf diese neue Herausforderung“, erklärte Osei. „Die New York Giants sind ein Team mit sehr viel Tradition und Talent. Ich bin mir sicher, dass ich mich im ‚Big Apple’ noch weiter entwickeln werde.“
Auch Durde zeigte sich begeistert von der Nominierung. „Ich bin froh, mich in der abgelaufenen Saison erneut für das Programm empfohlen zu haben“, so der Brite.
In ihrem neuen NFL-Team treffen die beiden Sea Devils Profis auf viele bekannte Gesichter. Osei spielt in New York an der Seite von Safety-Kollege Jason Shivers und Cornerback Vontez Duff. Im Kader der Giants steht auch Linebacker Nick McNeil, der 2005 bei den Sea Devils spielte. Durde kann sich in Cincinnati auf ein Wiedersehen mit den beiden Offensive Guards Kyle Takavitz und Steven Vieira freuen.
Für Osei und Durde ist es bereits die zweite Nominierung für das Programm. 2005 spielte Osei in seiner Wahlheimat Florida für die Tampa Bay Buccaneers. Durde stand im Kader der Carolina Panthers. Da Nationals maximal zwei Mal für das Programm ausgewählt werden können, gilt es für das Hamburger Duo, sich in dieser Saison endgültig für einen langfristigen NFL-Vertrag zu empfehlen.
Die Vorzeichen dazu stehen gut. Osei, der seine erste komplette Saison mit den Sea Devils hinter sich hat, startete in allen zehn Saisonspielen als Strong Safety und kam dabei auf 33 Tackles, 2 abgewehrte Pässe und 6 Special Teams Tackles. Der englische Linebacker Durde erarbeitete sich 28 Tackles für die Hamburger.
Neben Osei und Durde wurden außerdem Colognes Linebacker und Liga-Co-MVP Philippe Gardent (Frankreich – Washington Redskins), Frankfurts Defensive End Ulrich Winkler (Deutschland – Cleveland Browns) und Offensive Lineman Samuel Gutekunst (Deutschland – Baltimore Ravens), Amsterdams Wide Receiver Marvin Allen (Großbritannien – Pittsburgh Steelers) und Linebacker Carl-Johan Björk (Schweden – Dallas Cowboys), sowie Berlins Defensive End Christian Mohr (Deutschland – Philadelphia Eagles) ausgewählt.
Die acht „Auserwählten“ trainieren eine komplette Spielzeit mit ihrem jeweiligen NFL-Team, verbringen die Saison auf dem Practice Squad, dürfen aber nicht in NFL-Spielen eingesetzt werden. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 08.06.2006
Hamburg Sea Devils Star-Receiver unterschreibt für zwei Jahre in Kansas CityScott McCready zurück in der NFL
Ursprünglich hatte der 29-Jährige sich schon vor einem Jahr beste NFL-Chancen ausgerechnet. Doch ein Kreuz- und Innenbandriss im linken Knie im fünften Saisonspiel der Hamburg Sea Devils machte dem Engländer einen Strich durch die Rechnung.
McCready kämpfte sich mit eisernem Willen zurück aufs Football-Feld und spielte in der vergangenen Saison wieder eine großartige Rolle. Der zweifache Familienvater führte die Hanseaten mit 41 gefangenen Bällen für 486 Yards und 2 Touchdowns an. Seine Receiving Yards waren zudem die persönliche und teaminterne Bestmarke. Des Weiteren rangierte McCready auf Platz zwei in der NFL Europe in den Kategorien Yards und Catches.
Diese Leistungen brachten dem Receiver auch in seiner zweiten Saison bei den Hamburg Sea Devils die Nominierung für das All-NFL Europe League Team.
In fünf Jahren in der NFL Europe (Scottish Claymores 2002-04; Hamburg 2005, 06) fing McCready 182 Bälle für 2079 Yards. Nur Frankfurts Mario Bailey fing in seiner NFLE-Karriere mehr Bälle und erzielte mehr Yards als McCready.
Foto: Holger Beck, American-Football.org Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 02.06.2006
Sea Devils Touchdown-Rekordhalter unterschreibt bei den ChargersHamburg Sea Devils Publikumsliebling Ricky Bryant geht nach San Diego
In Hamburg hat er eingeschlagen wie der Blitz: Ricky Bryant. Nun wird er den Blitz auch auf der Brust tragen. Denn der Wide Receiver der Hamburg Sea Devils hat einen Vertrag bei den San Diego Chargers unterschrieben.
Bryant, der in der kalifornischen Hafenmetropole auf seinen Hamburger Teamkollegen Ben Johnson trifft, ist nach Cornerback Rayshun Reed bereits der zweite Profi der Hamburg Sea Devils, der nach dem Ende der NFL Europe Saison 2006 einen neuen Arbeitgeber in der NFL gefunden hat.
„Ich bin froh, wieder bei einem NFL-Team untergekommen zu sein“, erklärte der 25-Jährige in einem ersten Statement. „Nach meiner Rückkehr aus Hamburg habe ich mir alle Angebote, die vorlagen genau angesehen und mich schließlich für San Diego entschieden.“
„Die Chargers befinden sich nach dem Weggang von Quarterback Drew Brees im Umbruch. Da kann man als neues Gesicht schnell Eindruck schinden. Außerdem glaube ich, in San Diego die besten Chancen zu haben, viel Spielzeit zu erhalten“, betonte Bryant.
Der Receiver ist ein Hamburger „Urgestein“. Denn Bryant spielte bereits in der ersten Saison der Sea Devils 2005 in der Hansestadt. Damals beeindruckte er mit 12 gefangenen Bällen für 177 Yards und 4 Touchdowns in nur vier Spielen. Doch eine Meniskusverletzung stoppte ihn und verhinderte später auch den Sprung in die NFL.
In der abgelaufenen Saison 2006 fing Bryant 18 Bälle für 190 Yards und 2 Touchdowns. Dazu trug er 4 Kickoffs für 74 Yards zurück. Mit insgesamt 6 Touchdowns hält Bryant den Rekord für die meisten erzielten Touchdowns bei den Hamburg Sea Devils.
Weniger Glück als Bryant und Reed hatten indes drei andere Spieler, die 2005 oder 2006 in Hamburg aktiv waren. Quarterback James Kilian wurde von den Kansas City Chiefs entlassen. Das gleiche Schicksal ereilte Linebacker Justin Smith in Chicago und Defensive Tackle Tim McGill (Saison 2005) in Green Bay. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 01.06.2006
Erster Hamburg Sea Devils Free Agent hat NFL-VertragSchneller Aufstieg: Rayshun Reed unterschreibt bei den New York Jets
Er war einer der Stars der 2006er Hamburg Sea Devils: Rayshun Reed. Und nur wenige Tage nach dem Yello Strom World Bowl XIV unterschrieb er als erster der Hamburger Free Agents einen neuen NFL-Vertrag.
Ab sofort wird Reed das Trikot der New York Jets tragen und ist damit Teamkollege von Hamburg Sea Devils Wide Receiver Jovan Witherspoon.
„Ich bin sehr glücklich darüber, wieder bei einem NFL Team unter Vertrag zu sein“, freute sich Reed. „Die Zeit in Hamburg hat mir sehr dabei geholfen. Nun spiele ich in New York für ein Team, das sich gerade in der Passverteidigung im Umbruch befindet. Ich habe mich für die Jets entschieden, weil ich dort meine größten Chancen sehe, dauerhaft erfolgreich zu spielen.“
Den Grundstein dafür legte der 25-Jährige in Hamburg. Reed war einer der Leistungsträger der Defensive der Sea Devils. Er fing 3 Interceptions, erzwang 2 und eroberte einen Fumble. Er wehrte 9 Pässe ab und hatte 2 Sacks und 34 Tackles. Reed war zudem einer von nur zwei Spielern in der NFL Europe Saison 2006, die gleich zwei Touchdowns als Verteidiger erzielten. Er returnierte eine Interception in Düsseldorf 63 Yards und trug nur zwei Wochen später einen Fumble 32 Yards zum Touchdown zurück.
Diese Leistungen brachten Reed einen Platz im 2006 All-NFL Europe League Team ein. Dort war der Cornerback einer von drei Hamburger Spielern. Für die Jets will Reed nun an seine ersten NFL-Erfahrungen anknüpfen. Immerhin hat er vor zwei Jahren sieben Spiele für die San Francisco 49ers bestritten. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 22.05.2006
Hamburg Sea Devils Profi Jermaine Allen wechselt zu Amsterdam Sea Devils Jermaine Allen spielt im Yello Strom World Bowl XIV
Im letzten Saisonspiel in Amsterdam hat Jermaine Allen noch den ersten Touchdown seiner Profi-Laufbahn erzielt und damit großen Anteil am 34:21-Sieg gegen den amtierenden Champion gehabt. Am kommenden Samstag kann er mit den Admirals seinen ersten World Bowl Ring gewinnen.
Allen wurde zu den Amsterdam Admirals transferiert. Der Grund: Im Spiel gegen die Hamburg Sea Devils verletzte sich Amsterdams französischer Running Back Sandino Octobre am rechten Knie. Um die Position mit einem National zu besetzen sicherten sich die Admirals Allen, der eigentlich schon auf dem Weg zurück nach Großbritannien war.
