Der Beginn, das Jahr 2005

 

Welt- und Europaweit gab es seit 1991 die World League mit American Football auf hohem Niveau. 1998 änderte die Liga ihren Namen in Nfl Europe und später 2007 in NFL Europa.

 

Lange wurde spekuliert, ob und wann es einmal ein Team in Hamburg geben würde, denn American Football hat eine lange und erfolgreiche Tradition in Hamburg. Am 24.November 2004 war es dann soweit. In der Hamburger Axel-Springer-Passage versammelte sich die Presse und es wurde bekannt gegeben, dass es ab sofort ein „neues“ Team in Hamburg gibt.

 

Der Name war recht schnell gefunden und es wurden die Hamburg Sea Devils geboren. Diese nahmen in der Liga den Platz der Scottish Claymores ein, ein Team das ab sofort nicht mehr existieren sollte.

 

Wenige Tage nach der Verkündung und der Namensgebung Hamburg Sea Devils, entstand bereits der 1. Fan Club dieses neuen Teams: Der Fanclub Teufelsrochen gegründet am 27.November 2004.

 

Am 02. Dezember 2004 berichtete bereits die Hamburger Bild Zeitung über den Fanclub:

 

Sea Devils - Eine Woche am Leben und schon 'nen Fan-Klub

Vor einer Woche erblickte das neue NFLE-Team Hamburg Sea Devils das Licht der Welt. Es gibt noch keine Mannschaft, keine Cheerleader und noch nicht mal eine Geschäftsstelle. Aber schon den ersten offiziellen Fanclub. Verrückt! Björn Andres und 6 Freunde gründeten Sonnabend die "Teufelsrochen". Sogar Logo und Internetseite (www.teufelsrochen.de.ms) haben die Turbo-Fans schon. Andres: "Wir sind Footballverrückt, kennen uns aus dem Internet und von den Blue Devils. Unser Ziel ist, das Miteinander beider Fan-Gruppen zu fördern."

Quelle - Hamburger Bild Zeitung vom 02.Dezember 2004

 

 

Als erster Headcoach der Sea Devils wurde der erfahrenste Coach dieser Liga gewonnen. Jack Bicknell war seit 1992 als Coach in Europa aktiv und coachte die Barcelona Dragons und die Scottish Claymores. Bicknell gewann mit den Dragons 1997 den World Bowl. Sein Spitzname „Cowboy Jack“ war schnell in Hamburg in aller Munde. Cowboy Jack kam mit seinem eigens zusammengestellten Trainerstab nach Hamburg.

 

Als Stadion der Hamburg Sea Devils wurde die AOL Arena im Hamburger Volkspark mit 55.000 Sitzplätzen gebucht und das Office wurde schnell in Hamburg Barmbek auf dem Kampnagelgelände eingerichtet. Als offizielles Team Hotel konnte das Holiday Inn an den Elbbrücken gewonnen werden in dem die Spieler und Coaches fortan während der Season residierten, während die "Gäste-Teams" im Marriott Airport Hotel in der Nähe des Flughafens untergebracht wurden. General Manager und Marketing Director wurde Kathrin Platz ( die erste Frau an diesem Platz, in dieser Liga ) und PR Director Thomas Bothstede.

 

Das gesamte Office startete nun in Hamburg mit der Werbung und dem Marketing, um den ersten Spieltag im Jahr 2005 zu einem Erfolg werden zu lassen.

 

Als National Coach kam Patrick Esume nach Hamburg, der hier kein Unbekannter war. Esume, ein Hamburger Jung, coachte zuvor 3 Jahre bei der Frankfurt Galaxy. Als Spieler war er in Hamburg für die Hamburg Silver Eagles und die Hamburg Blue Devils aktiv.

 

Im Dezember 2005 gab es auch schon das erste Casting für die Cheerleader-Truppe. Als Coach für die Cheerleader konnte Nasseria Cottura gewonnen werden. Sie war von 1994 bis zum Jahr 2000 Cheerleaderin bei der Frankfurt Galaxy und 1999 Cheerleader of the Year.

 

25 Tänzerinnen setzten sich bei dem ersten Casting durch und gehörten ab sofort zum Dance Team der Hamburg Sea Devils.

 

 

Das erste offizielle Fanclubtreffen der Teufelsrochen fand dann übrigens am 13. Januar 2005 statt.

 

 

Noch ohne eigentliches Team veranstalteten die Sea Devils in der Hamburger Markthalle eine Superbowlveranstaltung in Kooperation mit den Hamburg Blue Devils. Hier wurden die Trikots der Sea Devils vorgestellt und der Teamsong von 4 Lyn „ Go Sea Devils“ das erste mal live gespielt. Auch die Cheerleader / Dance Team, die an diesem Abend ihren Namen "Sea Perls" bekamen, tanzten das erste mal live vor Publikum und erhielten mächtig viel Applaus.