„Ich bin völlig überrascht worden“, erklärte der 22-Jährige. „Ich habe erst auf dem Weg nach Frankfurt von dem Transfer erfahren. Natürlich freue ich mich über diese Chance, auch wenn ich am liebsten mit den Hamburg Sea Devils im Finale gestanden hätte.“
Allen absolvierte seine erste Saison in der NFL Europe. Er kam bei 25 Läufen auf 79 Yards und 1 Touchdown. Zudem fing er 5 Pässe für 45 Yards.
Jemand, der sich besonders über Allens Nominierung für den Yello Strom World Bowl XIV freut, ist Hamburgs Special Teams Coordinator und Running Backs Coach Patrick Esume: „Jermaine hat diese Chance verdient. Er hat als Neuling einen wirklich großartigen Eindruck in der Liga hinterlassen, weshalb ihn die Admirals auch unbedingt haben wollten. Jermaine hat eine große Zukunft und ist vielleicht das größte europäische Talent, das wir je in der NFL Europe auf dieser Position gehabt haben.“
Allen befindet sich bereits in Düsseldorf, wo das 14. Endspiel der NFL Europe am Samstag in der LTU arena, stattfindet. Und vielleicht ist er in wenigen Tagen der erste Hamburg Sea Devil, der die World Bowl Trophäe in den Himmel stemmen wird…. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 20.05.2006
Woche10: Hamburg Sea Devils @ Amsterdam AdmiralsWenn es läuft…: Hamburg Sea Devils beenden Saison mit drittem Sieg in Serie
Die Amsterdam Admirals mögen zum Yello Strom World Bowl XIV reisen, doch die Hamburg Sea Devils fliegen mit dem guten Gefühl nach Hause, das heißeste Team der NFL Europe zu sein.
Die Hanseaten siegten dank einer dominanten Vorstellung ihrer Defensive mit 34:21 beim amtierenden World Bowl Champion und gewannen ihr drittes Spiel in Folge.
„Was für ein Saisonabschluss“, freute sich Hamburg Sea Devils Head Coach Jack Bicknell. „Wir haben in dieser Saison so viel durchgemacht und immer zusammengehalten. Ich bin unheimlich stolz auf jeden einzelnen meiner Spieler. Mit drei Siegen in Serie heimreisen zu können, gibt uns allen ein gutes Gefühl. Von mir aus könnte die Saison jetzt noch einige Wochen weitergehen.“
Den größten Anteil am einseitigen Resultat hatte zweifelsohne die Verteidigung der Hamburger. Sie zwang den Gegner zu fünf Ballverlusten und erzielte in Person von Scott Genord (#55) und Jason Shivers (#30, NY Giants) zwei Touchdowns.
„Unsere Defensive war einfach unglaublich“, erklärte Bicknell. „Schon im Hinspiel haben sie den besten Angriff der Liga gut im Griff gehabt. Damals wurden wir leider nicht für unsere harte Arbeit belohnt. Die Saison beim amtierenden Champion mit solch einer Vorstellung zu beenden, davor ziehe ich meinen Hut.“
Die Partie in der Amsterdam ArenA begann vor 15.937 Zuschauern mit einer nervösen Hamburger Offensive. Nach nur sechs Spielzügen, bei denen Jimmy Dixon (#47, Seattle) für 12 der 19 erzielten Yards verantwortlich war, kam Punter Adam Anderson (#6, Detroit) erstmals aufs Feld. Der Angriff der Gastgeber zeigte schon beim ersten Spielzug, warum er der gefährlichste der NFL Europe ist. Quarterback Jared Allen bediente Skyler Fulton über 16 Yards. Wenig später folgte ein 11 Yard Lauf des Amsterdamer Spielmachers. Dann der erste Fehler Allens, der für Gibran Hamdan spielt, der sich im Hinspiel in Hamburg den Knöchel gebrochen hatte. Allens Pass auf die rechte Seite wurde von Kris Griffin (#57, Kansas City) abgefangen. Es war die erste Interception der Saison für den Linebacker.
Aus diesem Turnover resultierten die ersten Punkte für die Sea Devils. Der Drive begann mit einem 4 Yard Lauf von DeJuan Green (#37, Oakland). Es folgte ein 7 Yard Pass von Todd Mortensen (#16, New England) auf Ricky Bryant (#81). Nach einem weiteren kurzen Lauf Greens bediente Mortensen Scott McCready (#87) über 16 Yards. Ein 10 Yard Lauf Greens brachte ein weiteres First Down. Doch drei Spielzüge später wurden die Angriffsbemühungen der Gäste gestoppt und Tyler Jones (#3, Washington) betrat das Feld. Der Kicker brachte die Hamburger mit einem 35 Yard Fieldgoal mit 3:0 in Führung.
Nach Punts auf beiden Seiten mussten die Admirals an ihrer eigenen 4 Yard Linie beginnen. Selbst ein neuer erster Versuch brachte sie nur kurzzeitig vorwärts. Denn mehrere Strafen der Admirals und aggressive Verteidigung der Hamburger verhinderten weiteren Raumgewinn. Den fälligen Punt returnierte Rayshun Reed (#31) 18 Yards bis an die Amsterdamer 39 Yard Linie. Dort übernahm – wie üblich in den vergangenen Wochen im zweiten Viertel – Brock Berlin (#7, Miami) das Ruder. Nachdem sein erster Pass von Green fallengelassen wurde, wandte sich Berlin an seine Lieblingsanspielstation – McCready. Und der fing sogleich zwei Bälle für 10 Yards. Wenig später warf er erneut auf den Engländer. Der wurde in der Endzone am Catch behindert und es gab ein First Down für die Sea Devils an der Amsterdamer 1 Yard Linie. Beim zweiten Versuch schien Green schon gestoppt, doch der Mann von den Oakland Raiders ließ sich nicht zu Boden bringen und tankte sich zum Erstaunen der Gastgeber in die Endzone. Greens dritter Touchdown der Saison bedeutete nicht nur einen neuen Teamrekord – er ist der erste Running Back der Sea Devils mit drei Touchdowns in einer Saison – sondern auch die 10:0-Führung.
Amsterdam begann anschließend wieder tief in der eigenen Hälfte. Und wieder kamen die Niederländer nicht weit. Zwar erzielte der zweite Quarterback Roger Robertson ein neues First Down. Doch drei Spielzüge später verlor Noriaki Kinoshita nach einem Hit von Justin Smith (#40, Chicago) den Ball. Smith eroberte das „Ei“ an der gegnerischen 27 Yard Linie. Jermaine Allen (#21) begann den Drive mit zwei Läufen für 7 Yards. Dann erzielte Berlin mit einem 6 Yard Pass auf Jovan Witherspoon (#88, NY Jets) ein neues First Down. Doch der Mann dieser Angriffsserie war Allen. Der Engländer lief anschließend 3 Yards, fing einen Pass Berlins für 10 Yards und erzielte mit dem ersten Spielzug nach dem Two Minute Warning aus 1 Yard das 17:0. Es war der erste Touchdown seiner Profi-Karriere.
Noch vor der Pause wollten die Gastgeber endlich auf die Anzeigentafel. In Windeseile führte Allen sein Team übers Feld. Er bediente Tory Humphrey über 16 und Kinoshita über 20 Yards. Wenig später fing Larry Croom, der im Vorjahr noch in Hamburg gespielt hat, über 12 Yards. Doch wieder beendete ein Ballverlust alle Amsterdamer Punktehoffnungen. Der Hamburger Druck wurde zu stark, Allen wurde vor dem Wurf der Ball aus der Hand geschlagen und Linebacker Aden Durde (#54) eroberte den Ball an der Hamburger 25 Yard Linie. Ein passendes Ende für eine dominante erste Halbzeit der Hamburg Sea Devils.
Auch nach der Halbzeitpause kamen die Amsterdamer gut aus den Startlöchern. Croom begann die zweite Halbzeit mit einem 11 Yard Lauf. Allen fand Humphrey für 18 Yards und Craig Bragg über 26 Yards. Und erstmals in dieser Begegnung beendeten die Gastgeber den Drive mit Punkten. Bragg fing einen 16 Yard Touchdown Pass von Allen. Hamburgs Führung war zu Beginn der zweiten Hälfte auf 10 Punkte geschrumpft.
Hamburg gelang keine passende Antwort. Zwar fingen die Sea Devils mit einem 10 Yard Pass von Berlin auf Richard Smith (#18, Washington) an, doch nach zwei weiteren Spielzügen für 9 Yards fehlten den Hanseaten beim wichtigen dritten Versuch Zentimeter zum neuen First Down. Jack Bicknell entschied sich für einen Punt. Keine schlechte Entscheidung. Denn die Hamburger Defensive hatte sich vom Schock der ersten Gegenpunkte erholt und zwang die Gastgeber ihrerseits nach nur wenigen Spielzügen zum Punt. Dieses „Spielchen“ wiederholte sich ein weiteres Mal auf beiden Seiten. Bemerkenswert dabei: Hamburgs Defense gelangen die beiden ersten Sacks der Partie. Nacheinander brachten Anders Akerstrom (#91) gemeinsam mit Russell Rabe (#51, New Orleans) und anschließend Keyonta Marshall (#98, Philadelphia) Allen unsanft zu Boden.
Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels kam es noch schlimmer für die Admirals. Nachdem Allen seine Offense mit Pässen auf Diamond Ferri und Kinoshita fast bis an die Mittellinie gebracht hatte, machte er einen folgenschweren Fehler. Unter dem Druck der Hamburger Verteidiger warf er einen ungenauen Pass, den Scott Genord (#55) abfing und 42 Yards zum Touchdown zurücktrug. Hamburg hatte die Führung wieder ausgebaut. Die Sea Devils führten mit 24:7.
So einfach gab sich das Team, das sich bereits vor dem Spiel für den Yello Strom World Bowl XIV qualifiziert hatte, nicht auf. Allen bediente Nikoshita über 12 Yards und Vincent Butler über 5 Yards. Dann holte er zum großen Wurf aus. Trotz Druck der Sea Devils fand Allen Butler für einen Raumgewinn von 45 Yards. Zwei Spielzüge später erzielte ausgerechnet Croom einen 3 Yard Touchdown. Wieder benötigten die Amsterdamer kaum zwei Minuten für den Drive.
Die Offensive der Sea Devils war gefragt. Mit dem ersten Spielzug des anschließenden Drives machte Green 4 Yards am Boden gut. Das First Down machte Berlin mit einem 8 Yarder auf Witherspoon klar. Es folgten Läufe von Green über 8, 1 und beim wichtigen dritten Versuch über 7 Yards. Eine Pass Interference Strafe gegen die Gastgeber brachte Hamburg weiter voran. Doch nach einem fallen gelassenen Ball von Witherspoon und reichte Greens 8 Yard Lauf nicht für ein weiteres First Down. Jones kam auf den Rasen und traf aus 38 Yards zum 27:14 für die Hanseaten.
Es dauerte keine 90 Sekunden bis der Willen der Admirals endgültig gebrochen war. Denn wie schon bei vielen vorherigen Drives starteten die Gastgeber mit einem 13 Yarder von Allen auf Humphrey und einem 4 Yard Lauf Allens furios. Doch zum fünften Mal in dieser Partie machte die Hamburger Defensive dem besten Angriff der Liga einen Strich durch die Rechnung. Ivory McCoy (#90) schlug Allen das „Ei“ aus der Hand und Jason Shivers (#30, NY Giants) eroberte den Ball und sprintete ungehindert 45 Yards zum Touchdown. 34:14 Hamburg Sea Devils.
Der zweite Touchdown Crooms kurz vor Schluss änderte nichts an der starken Vorstellung der Hanseaten und ihrer tollen Einstellung, dank der sie sich mit drei Siegen in Folge aus Europa verabschiedet hat.
Stimmen:
Sea Devils Head Coach Jack Bicknell mit einem Fazit: „Was für ein Saisonabschluss. Wir haben in dieser Saison so viel durchgemacht und immer zusammengehalten. Ich bin unheimlich stolz auf jeden einzelnen meiner Spieler. Mit drei Siegen in Serie heimreisen zu können, gibt uns allen ein gutes Gefühl. Von mir aus könnte die Saison jetzt noch einige Wochen weitergehen.“
Sea Devils Head Coach Jack Bicknell über die Leistung seiner Verteidigung: „Unsere Defensive war einfach unglaublich. Schon im Hinspiel haben sie den besten Angriff der Liga gut im Griff gehabt. Damals wurden wir leider nicht für unsere harte Arbeit belohnt. Die Saison beim amtierenden Champion mit solch einer Vorstellung zu beenden, davor ziehe ich meinen Hut.“
Splitter:
Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 19.05.2006
Alexander Leibkind erliegt Herz-KreislaufversagenNFL Europe trauert um Alexander Leibkind
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer hat die NFL Europe heute erfahren, dass der ehemalige Rhein Fire Geschäftsführer Alexander Leibkind heute in New York überraschend und viel zu früh aus dem Leben geschieden ist.
Alexander Leibkind erlag einem Herz-Kreislaufversagen, ausgelöst durch seinen vor zwei Wochen erlittenen Herzinfarkt in einem New Yorker Krankenhaus. Die aufrichtige Anteilnahme der NFL Europe und von Berlin Thunder gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie.
Alexander Leibkind wurde am 19. Oktober 1952 in München geboren. Er fungierte 1995 bis 2004 als General Manager von Rhein Fire. Unter seiner Führung gewann das Düsseldorfer Football-Team zwei World Bowls und richtete erfolgreich drei Endspiele aus. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 19.05.2006
Vorschau Woche 10/06 – Samstag, 20. Mai, Kickoff 19.00 Uhr, Amsterdam ArenaHamburg Sea Devils (2-6-1) @ Amsterdam Admirals (7-2): Hanseaten wollen sich mit Siegesserie verabschieden
Mit einem Sieg wollen sich die Hamburg Sea Devils beim Auswärtsspiel bei den Amsterdam Admirals am kommenden Samstag, den 20. Mai (Kickoff 19.00 Uhr) vom Abenteuer Europa verabschieden. Und ein Erfolg würde derzeit auch gut ins Konzept der Hanseaten passen. Immerhin haben sie ihre Pechsträhne hinter sich gelassen und mit zwei Siegen in Folge auch endlich die rote Laterne der NFL Europe League an Berlin Thunder abgegeben. Leicht wird der Gang in der Amsterdam ArenA allerdings nicht. Zwar haben sich die Niederländer am vergangenen Wochenende mit einem 17:12-Erfolg in Frankfurt bereits vorzeitig für den Yello Strom World Bowl XIV qualifiziert, doch beim bislang einzigen Auftritt der Hamburg Sea Devils in Amsterdam setzte es vor einem Jahr eine deftige Pleite. Das es diesmal anders läuft, davon sind alle Spieler der Hanseaten fest überzeugt. „Unser Team hat sich nie aufgegeben. Dafür werden wir jetzt belohnt. Und in Amsterdam wollen wir unbedingt den dritten Sieg in Folge feiern“, versicherte Running Back Jermaine Allen (#21). Safety Shawn Mayer (#23, Cleveland), der bereits 2005 an der Elbe spielte, sieht es ebenso: „Die Dinge laufen einfach für uns. Wir sind auf dem richtigen Weg.“
Personal Hamburg Sea Devils:
Todd Mortensen (#16, New England), der zum zweiten Mal in Folge startete und 3 von 5 Pässen für 25 Yards anbrachte, hat insgesamt 31 von 50 Pässen für 326 Yards, 2 Touchdowns und 1 Interception an den Mann gebracht. Hamburgs dritter Spielmacher James Kilian (#5, Kansas City), der gegen Rhein nicht spielte, steht bei 77 Pässen, 38 davon vollständig für 406 Yards, 3 Touchdowns und 5 Interceptions. Gegen Rhein Fire tat sich erneut Scott McCready (#87) als Mann für die wichtigen Catches hervor. Der Engländer fing 7 Bälle für 87 Yards und den entscheidenden Touchdown. McCready führt die Sea Devils mit 37 gefangenen Bällen (Platz zwei NFLE) für 455 Yards (Platz drei NFLE) und 2 Touchdowns an. Damit fing der 29-Jährige bislang genauso viele Bälle wie im Vorjahr. Den Teamrekord hält aber Chris Collins, der 2005 immerhin 42 Bälle fing. Macht McCready in Amsterdam noch 20 Yards gut, hat er seine Receiving Yards Marke aus dem Vorjahr überboten und einen neuen Teamrekord aufgestellt. Es wäre zugleich auch eine persönliche Bestmarke. Richard Smith (#18, Washington) ist nach McCready zweitbester Receiver der Sea Devils. Er fing bislang 20 Bälle für 237 Yards und 3 Touchdowns. Nate Curry (#85, Kansas City), fing gegen Rhein 3 Bälle für 53 Yards und steht insgesamt bei 18 Catches für 222 Yards und 1 Touchdown. Ricky Bryant (#81) und Tight End Kori Dickerson (#89, Detroit) fingen je 15 Bälle. Jovan Witherspoon (#88, NY Jets) griff 11 Mal für 140 Yards und 3 Touchdowns zu. DeJuan Green (#37, Oakland) hat sich gegen Rhein mit 18 Läufen für 45 Yards empfohlen. Zudem fing der Running Back 2 Bälle. In nur vier Saisonspielen brachte es Green auf 44 Läufe für 175 Yards und 2 Touchdowns und fing zudem 6 Bälle. Jimmy Dixon (#47, Seattle) steht insgesamt bei 37 Läufen für 159 Yards und ebenfalls 2 Touchdowns. Beide haben am Samstag die Chance, mit einem dritten Touchdown einen neuen Teamrekord aufzustellen. Dritter Mann im Bunde der Hamburger Läufer ist Jermaine Allen (#21). Der Engländer lief bislang 20 Mal für 67 Yards. Hamburgs Offensive Line hat sich für die Begegnung mit den Admirals viel vorgenommen. Die „schweren Jungs“ haben bislang erst 11 Sacks zugelassen, teilen sich damit die Ligaführung mit Berlin und wollen in Amsterdam natürlich „sauber“ bleiben.