 

Ebenfalls waren die Teufelsrochen nicht untätig. Sie hatten einen eigenen Stand auf der Party und viel Zulauf, sowie Ihren eigenen Auftritt auf der Bühne. Die Gründer des Fanklubs wurden auf eben dieser Bühne vorgestellt und als „kleines“ Dankeschön, gab es Tickets für das World Bowl Finale im Jahr 2005.

 

Insgesamt 850 Besucher fanden den Weg in die Markthalle um mitzufeiern und füllten damit die Halle komplett aus.

 

Der Superbowl fand 2005 in Jacksonville statt und das Hamburger Publikum wurde von dort Live von Lotto King Karl und Carten Pape begrüsst.

 

Als Moderator der Veranstaltung fungierte N-Joy Mann Christian Fremy. Fremy begleitet die Sea`s die gesamten 3 Jahre.

 

 

 

 

 

Zu den während der 1. Season der Hamburg Sea Devils bekanntesten Spielern gehörten:

 

QB Tom Arth

TE Bobby Blizzard

QB Casey Bramlet ( spielte auch 2007 )

WR Ricky Briant

RB Larry Croom

Safety Eric Crouch

QB Ryan Dinwiddie

LB Aden Durde

Kicker Todd France

Guard Thomas Herrion

DE Aaron Hunt

DE Sacha Lancaster

DB Bastian Lano

Safety Shawn Mayer

DE Ivory McCoy

WR Scott McCready

WR Terance Metcalf

Tackle Julian Panic

DE Philipp Stursberg

RB Patrick Wischnewski

 

Die Tickettpreise lagen im ersten Jahr zwischen 10 € und 25 €. Dauerkarten wurden von 40 € bis 112,50 € angeboten.

 

 

Das erste Spiel

 

Am 02. April 2005 war es soweit. Das erste Spiel der Hamburg Sea Devils.

Das Spiel in Köln, gegen die Cologne Centurions wurde vor 9.468 Zuschauern knapp mit 23 – 24 verloren ... und.... es ging in die Geschichte der NFLE ein als das so genanntes „Uhr-Spiel“ ! Es war und ist bist heute unglaublich, was dort im Stadion der Centurions zum Ende der Partie ablief.

 

Aber mal der Reihe nach ein genauer Blick auf dieses erste Spiel.

 

4 Monate wartete Hamburg auf das das erste Spiel der Sea Devils. Mit dem Kickoff um 18.06 Uhr durch Todd France ging das Spiel los. Die Defense musste als erstes auf das Feld und wirkte noch total verschlafen.... Mit einem Trickspielzug gelang den Kölnern ein neues First down an der 11 Yard Linie der Sea`s. Sekunden später stand es 0-7. Es waren erst 88 Sekunden gespielt....

 

Der Offense gelang nichts.... es musste gepuntet werden. Neuer Angriff der Kölner und ... Fumble !

Shawn Mayer schlug einem Kölner den Ball aus der Hand und Zach Norton eroberte diesen Ball. Der erste eroberte Ball in der Geschichte der Sea`s.

 

Im vierten Versuch der Offense kam Kicker Todd France auf das Spielfeld und versuchte sich an einem 54 Yard Fieldgoal.... und er traf ! Das waren die ersten Punkte in der Sea Devils History ! Es waren im übrigen gleich 4 Punkte, denn in der NFL Europe zählten Fieldgoals über 50 Yards 4 Punkte.

 

Nach einem 7-7 Ausgleich wieder durch ein Fieldgoal, schlug die Defense erneut zu. Iyory McCoy schlug dem Kölner QB den Ball aus der Hand und eroberte ihn selbst. Kicker France machte sein drittes Fieldgoal und mit 10-7 führten die Sea`s nun.

 

Kurz vor der Halbzeit, der erste Quarterback-Sack der Sea`s durch Kevin Emanuel aber 13 Sekunden vor der Halbzeit folgte dann noch ein Touchdown der Kölner zur 14-10 Führung.

 

Nach der Pause stockte der Angriff der Sea`s weiter und Kicker France musste erneut zum Fieldgoalversuch antreten. Er traf zum 14-13. doch es folgte Köln ebenfalls mit einem Fieldgoal zum 17 – 13.

 

Die Offense machte im folgenden Spielzug den ersten Touchdown ! QB Bramlet – 8 Yard Pass auf WR Ricky Briant ... Touchdown 17 – 20 Führung.

 

Doch Köln war wieder an der Reihe: Ein 54 Yards Pass des Kölner QB und Touchdown zur erneuten Führung der Centurions, 24-23....

 

Gleich zweimal in Folge wurde Bramlet anschliessend gesackt. Hamburg musste punten. Doch Marcell Allmond  gab den Sea Devils noch einmal Hoffnung. Sein Tackle beim dritten Versuch der Kölner kurz vor der eigenen Endzone zwang die Centurions zum Punt und gab Hamburg den Ball zurük. Es waren noch 1:54 Minuten zu spielen. Nach zwei unvollständigen Pässen explodierte Hamburg. Bramlet fand Abron für 12 Yards. Eine Strafe gegen Köln legte noch 15 Yards drauf. Plötzlich Jubel auf den Rängen, die Uhr war herunter gelaufen.

 

??? Ich und ein paar andere waren dabei.....

Die Spieluhr hatten wir immer gut im Blick, da wir ja wussten, dass es mit der Zeit knapp werden könnte. Die Uhr lief plötzlich megaschnell in rasender Geschwindigkeit auf 0 herunter ! Wie später festgestellt wurde, gab es tatsächlich einen technischen Defekt an der Uhr.

 

 

Dazu gab es eine Pressemeldung:

 

Im Spiel der Hamburg Sea Devils bei den Cologne Centurions in Woche1 der NFL Europe Saison 2005 am 2. April standen die Sea Devils vor einem dritten Versuch. Zum nächsten First Down fehlten 14 Yards. Der Spielzug begann an der Kölner 37-Yard-Linie mit 51 Sekunden zu spielen im Schlussviertel.

Nachdem die Sea Devils bei diesem dritten Versuch vier Yards erzielten lief die Spieluhr wie auf der Stadionleinwand angegeben korrekt herunter.

Als die Uhr jedoch kurz vor der 20-Sekundenmarke war, lief sie urplötzlich extrem schnell weiter. Die Zeit lief auf Null herunter, ehe die Sea Devils einen weiteren Spielzug ausführen konnten. Die Schiedsrichter waren über die Fehlfunktion der Uhr nicht informiert. Eine genaue Untersuchung des Vorfalls hat gezeigt, dass die Fehlfunktion der Uhr auf einen Computerfehler zurückzuführen ist. Das Programm, dass die offizielle Spielzeit kontrolliert, funktionierte nicht korrekt. Es gab jedoch keine Möglichkeit für einen Menschen, einzugreifen.

Die NFL Europe League bedauert zutiefst, dass die Begegnung zwischen den Centurions und den Sea Devils nicht ordnungsgemäß zu Ende geführt werden konnte. Zugleich hat die Liga Schritte unternommen, die sicherstellen sollen, dass ein solcher Fehler kein weiteres Mal vorkommt.

Um auf die Fragen unzähliger Medienvertreter einzugehen stellt die NFLEL außerdem klar, dass das Spiel nicht wiederholt oder für ungültig erklärt wird. Das Resultat, ein 24:23-Sieg der Cologne Centurions, bleibt bestehen.

Text: Pressemeldung Hamburg Sea Devils - Sebastian Stolz

 

 

Die mitgereisten Fans waren vollkommen frustiert und  ratlos.

 

Coach Bicknell nach dem Spiel: Ich bin nur frustriert, dass wir nicht selbst über Sieg oder Niederlage entscheiden konnten“, so Bicknell. „Ich will noch einmal klarmachen, dass ich Niemandem etwas unterstelle. Es war scheinbar einfach ein technisches Problem. Es war ein sehr frustrierendes Ende. Ich habe mir das mit den drei Timeouts genau überlegt. Ich wollte die letzte Auszeit kurz vor Spielende nehmen. Mir wurde gesagt, dass die Spieluhr extrem schnell herunter gelaufen sein soll. Vielleicht haben es die Schiedsrichter nicht gesehen. Casey Bramlet sagte mir, er sei zum Referee gegangen als noch 16 Sekunden zu spielen waren und sagte ihm, wir würden eine Auszeit nehmen. Ich weiß nicht, was da geschehen ist. Das tut weh. Hätten wir das Fieldgoal verschossen, hätte man damit leben müssen. Aber dies war seltsam. Die Uhr hat nicht richtig funktioniert. Ich habe noch nie nach Entschuldigen gesucht. Wenn man verliert, verliert man. Doch dies kann ich nicht verstehen.“

Über den ersten Kontakt mit Sohn Bob (Trainer bei Köln) nach dem Spiel: „Er konnte es auch nicht nachvollziehen. ‚Was zum Teufel war das’, fragte er verwundert.“  

 

Dieses erste Spiel war bis zum Ende der NFL Europa immer Gesprächs- und Scherzthema.

 

 

QB Casey Bramlet warf einen Touchdown und damit den ersten in der Geschichte der Sea Devils, auf Ricky Bryant über 8 Yards. Kicker Todd France schoss in diesem ersten Spiel 5 Fieldgoals, stellte mit diesen 5 Fieldgoals einen NFLE Rekord ein und wurde Special Teams Player of the Week.

 

Auch, wenn es das erste Spiel für die Sea Devils Fans auswärts gewesen ist und nur wenige nach Köln reisten, sie waren laaaaut und häufig sogar lauter als tausende Kölner Fans !

Hierfür gab es anschließend sehr viel Lob von Spielern, Coaches und dem Office: Unsere Fans waren einfach fantastisch“, freute sich GM Kathrin Platz. „Als ich zum ersten Mal hörte, wie laut und mit wie viel Energie sie hinter unseren Jungs standen, hatte ich eine Gänsehaut. Das war einfach wunderbar.“

 

 

 

Am 05. April 2005 erblickte das Maskottchen Kuddl das Licht der Erde.