Bester Verteidiger auf dem Feld gegen Rhein Fire war Shawn Mayer (#23, Cleveland). Er erarbeitete sich 8 Tackles und wehrte 2 Pässe in den letzten Sekunden der Partie ab. Auch in der Gesamtabrechnung liegt Mayer ganz vorn. Der Safety führt die Sea Devils mit 52 Tackles an. Er wehrte 6 Pässe ab, erzwang 2 Fumbles, fing 1 Interception und steuerte 7 Special Teams Tackles bei. Ihm folgen Safety Jason Shivers (#30, NY Giants), der gegen Rhein nicht spielte, mit 43, Linebacker Kris Griffin (#57, Kansas City) mit 35, Cornerback Rayshun Reed (#31) mit 32, sowie Linebacker Byron Hardmon (#42) und Safety Claudius Osei (#27) mit je 30 Tackles. Reed führt das Team mit 2 Touchdowns an. Einen erzielte er nach einem eroberten Fumble, einen nach einer Interception. Reed führt das Team mit 3 Interceptions an. Ihm folgen Cornerback Vontez Duff (#34, NY Giants) mit 2 Picks, sowie Cornerback Willie Amos (#39, Chicago) und Mayer mit je 1 Interception. Hamburg führt die NFL Europe mit 20 Sacks an. Gegen Fire brachten die Sea Devils Verteidiger den gegnerischen Spielmacher zum zweiten Mal in dieser Saison sechsmal zu Boden. Gern wollen die Sea Devils ihre Ligaführung ausbauen. Da kommen die Admirals gerade recht. Sie ließen ligaweit die meisten Sacks zu (23) und erlaubten schon im Hinspiel sechs Sacks. Bester Quarterback-Jäger der Hanseaten ist Scott Scharff (#95, San Francisco). Der Defensive End, der gegen Rhein 2 Sacks erzielte, ist mit 6 Sacks auch bester seiner Zunft in der Liga. Auch Linebacker Russell Rabe (#51, New Orleans) erarbeitete sich gegen Rhein 2 Sacks und steht nun bei insgesamt 4 Sacks. Je 2 Sacks haben Linebacker Scott Genord (#55), Defensive Tackle Keyonta Marshall (#98, Philadelphia), Reed und Defensive End Ivory McCoy (#90) zubuche stehen. Defensive Tackle Tai Tupa’i (#94, Buffalo) hat ebenso wie Griffin 1 Sack.
Mit 45 Punts liegt Adam Anderson (#6, Detroit) auf Rang zwei in der Liga. Seine 1810 Yards sind Spitzenwert der NFLE, ebenso wie sein längster Punt der Saison – ein 65 Yarder. Sein Schnitt von 40,2 Yards pro Punt ist der drittbeste Wert aller Punter. Sein Netto-Schnitt von 33,5 reicht allerdings nur für Rang fünf. 10 seiner Punts wurden innerhalb der gegnerischen 20 Yard Linie gesichert. Kicker Tyler Jones (#3, Washington) verwandelte bislang 9 von 12 Fieldgoal-Versuchen. Sein längstes Fieldgoal machte er aus 44 Yards Entfernung. Zudem machte er alle 19 Extrapunktversuche. Reed führt die Liga mit 21 Punt Returns an. Er kam dabei auf 142 Yards (6,8 Avg.). Sein längster Return kam in Woche7 gegen Amsterdam. Dort trug er einen Punt Return 38 Yards weit. Curry ist weiterhin einer der gefährlichsten Kickoff Returner der Liga. Bei 13 Returns kam er auf 365 Yards. Sein Schnitt von 28,1 Yards pro Return ist aufgrund der Verletzung des Amsterdamers Noriaki Kinoshita Liga-Spitze. Duff returnierte 13 Kicks für 285 Yards (21,9). Auch Bryant, Smith und Dixon haben bereits Kickoffs returniert.
Ausfälle Hamburg Sea Devils:
Den 13:10-Erfolg gegen Rhein Fire am neunten Spieltag mussten die Hamburg Sea Devils teuer bezahlen. Defensive Tackle Kevin Lewis (#92) riss sich das Syndesmoseband und muss ins Ligakrankenhaus nach Birmingham, Alabama. Beim 38:14-Sieg der Hamburg Sea Devils bei Berlin Thunder in Woche8 verletzte sich Bastian Lano (#72) schwer. Der Defensive Tackle riss sich zu Beginn des dritten Viertels das Kreuz- und Innenband, sowie den Meniskus im rechten Knie. Mike Jemison brach sich im Spiel bei den Cologne Centurions am sechsten Spieltag eine Rippe und musste ins Ligakrankenhaus nach Birmingham, Alabama, in die USA reisen. Er wird in dieser Saison nicht nach Hamburg zurückkehren. Bereits im ersten Saisonspiel riss sich Defensive Tackle Keith Wright (#93, Tampa Bay) das Syndesmosebandes im linken Knöchel.
Personal Amsterdam Admirals:
Nur ungern werden sich die Amsterdam Admirals an das Hinspiel gegen Hamburg erinnern. Zwar gewannen sie durch ein 34 Yard Fieldgoal 12 Sekunden vor Schluss mit 18:17, doch Quarterback Gibran Hamdan (#5) brach sich den Knöchel. Er war zu dem Zeitpunkt der mit Abstand beste Spielmacher der NFL Europe Saison 2006. Seither fungiert Jared Allen (#12) als Starter. In den vergangenen beiden Wochen kam er auf 32 Completions bei 49 Versuchen. Er warf 316 Yards, 1 Touchdown und 3 Interceptions. Skyler Fulton (#89) ist mit 51 gefangenen Bällen für 974 Yards und 7 Touchdowns der mit Abstand beste Receiver der NFL Europe. Ihm fehlen noch 50 Yards, um einen neuen NFL Europe Rekord aufzustellen. Die Chancen dazu stehen gut, im Hinspiel fing er 10 Bälle für 166 Yards. Neben Fulton überragt Chad Lucas (#80). Er fing bislang 27 Pässe für 440 Yards und 8 Touchdowns. Das Laufspiel der Amsterdamer wird angeführt von Larry Croom (#25). Er steht bei 97 Läufen bis 395 Yards und 4 Touchdowns. Zweiter Mann im Bunde ist Diamond Ferri (#32), der bei 75 Läufen auf 282 Yards und 2 Touchdowns kam.
Amsterdams Verteidiger fingen bislang 9 Interceptions, angeführt von Cornerback Justin Perkins (#26) mit 2 Picks. Drei Amsterdamer Spieler wissen, wie man den gegnerischen Spielmacher unsanft zu Boden bringt. Defensive End Earl Cochran (#99), Defensive Tackle Tony Brown (#92) und Defensive End Claude Harriott (#90) haben jeweils 4 Sacks erzielt. Bester Tackler im Team der Niederländer ist Safety Atari Bigby (#20) mit 58 Tackles. Linebacker Carl-Johan Björk (#50) folgt ihm mit 46 Tackles. Cochran steht bei 44 Stopps.
Glenn Pakulak (#9) musste erst 30 Mal punten, kam dabei auf 1267 Yards. Sein Schnitt von 42,2 Yards pro Punt ist Liga-Bestwert. Nur 8 seiner 30 Punts wurden innerhalb der gegnerischen 20 Yard Linie gesichert. Sein Netto-Schnitt von 33,8 Yards ist gut für Rang vier in der NFLE. Kicker Ryan Killeen (#15) führt die Liga mit 68 erzielten Punkten an. Er verwandelte alle 68 Extrapunkte und traf 14 von 17 Fieldgoals. Sein längster Kick war 45 Yards lang. Amsterdams Spieler trugen erst 8 Punts zurück. Aufgrund der Verletzung von Noriaki Kinoshita (#18) kamen Ferri und Craig Bragg (#87) bei 4 Returns auf nur 5 Yards. Ferri trug zudem 19 Kicks für 416 Yards (21,9 Ag.) zurück.
Seine erste Spielzeit mit den Hamburg Sea Devils machte der 68-Jährige zu einer unvergesslichen. Hamburg gewann vier von fünf Heimspielen und fünf Begegnungen insgesamt. Diese Erfolge sicherten den Sea Devils einen Platz in den Liga-Geschichtsbüchern als erfolgreichster Neuling seit 1995. Bicknell ist der einzig verbliebene Head Coach aus dem Liga-Gründungsjahr 1991. In 13 Jahren als Head Coach der Barcelona Dragons (11 Saisons), der Scottish Claymores und der Hamburg Sea Devils (je 1 Saison) konnte Jack Bicknell 68 Siege verbuchen – mehr als jeder andere Head Coach in der NFLE Geschichte. Er ist der erste Head Coach in der NFLE, der bei drei verschiedenen Teams das Sagen hatte/hat. Bicknell stand viermal mit seinen Teams im World Bowl, den er 1997 mit den Barcelona Dragons gewann. In seiner ersten Saison, 1991, führte er die Dragons zu 8 Siegen bei nur 2 Niederlagen und erreichte den ersten World Bowl überhaupt. 1997 beendeten seine Dragons die Hinrunde auf Platz eins und gewannen den World Bowl in Barcelona mit 38-24 gegen Rhein Fire. 1999 beendeten die Dragons die Saison als bestes Team mit 7 Siegen und 3 Niederlagen, mussten sich aber im World Bowl der Frankfurt Galaxy geschlagen geben. Auch 2001 stand Barcelona nach der regulären Saison auf Platz eins, mit 8 Siegen und 2 Niederlagen. Doch diesmal unterlagen sie Berlin im World Bowl IX in Amsterdam unterlagen sie Berlin Thunder. Bevor Bicknell in die NFLE wechselte, war er 10 Jahre (1981-1990) als Head Coach am Boston College tätig. In dieser Zeit gewannen seine Eagles insgesamt 59 Spiele, 55 Spiele gingen verloren und eines endete Unentschieden (59-55-1). 1984 coachte Bicknell den damals zukünftigen NFL Star Doug Flutie, der in der Saison die Heisman Trophy gewann. Diese Trophäe wird jedes Jahr Amerikas bestem College Spieler verliehen. Im selben Jahr gewann Boston College den Cotton Bowl mit 45-28 gegen Houston. Es war die dritte Saison in Folge, in der die Eagles an einem Bowl Spiel teilnehmen durften. So etwas gab es vorher noch nie am Boston College. 1982 spielten die Eagles im Tangerine Bowl, 1983 im Liberty Bowl, des weiteren 1985 im Cotton Bowl und 1986 im Hall of Fame Bowl. 1985 durfte er als Head Coach in den Hula und Japan Bowls coachen wie auch 1990 im East-West Shrine Bowl. Von 1976 bis 1980 war er als Head Coach an der Universität von Maine tätig und verbuchte in der Zeit 18 Siege, 35 Niederlagen und ein Unentschieden (18-35-1). Jack Bicknell wurde am 20 Februar 1938 geboren und sein Spitzname lautet „Cowboy Jack“, weil er gerne Country Musik hört und auf seinen Pferden reitet. Bicknell und seine Frau Lois haben drei Kinder (Jack Jr., Wendy und Bob) und fünf Enkelkinder. Beide Söhne spielten für ihren Vater am Boston College und sind jetzt als Footballtrainer tätig. Jack Jr. ist Head Coach an der Louisiana Tech Universität. Bobby ist der neue Offensive Line Coach der Temple University.