  

 

 

Das zweite Spiel folgte

 

Am 10. April 2005 folgte das nächste Spiel, wieder auswärts dieses mal in Berlin gegen die Berlin Thunder vor 14.312 Zuschauern.

 

Auch dieses Spiel wurde knapp verloren und endete 13 – 15. Scott McCready machte in Berlin seinen ersten Touchdown nach Pass von Casey Bramlet für die Sea Devils. McCready fing in diesem Spiel 8 Pässe für 88 Yards und stellte damit einen neuen  Rekord als National Wide Receiver auf. Er war nun der Spieler mit den meisten gefangenen Bällen und den meisten gefangenen Yards eines Nationals. Insgesamt standen zu diesem Zeitpunkt bei ihm  114 Karriere-Catches und 1231 Karriere-Yards auf der Habenseite. Weiter gab es einen neuen Rekord in Bezug auf Strafen.... Hamburg und Berlin kamen auf 31 Strafen.....

 

 

 

 

Das erste Heimspiel folgte in Spiel Nr. 3

 

Am 16. April 2005 bestritten die Sea Devils ihr erstes  Heimspiel.

 

Auf einem Parkplatz vor dem Stadion war eine große Partystadt aufgebaut. 3 ½ Stunden Power Party !

 

N-JOY-Moderator und Stadionsprecher Christian Fremy führte auf der Devils Party Stage Bühne durch den Nachmittag. Ihm zur Seite stand als Co-Moderator Andreas Kuhlage, der auch als Sideline-Moderator fungiert, sowie DJ Tim Scheiböck, der auch beim HSV Handball für Stimmung sorgt und schon die Sea Devils Super Bowl Party 2005 beschallte.

 

Dieses „3-Gespan“ begleitete die Sea`s sehr erfolgreich bis zu ihrem Ende. Auch der Fanclub Teufelsrochen wurde auf der Bühne vorgestellt.

 

Das Motto der Season lautete im übrigen „Ready to Rock“.

 

19.865 Zuschauer fanden den Weg in die AOL Arena um dem ersten Heimspiel beizuwohnen. Kein Team hatte zuvor bei seinem ersten Heimspiel so viele Zuschauer anlocken können !

 

Gegner war Rhein Fire aus Düsseldorf. In der ersten Halbzeit konnten die Sea Devils gleich 31 Punkte  auf ihrer Habenseite verbuchen – in der zweiten Halbzeit gelang dagegen nicht ein Punkt !

 

4 Touchdowns und ein Fieldgoal langten aber zu einem 31 – 24 Sieg und damit dem ersten in der Geschichte der Hamburg Sea Devils.

 

 

Spiel 4

 

In der 4. Spielwoche reiste das Team zum absoluten Topfavoriten der Liga, der Frankfurt Galaxy. 22.347 mehr als lautstarke Fans feuerten beide Teams an. Natürlich waren “wir“ Hamburger in der Unterzahl. Gaaaanze 12 Fans fuhren mit einem „Sonderbus“ gen Frankfurt. Ein paar wenige fuhren mit eigenem Fahrzeug ....

 

Um die Stimmung wiedergeben zu können, gebe ich einfach mal den Reisebericht unseres Karlssons wieder....

 

An alle die nicht dabei waren, warum auch immer, ihr habt was verpasst. Es war ein ECHT GEILER TRIP .
1. Ein lustige Gemeinschaft von 12 Fans + 1 Reisebetreuerin + 2 Busfahrer. Mehr hätten auch nicht in unserem Kleinbus Platz gehabt
2. Ein freundlicher Empfang in Frankfurt, auch wenn Apfelwein wohl nicht mehr zu meinen Lieblingsgetränken wird
3. Von der Power Party kann ich nichts erzählen, da ich mich mit einigen Membern aus dem NFL-Talk-Forum traf. ( Silversurger, Matpu, Green Bay(?), Paelzer, Millhouse, Bronco Bomber, die restlichen Namen habe ich vergessen  )
4. Selbst als wir nach 22 Stunden wieder in HH waren, wurde immer wieder über das Spiel geredet.

 