Bart Andrus geht in seine sechste Saison als Head Coach der Admirals. 2005 gewann er gegen Berlin Thunder (27:21) erstmals den World Bowl, insgesamt kann er 28 Siege bei 56 Saisonspielen aufweisen. 2004 erreichte er mit seinem Team erstmals eine ausgeglichene Bilanz (5-5), der 2005 das erfolgreichste Jahr als Head Coach in der NFL Europe folgte (7-3 plus World Bowl XIII). 2000 war Andrus Offensive Coordinator von Rhein Fire, machte die Offense zur besten der Liga und gewann mit Fire den World Bowl. Zuvor war er drei Jahre lang Offensive Assistant und Quarterbacks-Coach bei den Tennessee Titans in der NFL, mit denen er in den Super Bowl einzog. Darüber hinaus verfügt er über mehr als 10 Jahre Erfahrung als Trainer an US-Colleges, inklusive einem Jahr als Head Coach des Rocky Mountain College.
Stimmen:
Amsterdam Admirals Head Coach Bart Andrus über das Erreichen des World Bowls: „Ich freue mich für meine Mannschaft. Sie werden das Erlebnis genießen. Das erneute Erreichen des Finals war unser erklärtes Ziel im Trainingscamp. Dennoch schauen wir nicht zuweit voraus. Wir haben noch ein Spiel gegen Hamburg und wollen unseren Fans natürlich noch einen Heimsieg schenken.“
Bilanz: Es ist das vierte Aufeinandertreffen beider Seiten seit Gründung der Hamburg Sea Devils. Zwei der bisherigen drei Duell konnte Amsterdam für sich entscheiden. Sie siegten 2005 mit 27:10 daheim und gewannen in Woche7 dieser Saison mit 18:17 in Hamburg. Die Sea Devils gewannen lediglich das erste Duell beider Teams in Woche7 der vergangenen Saison mit 30:24 nach Verlängerung.
Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 18.05.2006
Zwei Übernachtungen, Ticket, Eintritt zur Fan-Party, Hin- und Rückfahrt inklusiveFür nur 139,- Euro zum Yello Strom World Bowl XIV
Am 27. Mai ist es soweit. Der Yello Strom World Bowl XIV findet in Düsseldorf statt. Auch wenn die Hamburg Sea Devils nicht vertreten sein werden, ist das größte Football-Ereignis nach dem Super Bowl ein absolutes Muss für jeden "Eier-Fan".
Auch die Hamburger Fans sollten sich diesen Event, bei dem Gentleman, Heino, Status Quo und Manfred Mann’s Earth Band auftreten, nicht entgehen lassen - und schon gar nicht bei diesem Angebot: Für nur 139,- Euro könnt ihr den Yello Strom World Bowl XIV live erleben!
Ihr fahrt am Freitag, den 26. Mai um 12 Uhr ab Hamburg ZOB mit einem Reisebus nach Düsseldorf und übernachtet im IBIS Hotel Düsseldorf Zentrum im Doppelzimmer. Am Freitagabend seid ihr auf die große Fan-Party auf der MS Drachenfels eingeladen.
Am nächsten Morgen erwartet Euch ein ausgiebiges Frühstück und natürlich das Spiel der Spiele, für das das Ticket im Preis von nur 139,- Euro mit inbegriffen ist. Am Sonntag geht es um 10 Uhr zurück.
Bei Selbstanreise kostet das Ticket für die Fan-Party 6,- Euro extra. Ihr könnt es Euch im Sea Devils Office in der Barmbeker Str. 12 in 22303 Hamburg abholen (Mo.-Fr. 9-18 Uhr). Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 17.05.2006
Scott McCready und Russell Rabe sind „Players of the Week“
Der 13:10-Sieg der Hamburg Sea Devils gegen Rhein Fire am vergangenen Sonntag brachte den Hanseaten zwei weitere Ehrungen. Scott McCready und Russell Rabe wurden von der NFL Europe geehrt.
McCready wurde zum dritten Mal in dieser Saison zum „National Player of the Week“ gekürt. Gegen Rhein Fire fing der Engländer 7 Bälle für 87 Yards und steuerte den entscheidenden Touchdown bei. Insgesamt steht der Receiver in dieser Saison bei 37 Catches für 455 Yards und 2 Touchdowns.
Seine erste Ehrung der Saison erfuhr Rabe. Der Linebacker der New Orleans Saints wurde zum „Defensive Player of the Week“ gewählt, nachdem er gegen die Düsseldorfer mit 2 Sacks für 18 Yards Raumverlust und 6 Tackles glänzte.
Rabe erzielte in dieser Saison bislang 27 Tackles und 4 Sacks. Außerdem kam er auf 5 Special Teams Tackles. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 14.05.2006
Woche9: Hamburg Sea Devils vs. Rhein FireEin Dankeschön zum Abschluss: Hamburg Sea Devils feiern ersten Heimsieg im letzten Heimspiel
Bis zum vorletzten Spieltag mussten die Hamburg Sea Devils und ihre fantastischen Fans auf diesen Moment warten. Im letzten Heimspiel der NFL Europe Saison 2006 feierten die Hanseaten ihren ersten Heimsieg.
Die Hamburg Sea Devils besiegten Rhein Fire mit 13:10 und zerstörten damit beinahe jegliche Chancen der Düsseldorfer, in den Yello Strom World Bowl XIV einzuziehen.
„Dieser Sieg fühlt sich so gut an und er war vor allem für unsere Fans“, freute sich Safety Shawn Mayer, dessen Einsatz bei einem vierten Versuch der Gäste Sekunden vor Spielende den Sieg besiegelte.
Auch Jack Bicknell war bestens gelaunt: „Dieses Spiel war ein ganz besonderes. Der erste Heimsieg und das vor solch einer beeindruckenden Kulisse. Ich möchte mich bei allen Fans für ihre Unterstützung in all den teils sehr schweren Zeiten bedanken.“
Die Partie begann vor 16.832 Zuschauern in der AOL Arena mit einem frühen Fehler der Hamburger. Nachdem die Defensive der Sea Devils die Düsseldorfer nach nur drei Spielzügen zum Punten zwang, blieb die Offensive nur wenige Sekunden auf dem Feld. Denn beim ersten Spielzug misslang die Übergabe von Center Augie Hoffmann (#74, New Orleans) auf Quarterback Todd Mortensen (#16, New England) und Terrence Robinson fiel auf den Ball – Ballbesitz Fire. Erneut machte die Verteidigung der Hanseaten Fires Spielmacher Timmy Chang und seinem Angriff das Leben schwer. Und so versuchten die Gäste es mit einem Fieldgoal. Doch Ola Kimrins Kick aus 49 Yards segelte weit an den gelben Stangen vorbei.
Hamburgs Offensive wusste die gute Feldposition nicht zu nutzen. Zwar brachte Mortensen sein Team mit Pässen über 9 Yards auf Ricky Bryant (#81) und über 14 Yards auf Scott McCready (#87) in die gegnerische Hälfte. Doch nach zwei kurzen Läufen DeJuan Greens (#37, Oakland) und Jermaine Allens fand Mortensens Pass beim dritten Versuch keine Anspielstation und auch die Sea Devils mussten punten. Rhein begann die dritte Angriffsserie an der eigenen 10 Yard Linie. Drei Spielzüge später befand sich Fires Quarterback nach einem Sack von Kris Griffin (#57, Kansas City) an der 7 Yard Linie. Punt Düsseldorf.