A. Was für eine Stimmung im Stadion, --> eine solche möchte ich in 1-2 Jahren auch bei uns erleben.
Anm:. Es war etwa so, wie zu besten Blue-Days im alten Volksparkstadion, nur hier waren es etwa 23.000 begeisterte Fans.
B. Was für eine D # haben wir. Ohne zu übertreiben. Es ist z.Zt die Beste in der NFLE!!!
C. Die ersten 3 Drives der Galaxy wurden alles Turnovers!
D. Daraus gab es endlich auch Punkte, nämlich 13. (1 Td + 2 FG).
E. Wir kleines Häuflein Fans machten so viel Lärm, dass unsere Spieler uns auf dem Feld bemerkten. Eine Auszeit der Galaxy geht auf uns zurück
F. Es gab im gesamten Spiel keine einzige Minute einen Durchhänger unserer Mannschaft. Wir hatten keinen einzigen 3 und Punt Drive.
G. Auch wenn uns vielleicht die 22 Verletzten  der Galaxy entgegengekommen sind. Auch so eine Mannschaft muss erst gespielt werden (3 € ins Phrasenschwein)
H. Wenn man dachte, die ersten beide Quarter wie gegen Fire kann man nicht Toppen, so wurde ich eines besseren belehrt. Das Spiel war aus einem Guss.
I. Dank an das Team, dass fast komplett zu uns an den Zaun zum abklatschen
kam. Dafür noch einmal ein dickes SONDERLOB !
J. Auch wenn ich schon viele "Klassiker" von HBD gesehen habe. So gehört dieses Spiel sicher zu einer meinen bisherigen Highlights . Das hoffentlich nur noch am 11. Juni gegen Köln übertroffen wird.

 

5. Leider hatten wir keinen Hoffotographen mit. Um Fotos vom Spiel zu sehen, sollte man sich die Foren der Galaxy-Fans ansehen
6. Wenn man meint , man kennt schon alle Arten von Ordner, so habe ich in Frankfurt wieder mal eine neue Spezies entdeckt.

Mehr fällt mir z.Zt. nicht ein. Etwas ist nach einem Tag mit fast 24 Std ohne Schlaf wohl verloren gegangen. 

 

 

Zum Spiel selber muss man eigentlich gar nicht viel sagen. Die Sea Devils gewannen in Frankfurt mit 30 – 10 !

Bramlet und Dinwiddie warfen 384 Yards, 2 Touchdowns und keine Interception. McCready fing 5 Bälle für 95 Yards und kletterte damit auf Platz 3 der All-time Reception List !

 

 

Spiel 5, das zweite Heimspiel

 

Am 30. April 2005 gewannen die Sea`s vor 15.228 Zuschauern ihr zweites Heimspiel. Gegner bei diesem 23 – 6 Erfolg waren die Cologne Centurions. Megaklasse war die Defense der Sea Devils, welche 3 Interceptions abfing und  3 Fumbles recoverte. Der erste Defense Touchdown für die Sea gelang Nick Mc Neil (28 Yards). Es war die Revanche für das zu Unrecht verlorene erste Spiel der Sea`s. Als Anreiz hatte sich das Office etwas nettes einfallen lassen. Es gab das „Wer hat an der Uhr gedreht Ticket“. Jeder, der eine defekte Uhr abgab, bekam ein vergünstigtes Ticket.

 

 

Auswärtsniederlage im 6. Spiel

  

Eine Woche später wurden alle wieder auf den Boden der Tatsachen „geworfen“. Das Team verlor in Düsseldorf gegen Rhein Fire mit 19 – 24. McCready fing erneut einen Touchdown Pass und verletzte sich später so schwer, dass für ihn die Season beendet war (Kreuzbandriss).

 

 

Die Teufelsrochen im Radio 

 

Am 04. Mai 2005 wurden ein paar Teufelsrochen ins Studio von N-Joy eingeladen. Hintergrund war, dass die Sea Devils die Fans aufgerufen hatten Fangesänge auf eine Mailbox zu singen. Wir durften uns dort die bis dato eingegangen Gesänge anhören .....und es waren schon ein paar Highlights dabei....

Weiter wurde ein Interview aufgezeichnet, dass ein paar Tage später dann auch auf N-Joy gesendet wurde.

 

 

 

Der Fan Day

 

Am 05. Mai 2005 gab es den ersten „Fan Day“. Auf dem Trainingsgelände am Hemmingstedter Weg fanden sich viele Fans ein und genossen, das unkomplizierte Zusammensein mit den Spielern und Coaches. Alle Autogramm- und Bilderwünsche wurden erfüllt. Ein Spieler der Sea Devils tat sich an diesem Tag besonders hervor: Thomas Herrion. Er kümmerte sich insbesondere sehr liebevoll um die kleinsten Fans und hinterließ einen klasse Eindruck an diesem Tag.

 

Hierzu ist anzumerken, daß Offensive Guard Thomas Herrion unsere # 68 nach der Season zurück in die USA reiste. Big T oder auch Train genannt spielte für die San Francisco 49ers. Im Saisonvorbereitungsspiel gegen die Denver Broncos am 20. August 2005 brach er kurz nach Ende des Spiels in der Kabine bewusstlos zusammen. Er verstarb noch am gleichen Tag im Krankenhaus. Festgestellt wurde, dass er an einer Herzkankheit gelitten hatte, die vorher nicht festgestellt worden war. Es war ein Riesenschock für die Sea Devils Fans und die Nachricht löste große Trauer in Hamburg aus.

 

Die Sea Devils boten später ein Trikot mit der # 68 an. Ein großer Teil des Verkaufspreises ging an eine karitative Einrichtung zugunsten von herzkranken Kindern. Sehr viele kauften sich dieses Trikot und trugen und tragen es noch heute mit Stolz in Erinnerung an einen super sympathischen Spieler Thomas Herrion !