Hamburg begann an der Mittellinie. Doch erneut konnten die Gastgeber die gute Feldposition nicht in Zählbares ummünzen. Außer zwei Läufen von Green und Strafen auf beiden Seiten geschah recht wenig. Anderson puntete zum zweiten Mal. Rhein erging es nicht viel besser. Ein 22 Yard Pass von Chang auf Fredrick Jackson brachte die Gäste aus der Gefahrenzone vor der eigenen Endzone. Fire erarbeitete sich mit zwei Läufen für 11 Yards ein weiteres First Down. Dann hatte Hamburgs Defense genug gesehen. Scott Genord (#55) stoppte einen Spielzug hinter der Line of Scrimmage und beim dritten Versuch verhinderte Eric Hill (#26, Indianapolis) eine Completion.
Der Ballbesitz wechselte nach dem dritten Punt von Travis Dorsch und für Hamburg übernahm Brock Berlin (#7, Miami) das Ruder. Sein erstes Highlight kam überraschenderweise am Boden – ein 13 Yard Lauf Berlins brachte ein neues First Down. Es folgte ein 2 Yard Lauf von Jimmy Dixon (#47, Seattle) und ein 9 Yarder von Berlin auf McCready. Nach einem weiteren kurzen Lauf Dixons und einem 5 Yard Pass von Berlin auf Jovan Witherspoon (#88, NY Jets) fand Hamburgs Quarterback Nate Curry (#85, Kansas City) über 26 Yards. Wenig später an der gegnerischen 5 Yard Linie angekommen roch es nach Punkten. Die fielen auch – allerdings für die Gäste. Ronyell Whitaker, der bereits beim Hinspiel in Düsseldorf zwei Interceptions gefangen hatte, fing Berlins Pass an der Goalline ab und trug ihn 100 Yards zum Touchdown zurück.
Berlin rappelte sich aber gleich wieder auf. Nach einer Strafe gegen die Gäste fand er McCready über 13 und Richard Smith (#18, Washington) über ebenfalls 13 Yards. Nach einem 9 Yard Lauf Dixons und einem Lauf ohne Raumgewinn entschied sich Bicknell, den vierten Versuch auszuspielen. Ohne Erfolg. Rheins Defensive stoppte Green, ehe der ein neues First Down erzielen konnte. Doch wie schon im ersten Viertel gönnte die Hamburger Defense den Düsseldorfern keine Atempause. Shawn Mayer (#23, Cleveland) stoppte Jacque Lewis nach 1 Yard. Scott Scharff (#95, San Francisco) erzielte seinen fünften Sack der Saison beim zweiten Versuch und Russell Rabe (#51, New Orleans) folgte mit seinem dritten Saison-Sack. Dorsch puntete zum vierten Mal in Halbzeit eins.
Berlin begann den Drive mit einem 11 Yard Pass auf Tight End Wesley Duke (#82, Denver). Nach einem unvollständigen Pass auf Curry fand er eben jenen Receiver über 20 Yards. Auch ein Sack konnte Berlin nicht stoppen. Er warf Pässe über 9 Yards auf Dixon, über 8 Yards auf Witherspoon und 6 Yards auf McCready. Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit dann die ersten Punkte für Hamburg. Tyler Jones (#3, Washington) traf ein Fieldgoal aus 28 Yards und verkürzte auf 3:7.
Green war der Mann der ersten Minuten in Halbzeit zwei. Der Hamburger Running Back begann den ersten Drive mit einem 9 Yard Drive, setzte noch 3 Yards drauf und fing einen Pass von Berlin über 4 Yards. Nach einem 8 Yarder auf Bryant war wieder Green an der Reihe. Er fing einen 10 Yard Pass und lief über 2 Yards. Nach einem 12 Yard Pass von Berlin auf Smith lief Green erneut 2 Yards. Dann zwei Schrecksekunden in Folge. Erneut fängt Whitaker einen Pass Berlins ab. Doch eine Strafe gegen Düsseldorf gibt den Hamburgern den Ball zurück. Dann lässt Green den Ball fallen. Doch Offensive Tackle Steven Vieira (#79, Cincinnati) erobert das „Ei“. Nach all der Aufregung waren die Sea Devils froh, noch mit Punkten davongekommen zu sein. Jones traf aus 31 Yards. Hamburg lag Mitte des dritten Viertels nur noch 6:7 hinten.
Rheins Angriff, der den ganzen Nachmittag noch nicht viel auf die Beine gestellt bekommen hatte, war gefragt – und antwortete. Lewis lief 10 Yards. Chang fand Marvin Allen für 13 Yards. Dann zeigte Chang seine Klasse und warf einen 47 Yard Pass auf Lewis. Doch auch die Düsseldorfer Offensive fand den Weg in die Endzone nicht. Beim dritten Versuch an der Hamburger 6 Yard Linie stürmte Rabe durch die Offensive Line und erzielte seinen zweiten Sack. Kimrin machtes diesmal besser und verwandelte ein 33 Yard Fieldgoal zum 10:6 für die Gäste.
Die Sea Devils schienen wenig beeindruckt – allen voran Green und Berlin. Der Running Back began den Drive mit einem 3 Yard Lauf. Berlin warf anschließend einen 35 Yard Pass auf McCready, der die Hamburger an die 31 Yard Linie der Gäste brachte. Nach einem 4 Yard Lauf Allens und einem unvollständigen Pass brachte Berlins 13 Yard Lauf einen neuen ersten Versuch. Green brachte die Sea Devils mit einem 6 Yard Lauf an die gegnerische 8 Yard Linie. Und endlich fanden die Hamburger auch den Weg in die Endzone. Berlin warf einen perfekten Pass auf McCready. Touchdown Hamburg. 13:10 Hamburg zu Beginn des vierten Viertels.
Nach erfolglosen Angriffsserien auf beiden Seiten blies Fire noch einmal zum Angriff. Ein dritter Versuch an der Hamburger 49 Yard Linie brachte den Gästen dank eines Passes von Chang auf Fredrick Jackson 25 Yards. Drei Spielzüge später hatten die Düsseldorfer einen vierten Versuch an der Hamburger 15 Yard Linie. Anstatt auf ein Fieldgoal und den Ausgleich zu setzen, ging Fire Head Coach Jim Tomsula volles Risiko. Doch Defensive End Ivory McCoy (#90) stoppte Jackson für Raumverlust und die Sea Devils übernahmen den Ball. Doch die Sicherheit der vergangenen drei Viertel schien verschwunden. Eine Strafe und Nervosität brachten die Hamburger ins Hintertreffen. Nach einem erneuten Punt Andersons begann Fire an der Hamburger 38 Yard Linie. Es waren weniger als fünf Minuten zu spielen.
Auch die Düsseldorfer begannen ungeduldig. Eine Strafe kostete sie 10 Yards. Nach einem 5 Yard Pass Changs auf Lewis ging es wieder rückwärts. McCoy sackte Chang an der Mittellinie. Sekunden später puntete Dorsch zum sechsten Mal. 193 Sekunden vor Ende der Partie begannen die Sea Devils an der eigenen 10 Yard Linie. Wieder sprang kein neuer Versuch heraus. Und mit dem ersten Spielzug nach dem Two Minute Warning puntete Anderson zum fünften Mal.
Fire begann an der eigenen 39 Yard Linie. Nach einem unvollständigen Pass fand Chang Jackson für 16 Yards. Anschließend sackte Scharff Chang für einen 8 Yard Raumverlust. Der zweite Versuch – unvollständig. Der dritte Versuch – unvollständig. Vierter Versuch – erneut unvollständig. Und damit war die Partie entschieden.