 

 

 

14.05.2005, AOL Arena Hamburg, Spiel 7

 

Das Spiel gegen die Amsterdam Admirals .... den Tabellenführer.... Gänsehaut und Spannung pur – unendlicher Jubel nach dem Sieg ...

 

Mit 30 – 24 gewannen die Sea`s in Overtime das Spiel.

26 Sekunden vor Ende der Overtime eroberte Defense End Ivory McCoy einen Fumble und brachte das Ei über 29 Yards in die Touchdownzone.

In dem Spiel wurden sage und schreibe 10 Interceptions geworfen. Sechs davon auf Seiten der Sea`s.

 

 

 

Spiel Nr. 8 ebenfalls zuhause

 

Vor 16.889 Zuschauern verloren die Sea`s das nächste Heimspiel gegen Berlin Thunder mit 17 - 27.

Kicker France schoss in diesem Spiel unter anderem ein 54 Yards Fieldgoal.

 

 

Spiel 9. Das vorletzte Spiel aber das letzte Auswärtsspiel 2005

 

Es ging am 29. Mai 2005 nach Amsterdam

Am 31.Mai schrieb Störte dazu den folgenden Reisebericht:

 

Diese Auswärtsfahrt war MEGAGEIL außer dem Spiel.

Die Busfahrten waren dank unseres Busfahreres Andreas ein echter Gewinn und machen definitiv Lust auf mehr. Das Hotel war wie angekündigt Top, Über Amsterdam muss man nicht viel sagen außer AUA.

Na gut, anbei ein kleiner detaillierter Reisebericht aus Sicht eines nahezu am Geschehen unbeteiligten.

Es ging los am Samstag Morgen. Pünktlich um 06:00 Uhr startete der Bus am Dammtor. Insgesamt 31!!! wagemutige machten sich auf, das ferne Amsterdam zu entdecken.
Die erste Enttäuschung als der Bus kam, es war nicht unser beliebtes Papamobil, ok wär wohl auch zu klein gewesen, ich geb's ja zu...
Los ging's also Richtung Elbbrücken mit 'ner kleinen Runde vorbei am Spielerhotel wo unser Busfahrer zum ersten mal durch lautes Hupen unangenehm auffiel. Dazu später jedoch mehr.
Dann ging's endlich richtig los.
Die frühe Zeit hat doch bei so manchem Spuren hinterlassen und bis auf wenige Ausnahmen schliefen die meisten erst einmal. In Visbek an der A1 dann der erste Halt. Wo??? Natürlich beim Restaurant zum güldenen M.
Und weiter ging es. Wir hatten Glück und kamen gut durch und bei Lotte bogen wir dann endlich rechts ab nach Holland. Lotte??? Wer ist Lotte wird sich der ein oder andere sicher fragen. Nein, das war keine Frittenschmiede an der Autobahn, sondern einfach nur das bekloppteste Autobahnkreuz Deutschlands...
Je näher wir uns dem Land der Tulpen, des Käse und der Häuser auf Rädern näherten um so häufiger wurden wir von den komischen Menschen mit gelben Nummernschildern und Agrarhaken überholt. Nun, eigentlich haben uns gar nicht so viele überholen können, da unser Busfahrer echt flott fuhr und die linke Spur fast lieber benutzte als die rechte. 
In Holland dann der erste Schock, das sieht ja fast genauso aus wie bei uns... Naja egal erst mal weiter gucke. Und dann sahen wir den Unterschied. Holland ist noch platter als manche meiner Gags hier heute...
Nach einer erneuten Pause auf einem Rastplatz an der Autobahn, die mit Football werfen ihren Höhepunkt fand, ging es weiter und wir näherten uns dem Ziel unserer Träume. Ok, ok, ich seh es ein, schon Mittwoch zu sehen, wer Samstag zu Besuch kommt ist kein Highlight. Auf dem Weg zum Hotel bekam man den ersten Eindruck von Amsterdam und spätestens am Flughafen war wohl auch dem letzten klar, das ist doch eine etwas größere Stadt (ich frag mich die ganze Zeit, warum ich das hier jetzt geschrieben habe, egal, sind wohl noch die Nachwirkungen von Samstag Abend).
Vorm Hotel, das an der Straße der 3 Drempels lag (Übersetzungen werden hier nicht angeboten) dann der nächste Schock, ich bin zu blöde 'n Ticket für den Parkplatz zu ziehen... Aber wir schafften es dann doch noch und checkten ein.
Kay, Ralph und ich bekamen ein Dreierzimmer. Gut, eigentlich ein zweier + Zusatzbett. Highlight der Aktion, die Holländer brachten uns ein Kinderbett. Gut Ralph hätte da evtl. rein gepasst aber das wollten wir ihm dann doch nicht antun. So bekamen wir dann ein echtes Bett (war eigentlich auch nicht viel länger) und alles war gut.
Schnell frisch machen und runter in die Lobby, denn es sollte ja in die Stadt gehen.
Pünktlich um halb drei fuhren wir los. Warum ich das immer wieder betone? Weil unser Busfahrer ein echt faszinierendes Zeitgefühl hatte, was sich bis einschließlich unserer Ankunftszeit am Montag morgen am Dammtor wie ein grüner Faden durchs Wochenende zog (grün??? warum grün, ach ja...).
In Amsterdam angekommen ging's auf Parkplatzsuche, die Dank des Charmes von Andreas auch schnell ein Ende fand, nachdem er sich vorher von einem holländischen Linienbusfahrer beschimpfen lassen musste. Und das nur, weil wir kein holländisch verstanden haben und nicht lesen konnten, das auf dem Schild stand Durchfahrt nur für Linienbusse....ups, egal
Also rein ins Getümmel, Getümmel????? Wohin man auch sah Fahrräder über Fahrräder, ich persönlich glaube jeder Amsterdamer hat mindestens fünf von den Dingern überall irgendwo in der Stadt geparkt um sie bei Bedarf nutzen zu können.
Es begann mit einer Stadtführung, denn unser Busfahrer war auch noch Reiseleiter und brachte uns Amsterdam sehr nahe... dem einen mehr, dem anderen weniger...
Dann endlich waren wir auf uns alleine gestellt und konnten die Stadt unsicher machen. Auf ging es zum Leidseplein. Man kann sich Holland schon recht schnell verlaufen und so landeten wir dann auf unserem Weg in einem doch etwas merkwürdig anmutendem Viertel, mit Schildern an Restauranttüren "for men only" (komischer laden nur für 4 Leute mag sich der ein oder andere gedacht haben).
Aber letztendlich kamen wir am Leidseplein an und gingen erstmal was essen. Preise??? Hüllen wir den Mantel des Schweigens drüber. Außer für Rauchwaren zahlt man in Amsterdam für alles echt horrende Preise. Aber darüber ist ja glücklicherweise Stillschweigen vereinbart worden.
Wir machten uns also zu gegebener zeit auf den Weg gen Bahnhof, natürlich nicht ohne vorher noch dem berühmten Amsterdamer Rotlichviertel einen Besuch abzustatten. Man, man man, der Kiez ist nix dagegen...
Schließlich und endlich landeten wir dort, wovor uns unsere Eltern immer gewarnt hatten, im "Teasers".
Ok, die Bierpreise waren mit 6,50 für nen halben Liter echt hoch, aber dafür waren die Bedienungen zumindest für uns Jungs ganz nett anzusehen.
Und dann?? TEQUILA, nein, von uns hat keiner 20 Euronen auf den Tisch gelegt, nur um einmal Salz von fremder Haut lecken zu dürfen, aber das Angebot hat doch so seine Reize gehabt...
Wen wir dann so an uns vorbei flanieren sahen? Keine Wort!!!
So gegen 21.30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Bus um pünktlich um 22.00 Uhr wieder Richtung Hotel zu fahren.
Was an dem Abend so passierte bleibt im kleinen Kreis nur so viel: AUA und sorry...
Dementsprechend still war es auch am nächsten Morgen beim Frühstück und auf der fahrt nach Amsterdam, wo sich die Wege trennten. Ein teil der Gruppe machte eine Grachtenfahrt und 5 Fanclubmitglieder machten sich auf den Weg zum Stadion, wo wir zum Tailgaten des Amsterdamer Fanclubs eingeladen waren. Im nachhinein hätte ich lieber die Grachtenfahrt mitgemacht, aber das ist nur meine persönliche Meinung. So verbrachten wir die Zeit bis zum Spiel.
Zum Spiel werde ich nichts schreiben, denn ich persönlich war eigentlich noch viel zu entspannt um mich über das was da passierte so richtig aufzuregen. Das sollen andere lieber tun.
Enden lassen möchte ich diesen Bericht mit einem Dank an alle Beteiligten, es war mir ein Vergnügen diese Tour erlebt zu haben, spezieller Dank an Andreas, der viel dazu beigetragen hat, an Ralph und Kay, die mich und mein garantiert heftiges Geschnarche ertragen haben, an Kadda, die mir Freitag und Sonntag Asyl gewährt hat und an die kleine grüne Maus... 

Es grüßt ein immer noch ziemlich angeschlagener Störte, der sich auf nächstes Jahr freut ....

 

Ach ja, das Ergebnis: Amsterdam 27 - Hamburg 10

 

 

Spiel 10: Das letzte Spiel der Saison 2005 ist ein Heimspiel

 

04.06.2005

AOL Arena Hamburg, 21.204 Zuschauer

Gegner: die Frankfurt Galaxy

14 – 6 im zweiten Quarter

3 – 9 im vierten Quarter .....

Das Spiel wurde mit 17 – 15 gewonnen.

Sekunden vor Schluss warf der Galaxy QB einen Touchdown ... mit einer 2 Point Conversion wäre das Spiel in Overtime gegangen.... aber ...  die Sea Devils Defense stand und der Versuch ging daneben.