Stimmen:
Sea Devils Head Coach Jack Bicknell: „Dieses Spiel war ein ganz besonderes. Der erste Heimsieg und das vor solch einer beeindruckenden Kulisse. Ich möchte mich bei allen Fans für ihre Unterstützung in all den teils sehr schweren Zeiten bedanken. Dieser Sieg war ein Geschenk an unsere Fans. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie hat gekämpft und in keinem Spiel aufgegeben. Heute wurde sie dafür im entscheidenden Moment belohnt.“
Sea Devils Safety Shawn Mayer: „Dieser Sieg fühlt sich so gut an und er war vor allem für unsere Fans.“
Sea Devils Special Teams Coordinator Patrick Esume: „Ich danke allen Fans für ihre Treue und ihren Enthusiasmus. Es war ein hartes Stück Arbeit, schließlich ging es für Fire um beinahe alles.“
Splitter:
Wide Receiver Nate Curry (#85, Kansas City) kugelte sich beim Versuch, einen Pass zu fangen den kleinen Finger aus, konnte aber wenig später weiterspielen. Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 12.05.2006
Vorschau Woche 09/06 – Sonntag, 14. Mai, Kickoff 16.00 Uhr, AOL ArenaHamburg Sea Devils (1-6-1) vs. Rhein Fire (5-3): Ein Heimsieg für die Fans
Ein letztes Mal treten die Hamburg Sea Devils in dieser Saison in der heimischen AOL Arena an. Das Ziel für das letzte Heimspiel 2006 ist klar definiert: ein Sieg muss her! Waren die Hamburger im Vorjahr beinahe unschlagbar vor eigenem Publikum, so warten sie in dieser Spielzeit noch immer auf den ersten Heimerfolg. Ein Sieg der Hamburg Sea Devils hätte zudem auch große Auswirkungen auf die Hoffnungen des Gegners Rhein Fire, im Yello Strom World Bowl XIV vor heimischer Kulisse spielen zu können. Fire steht mit fünf Siegen nach acht Spielen auf dem dritten Tabellenplatz und muss schon jetzt auf einen Ausrutscher der Konkurrenz aus Amsterdam und Frankfurt hoffen. Nervosität auf der einen, Selbstbewusstsein auf der anderen Seite. Nach ihrem ersten Saisonsieg, einem 38:14-Erfolg bei Berlin Thunder, ist die Stimmung im Lager der Hamburg Sea Devils bestens. Zusätzliche Motivation für die Begegnung am Sonntag bringt die Erinnerung an das Hinspiel gegen die Düsseldorfer in Woche4 mit sich. Damals führte Hamburg zu Beginn des vierten Viertels mit 21:14. Nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung verloren die Hanseaten aber den Faden und unterlagen mit 21:31. „Wir haben das Hinspiel nicht so zu Ende gebracht, wie wir es uns gewünscht hätten. Da ist noch eine Rechnung offen“, erklärt Russell Rabe (#51, New Orleans), Outside Linebacker der Hamburg Sea Devils. „Der Druck liegt auf Rhein. Wir hingegen wollen so aufspielen wie vergangene Woche.“
Personal Hamburg Sea Devils:
Die meisten Pässe erreichen in dieser Saison Scott McCready (#87). Der Engländer ist mit 30 gefangenen Bällen für 368 Yards und 1 Touchdown (gefangen in Berlin) bester Receiver der Sea Devils. Diese Zahlen sind gut genug für die Plätze vier und fünf in der NFLE. Mit 18 Catches für 212 Yards und 3 Touchdowns folgt ihm Richard Smith (#18, Washington). Drittbester Receiver der Hanseaten ist Nate Curry (#85, Kansas City), der 15 Pässe für 169 Yards und 1 Touchdown fing, davon 4 Bälle für 46 Yards am vergangenen Sonntag. Ebenfalls 15 mal zugegriffen hat Tight End Kori Dickerson (#89, Detroit). Ricky Bryant (#81) folgt mit 13 Catches. Jovan Witherspoon (#88, NY Jets) fing alle seine 3 Touchdowns in den vergangenen beiden Partien. Er steht bei 9 Catches für 127 Yards. Das Laufspiel wird von DeJuan Green (#37, Oakland) angeführt. In Berlin hatte er 12 Läufe für 60 Yards und 1 Touchdown. Bereits in Woche7 fand Green einmal den Weg in die Endzone. Insgesamt steht er bei 26 Läufen für 130 Yards und 2 Touchdowns – und das in nur drei Spielen. 31 Läufe hat Jimmy Dixon (#47, Seattle) auf dem Konto zu stehen. Er kam dabei 141 Yards weit und erzielte 2 Touchdowns. Dritter Running Back der Sea Devils ist Jermaine Allen (#21). Der Engländer kam bislang auf 18 Läufe für 62 Yards. Zusammen fing dieses Trio 10 Bälle für 85 Yards. Immer mehr in den Vordergrund spielen sich die Profis, die nur selten die Loorbeeren ernten – die Offensive Line der Hamburg Sea Devils. Sie ließ in acht Spielen erst 9,0 Sacks zu und führt damit die Liga an.
Der beste Tackler im Team ist weiterhin Shawn Mayer (#23, Cleveland). Der Safety führt die Sea Devils mit 44 Tackles an und hat zudem 4 Pässe abgewehrt und 6 Special Teams Tackles erzielt. Safety-Kollege Jason Shivers (#30, NY Giants) folgt mit 43 Tackles. Linebacker Kris Griffin (#57, Kansas City) hat 34 Tackles erzielt. Rayshun Reed (#31) fing in dieser Saison 3 Interceptions, forcierte 2 Fumbles und eroberte einen Fumble, den er auch zum Touchdown trug. Hinzu kommen 29 Tackles, 1 Sack und 9 abgewehrte Pässe für den Cornerback. Hinter Reed stehen Linebacker Aden Durde (#54) und Scott Genord (#55) mit je 27, Safety Claudius Osei (#27) mit 26 und Linebacker Byron Hardmon (#42) mit 24 Tackles. Die Sea Devils sind mit insgesamt 14 Sacks die zweitbesten Quarterback-Jäger der NFL Europe. Nur Frankfurt hat mehr Sacks erzielt. Hamburgs Defensive End Scott Scharff (#95, San Francisco) sticht mit 4 Sacks hervor. Des Weiteren haben Reed, Rabe, Genord und Marshall je 2, sowie Defensive End Ivory McCoy (#90) und Defensive Tackle Tai Tupa’i (#94, Buffalo) je 1 Sack. 3 der 7 Interceptions der Sea Devils gingen auf das Konto von Reed. Ihm folgt Cornerback Vontez Duff (#34, NY Giants) mit 2 Picks. Außerdem fingen Mayer und Willie Amos (#39, Chicago) je 1 Interception.
Punter Adam Anderson (#6, Detroit) teilt sich die Liga-Führung in der NFLE mit 40 Punts mit zwei Mitstreitern. Seine 1625 Yards sind der zweitbeste Wert in der Liga. Sein längster Punt – ein 65 Yarder – ist Liag-Bestwert. Sein Schnitt von 40,6 Yards pro Punt ist gut genug für Rang drei in der NFLE. Mit einem Netto-Schnitt von 33,5 Yards liegt er auf Rang vier. 8 Punts wurden innerhalb der gegnerischen 20 Yard Linie gesichert. Kicker Tyler Jones (#3, Washington) verwandelte bislang 7 von 10 Fieldgoal-Versuchen. Sein längstes Fieldgoal machte er aus 44 Yards Entfernung. Zudem machte er alle 18 Extrapunktversuche. Reed führt die Liga mit 18 Punt Returns an. Er kam dabei auf 119 Yards (6,6 Avg.). Sein längster Return kam in Woche7 gegen Amsterdam. Dort trug er einen Punt Return 38 Yards weit. Nate Curry ist weiterhin einer der gefährlichsten Kickoff Returner der Liga. Bei 11 Returns kam er auf 315 Yards. Sein Schnitt von 28,6 Yards pro Return ist aufgrund der Verletzung des Amsterdamers Noriaki Kinoshita Liga-Spitze. Duff returnierte 13 Kicks für 285 Yards (21,9). Auch Bryant, Smith und Dixon haben bereits Kickoffs returniert.
Ausfälle Hamburg Sea Devils:
Beim 38:14-Sieg der Hamburg Sea Devils bei Berlin Thunder in Woche8 verletzte sich Bastian Lano (#72) schwer. Der Defensive Tackle riss sich zu Beginn des dritten Viertels das Kreuz- und Innenband, sowie den Meniskus im rechten Knie. Mike Jemison brach sich im Spiel bei den Cologne Centurions am sechsten Spieltag eine Rippe und musste ins Ligakrankenhaus nach Birmingham, Alabama, in die USA reisen. Er wird in dieser Saison nicht nach Hamburg zurückkehren. Bereits im ersten Saisonspiel riss sich Defensive Tackle Keith Wright (#93, Tampa Bay) das Syndesmosebandes im linken Knöchel.
Personal Rhein Fire:
Mit einem großen Fragezeichen auf der Position des Quarterbacks reist Rhein Fire nach Hamburg. Denn Drew Henson (#7) bekam bei der 14:16-Niederlage in Frankfurt einen Schlag aufs Knie. Der Einsatz des Spielmachers, der bislang 101 von 183 Pässen für 1188 Yards, 10 Touchdowns und 4 Interceptions anbrachte, ist fraglich. Sollte Henson nicht spielen, kommt Timmy Chang (#14) als Starter zum Einsatz. Er fehlte im Hinspiel in Düsseldorf. Vergangene Woche warf er nach Hensons Ausfall 2 Touchdowns. Chang komplettierte bislang 36 von 63 Pässen für 495 Yards, 4 Touchdowns und 3 Interceptions an. Dritter Mann bei Fire ist John Bowenkamp (#3). Bei seinem bislang einzigen Saisoneinsatz – gegen Hamburg – brachte er nur 1 von 5 Pässen an und warf eine Interception, die zum Touchdown returniert wurde. Bester Receiver bei den Düsseldorfern ist Chris Samp (#85). Er fing 31 Bälle für 397 Yards und 5 Touchdowns. Nur zwei Spieler in der NFLE fingen mehr Bälle und Touchdowns. Tight End Aaron Halterman (#49) folgt mit 25 Catches für 265 Yards. Dahinter kommt bereits Fredrick Jackson (#23), der 20 Bälle für 223 Yards fing. Der Running Back ist zudem mit 126 Läufen für 549 Yards und 1 Touchdown zweitbester Running Back der Liga.
Linebacker Terrence Robinson (#52) führt Rhein Fire mit 46 Tackles souverän an. Ihm folgt Cornerback Ronyell Whitaker (#33) mit 35 Stopps. Whitaker glänzte zudem mit 3 Interceptions, 2 davon fing er im Hinspiel gegen die Hamburger. Derrick Strong (#97) führt sein Team mit 4,0 Sacks an. Brook Miller (#98) brachte den gegnerischen Spielmacher 3 mal zu Boden.