 

Highlights im Spiel: Aaron Hunt nahm sich das freie Ei nach einem geblockten Fieldgoal der Galaxy und trug es 85 Yards zurück in die Endzone der Galaxy und QB Tom Arth warf einen 95 Yards Touchdownpass auf Terrance Metcalf.

 

 

Der Abschied

 

Die Hamburger Spieler verließen die Stadt Anfang Juni.

Hier nochmal die Pressemeldung dazu:

 

„Danke für eine unvergessliche Saison.“ So lautete der Tenor beim Abschied der Hamburg Sea Devils. Am Sonntag, nur einen Tag nach dem 17:15-Erfolg beim vom Continental Airlines präsentierten Spiel gegen Frankfurt Galaxy, verließen Spieler und Trainer die Hansestadt.

Mit dem ICE 577 fuhr der Tross um 11.24 Uhr ab in Richtung Frankfurt/Main. Dort machen sich die Spieler am Montag mit dem Flieger in alle Himmelsrichtungen auf.

Für mich geht es direkt nach Cincinnati“, erklärte Casey Bramlet, der Quarterback der Sea Devils. „Ich muss dort einen ärztlichen Test mitmachen und dann steige ich gleich ins Training ein. Frei habe ich erst Ende Juni. Und schon einen Monat später beginnt das Camp für die NFL-Saison.“

Wie Bramlet geht es auch den meisten anderen Spielern im ersten Team der Mannschaftsgeschichte. Nur wenige haben die Chance, nach Hause zu fahren. So zum Beispiel Ivory McCoy. Der Defensive End, der am Samstag Frankfurts Quarterback gleich zweimal unsanft zu Boden brachte, wird endlich seine Tochter sehen können, die er bislang nur von Fotos kannte.

Als kleine Starthilfe brachte ihm ein treuer Fan sogar einen schön eingepackten Mini-Football mit zum Bahnhof.

Beim Einsteigen in den ICE wirkten alle Spieler ein wenig nachdenklich und geknickt. Denn so sehr sie sich natürlich wieder auf ihre Heimat und ihre Familien freuen, ein Stück Hamburg trägt jeder von ihnen im Herzen….

Text: Pressemitteilung Hamburg Sea Devils

 

 

Dann der World Bowl

 

Im World Bowl standen sich die Amsterdam Admirals und die Berlin Thunder gegenüber. Amsterdam gewann den Bowl mit 27 – 21.

 

 

Ergebnisse des ersten Jahres:

 

Die Hamburg Sea Devils erreichten in ihrem ersten Jahr einen 5-5 Stand und waren damit das erfolgreichste Team in der Geschichte der Liga, was einen „Neuling“ betraf. Kicker Todd France brach in der Season einen seit 1995 bestehenden Ligarekord in dem er 24 Fieldgoals schoss.

 

Head Coach Cowboy Jack über die Fans in Hamburg:

„Ein besonderer Dank gilt den Fans hier in Hamburg. Sie haben uns all die Monate unglaublich unterstützt. Und zum ersten Mal in meiner 13-jährigen Laufbahn in der NFL Europe hatte ich einen echten Heimvorteil. In Barcelona und Glasgow war das nicht so. Doch hier standen die Fans immer hinter uns. Und daher konnten wir diesen Heimvorteil auch sehr gut nutzen.“

 

 

Die Teams der NFL Europe League stellten in der Saison 2005 einen neuen Zuschauerrekord auf.

Durchschnittlich besuchten 18.965 Football-Fans die 30 Spiele in der Saison. Damit wurde der Zuschauerrekord aus der Saison 2001 geknackt, als 18.573 Zuschauer die Spiele gesehen haben. Im Vergleich zum vergangenen Jahr (15.932) bedeutet dies eine Steigerung von 19 Prozent.

In Hamburg besuchten durchschnittlich 17.920 Fans die AOL Arena. Allein beim abschließenden Heimspiel kamen 21.204 Anhänger, um sich den 17:15-Sieg gegen Frankfurt anzuschauen.

Hamburgs Zuschauerschnitt ist der Höchste für ein neu gegründetes Team im ersten Jahr seit 1995. Die bisherige Bestmarke von Rhein Fire lag bei 12.467 Fans im Jahr 1995.

Insgesamt steigerten alle sechs Teams der NFL Europe ihre Zuschauerzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Die Spiele der Hamburg Sea Devils besuchten 7.000 Fans mehr als die Partien der Scottish Claymores, die die Hamburger seit dieser Saison ersetzen.

 

Die Zuschauerdurchschnittszahlen pro Team 2005:
 

Frankfurt Galaxy 29,377
Rhein Fire 22,532
Hamburg Sea Devils 17,920 *
Berlin Thunder 16,848 *
Cologne Centurions 14,231 *
Amsterdam Admirals 12,877
__________________________________________
NFL EUROPE LEAGUE 18.965
   

*Teamrekord