Punter Travis Dorsch (#15) trat 38 Mal gegen den Ball und kam dabei auf 1414 Yards. Sein Schnitt von 37,2 Yards pro Punt ist der schwächste Wert aller Punter in der Liga. Dafür reicht sein Netto-Schnitt von 34,3 Yards für Rang zwei. Sein längster Punt flog 61 Yards weit. Ola Kimrin (#6) erzielte bislang 10 Fieldgoals bei 15 Versuchen. Sein längster Treffer kam aus 48 Yards. Kimrin verwandelte zudem alle 20 Extrapunkte. Jackson zeichnet sich nicht nur als Running Back sondern auch als Punt Returner aus. 9 Mal trug e er einen Punt zurück, kam dabei auf 101 Yards und den Liga-Spitzenwert von 11,2 Yards pro Return. Die Kickoffs returniert bei Fire Jacque Lewis (#20). Bei 13 Returns kam er auf 294 Yards. Steven Harris (#84) trug 8 Returns 125 Yards weit.
Seine erste Spielzeit mit den Hamburg Sea Devils machte der 68-Jährige zu einer unvergesslichen. Hamburg gewann vier von fünf Heimspielen und fünf Begegnungen insgesamt. Diese Erfolge sicherten den Sea Devils einen Platz in den Liga-Geschichtsbüchern als erfolgreichster Neuling seit 1995. Bicknell ist der einzig verbliebene Head Coach aus dem Liga-Gründungsjahr 1991. In 13 Jahren als Head Coach der Barcelona Dragons (11 Saisons), der Scottish Claymores und der Hamburg Sea Devils (je 1 Saison) konnte Jack Bicknell 67 Siege verbuchen – mehr als jeder andere Head Coach in der NFLE Geschichte. Er ist der erste Head Coach in der NFLE, der bei drei verschiedenen Teams das Sagen hatte/hat. Bicknell stand viermal mit seinen Teams im World Bowl, den er 1997 mit den Barcelona Dragons gewann. In seiner ersten Saison, 1991, führte er die Dragons zu 8 Siegen bei nur 2 Niederlagen und erreichte den ersten World Bowl überhaupt. 1997 beendeten seine Dragons die Hinrunde auf Platz eins und gewannen den World Bowl in Barcelona mit 38-24 gegen Rhein Fire. 1999 beendeten die Dragons die Saison als bestes Team mit 7 Siegen und 3 Niederlagen, mussten sich aber im World Bowl der Frankfurt Galaxy geschlagen geben. Auch 2001 stand Barcelona nach der regulären Saison auf Platz eins, mit 8 Siegen und 2 Niederlagen. Doch diesmal unterlagen sie Berlin im World Bowl IX in Amsterdam unterlagen sie Berlin Thunder. Bevor Bicknell in die NFLE wechselte, war er 10 Jahre (1981-1990) als Head Coach am Boston College tätig. In dieser Zeit gewannen seine Eagles insgesamt 59 Spiele, 55 Spiele gingen verloren und eines endete Unentschieden (59-55-1). 1984 coachte Bicknell den damals zukünftigen NFL Star Doug Flutie, der in der Saison die Heisman Trophy gewann. Diese Trophäe wird jedes Jahr Amerikas bestem College Spieler verliehen. Im selben Jahr gewann Boston College den Cotton Bowl mit 45-28 gegen Houston. Es war die dritte Saison in Folge, in der die Eagles an einem Bowl Spiel teilnehmen durften. So etwas gab es vorher noch nie am Boston College. 1982 spielten die Eagles im Tangerine Bowl, 1983 im Liberty Bowl, des weiteren 1985 im Cotton Bowl und 1986 im Hall of Fame Bowl. 1985 durfte er als Head Coach in den Hula und Japan Bowls coachen wie auch 1990 im East-West Shrine Bowl. Von 1976 bis 1980 war er als Head Coach an der Universität von Maine tätig und verbuchte in der Zeit 18 Siege, 35 Niederlagen und ein Unentschieden (18-35-1). Jack Bicknell wurde am 20 Februar 1938 geboren und sein Spitzname lautet „Cowboy Jack“, weil er gerne Country Musik hört und auf seinen Pferden reitet. Bicknell und seine Frau Lois haben drei Kinder (Jack Jr., Wendy und Bob) und fünf Enkelkinder. Beide Söhne spielten für ihren Vater am Boston College und sind jetzt als Footballtrainer tätig. Jack Jr. ist Head Coach an der Louisiana Tech Universität. Bobby ist der neue Offensive Line Coach der Temple University.
Jim Tomsula ersetzt Pete Kuharchek als Head Coach bei Rhein Fire. Der neue Mann verfügt über eine 8-jährige Erfahrung in der NFL Europe League als Assistenz-Coach. Mit seinen 38 Jahren ist Tomsula der jüngste Head Coach in der Geschichte der Liga und, als Nachfolger von Galen Hall und Pete Kuharchek, der dritte Head Coach in der Historie von Rhein Fire. 2004 und 2005 arbeitete Tomsula als Defensive Coordinator von Berlin Thunder, mit denen er in beiden Spielzeiten jeweils das World Bowl Finale erreichte. Seine Abwehr rangierte 2004 auf Platz eins, was die Verteidigung gegen den Lauf anging. Somit hatte Tomsula großen Anteil am Gewinn des World Bowl XII gegen Frankfurt Galaxy. 2005 rangierte seine Abwehr in der NFLE auf Rang 2 der Gesamtstatistik. Tomsula schloss sich Berlin nach fünf Jahren als Defensive Line Coach der Scottish Claymores an. Während dieser Zeit führten die Schotten die NFL Europe Statistiken in den Rubriken Gesamt-Defense (2000), Sacks (2000 und 2003) und Turnovers (2000) an. Seine erste Profi-Saison als Coach verbrachte Tomsula 1998 bei den England Monarchs. Mit seiner leidenschaftlichen Art holt Tomsula immer das Optimum aus seinen Spielern heraus, die konstant mit dem Stolz und den Emotionen bei der Sache sind, die ihr Coach ihnen vorlebt. Tomsula begann seine Trainerkarriere an der Charleston Southern und dem Catawba College in Salisbury, North Carolina. Tomsula spielte am Catawba College Football, wohin er von der Middle Tennessee State wechselte. Während der spielfreien Zeit wohnt er mit seiner Frau Julie und ihren Töchtern Britney und Brooke in Boca Raton, Florida.
Stimmen:
Sea Devils Cornerback Rayshun Reed: „Wir wollen den zweiten Sieg in Folge holen. Es ist uns egal, wer in den World Bowl kommt und wer nicht. Wir sind nicht drin. Für uns ist nur entscheidend, das Spiel zu gewinnen. Wenn das noch einen Einfluss darauf hat, wer am Ende im Finale steht, dann soll es uns recht sein.“ Rhein Fire Head Coach Jim Tomsula über die Bedeutung des Hamburg-Spiels: „Wir haben uns in dieser Woche als Team zusammen gesetzt und eine Bestandsaufnahme gemacht. Wir haben jetzt eine 5:3-Bilanz und noch zwei Saisonspiele vor uns. Meines Wissens haben bislang sieben Siege immer gereicht, um ins Finale einzuziehen. Wir müssen also noch zwei Mal siegen und dann sind wir im World Bowl. Daran glauben wir fest. Alle anderen Szenarien interessieren uns nicht.“
Bilanz: Es ist das vierte Aufeinandertreffen beider Seiten seit Gründung der Hamburg Sea Devils. Zwei der bisherigen drei Duell konnte Fire für sich entscheiden. Beide Male gewannen die Düsseldorfer daheim (24:19 in der Saison 2005; 31:21 in der Saison 2006). Die Sea Devils siegten im Vorjahr vor eigenem Publikum mit 31:24.
Text: Info Hamburg Sea Devils
SEA-DEVILS-NEWS - 12.05.2006
Versteigerung bringt Geld für Oliver AdersHamburg Sea Devils veranstalten große Auktion zugunsten von „Fans Are Friends“
Bereits seit Beginn der Saison 2006 unterstützen die Hamburg Sea Devils und die anderen NFL Europe Teams die Charity-Aktion „Fans Are Friends“. Dabei sammeln die Teams mit verschiedenen Aktionen Geld für den guten Zweck. In dieser Saison unterstützen sie den Hamburger Oliver Aders.
Aders, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, wurde bei einem Amateur-Footballspiel aus Versehen so hart getroffen, dass er seit einem Jahr im Koma liegt. Der schreckliche Unfall jährt sich genau am kommenden Sonntag, den 14. Mai 2006.
Um ihn und seiner Familie das Leben zu erleichtern, veranstalten die Hamburg Sea Devils vor dem letzten Heimspiel gegen Rhein Fire am Sonntag eine große Auktion. Diese findet auf der N-JOY-Bühne auf der Devils Party statt, die um 12.30 Uhr beginnt.
Unter anderem kommen unter der Hammer: ein von Sea Devils Profi Sean Bubin gemaltes Bild, das der Künstler/Spieler auf der Devils Party unterschreiben wird, ein 2006 Fan Jersey mit Originalunterschriften der Hamburg Sea Devils und das Original Home Jersey von Bastian Lano.
Außerdem werden viele weitere – meist unterschriebene – Gegenstände für „Fans Are Friends“ versteigert. Wer kein Glück bei der Auktion hat, aber dennoch gern Oliver Aders unterstützen möchte, der kann sich zum Beispiel die „Fans Are Friends“ Freundschaftsbänder in den jeweiligen Teamfarben kaufen. Jedes der am Fanclub- und Infostand erhältlichen Bänder kostet 2 Euro. Sämtliche Einnahmen kommen auch hier der Familie Aders zugute. Text: Info Hamburg Sea Devils
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