Das zweite Jahr ... 2006

 

Nach der Season ist vor der Season und insofern beginnt das Jahr 2006 natürlich noch 2005.
9 Spieler der Sea Devils wurden in das All Star Team 2005 berufen.

TE Bobby Blizzard, T
Tyson Clabo, WR und National Scott McCready, K Todd France , DE Antonio Smith, DT Tim McGill, DT Aaron Hunt, LB Nick McNeil und S Shawn Mayer waren die Gewinner der Season 2005.

Als Hamburger Nationals wurden Claudius Osei und Aden Durde in Trainingskader von NFL Mannschaften berufen.

Ivory McCoy, Lawrence Richardson und Shawn Lynch schafften ebenso den Sprung in einen NFL Kader.

Im Juli 2005 öffneten die ersten Trainingscamps der NFL Teams.

421 NFLE Spieler waren zu den Camps eingeladen. Hierzu waren dann 38 Spieler der Sea Devils eingeladen und versuchten sich bei den einzelnen Teams durchzusetzen.

Coach Patrick Esume (ein echter Hamburger Jung) wurde von den Oakland Raiders für das Trainingscamp verpflichtet.
Als erster National Coach der Liga gelang ihm dieses.

In der Offseason erschütterte dann eine Nachricht die Fans der Sea Devils.

Thomas Herrion, Offensive Lineman der Sea Devils, verstarb nach einem Testspiel seiner San Francisco 49ers bei den Denver Broncos. Der 23 jährige kollabierte am 20.08.2005 nach der 21:26 Niederlage der 49ers in der Kabine, während der Ansprache von Coach Mike Nolan.
Herrion wurde sofort in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert.
Drei Stunden später überbrachten die San Francisco 49ers die Todesnachricht.

Herrion verstarb an einer ischämischen Herzkrankheit.

Thomas Herrion war ein sehr beliebter Spieler. Er war ein Vorbild für viele im Team.
Er nahm sich Zeit für die Fans und vor allem für Kinder.
Immer war er zu Späßen aufgelegt.
Innerhalb einer sehr kurzen Zeit hatte er sich mit seiner offenen und freundlichen Art in die Herzen der Fans gebracht.

Bei den Sea Devils trug er die # 68, die unvergessen bleiben wird.

Die San Francisco 49ers ehrten Thomas Herrion.
Zum Ende eines Trainingscamps haben
die 49ers jährlich einen Spieler mit dem „Thomas Herrion Award“ ausgezeichnet. Dieser Award geht an den Spieler, der sich in seiner ersten oder zweiten NFL-Saison befindet und den Geist Herrions am meisten nach außen trägt.

Im Oktober 2005 gab es ein NFL Meeting. Hier wurde über die NFLE diskutiert und der Geschäftsplan mit überwältigender Mehrheit für weitere 5 Jahre bis zum Jahr 2010 beschlossen.

„Die NFL würdigt auch weiterhin die Leistung der NFL Europe League der vergangenen 13 Jahre. Hiermit wurde auf phantastische Art und Weise die Unterstützung für unseren Business Plan und die Anerkennung der Erfolge der NFL Europe League zum Ausdruck gebracht“, sagte NFLE Managing Director Jim Connelly.

„Ebenso wie die Erfolge bei der Ausbildung von Spielern und der Weiterentwicklung des Sports selbst, hat die Liga auch im kommerziellen und finanziellen Bereich in den vergangenen zwei Jahren sehr große Fortschritte gemacht. Wir sind sicher, dass wir auch in den kommenden fünf Jahren diese Fortschritte weiter ausbauen können.“

Was dann 2007 passierte möchte ich an dieser Stelle lieber nicht kommentieren.

Im November stand fest, das Coach Bicknell in der Season 2006 wieder für die Sea Devils das Ruder übernehmen wird.
Bicknell äusserte sich dazu wie folgt:

„Ich kann es kaum erwarten, nach Hamburg zurückzukehren“
„Ich habe noch eine Rechnung offen. Ich will unbedingt den World Bowl gewinnen.“

„In all meinen Jahren in dieser Liga habe ich nie solch eine großartige Stimmung und Unterstützung erlebt“
„Die Hamburger Fans haben mir etwas gegeben, dass ich weder in Barcelona noch in Glasgow erfahren haben: das Gefühl, zuhause zu sein. Und deshalb komme ich zurück.“.
“Ich will den World Bowl gewinnen. Diese Stadt und diese Fans haben es einfach verdient.“

„Ich möchte Scott McCready und Ricky Bryant wieder nach Hamburg holen. Wenn sie fit sind, wäre das ein Traum und ganz wichtig für unser Ziel, den World Bowl.“


Auch die meisten Assistant Coaches wie Vince Martino, Dan Daniel, Sam Rutigliano, Denauld Brown, und natürlich Patrick Esume sagten für die Season 2006 zu.

Im November wurde auch der Spielplan für die Season bekannt gegeben.
Wie schon im denkwürdigen „Uhr – Spiel“ 2005 sollte es im ersten Spiel wieder gegen die Centurions aus Köln gehen.
Allerdings diesmal zuerst als Heimspiel.

Einen Wechsel im Trainerstab gab es im Januar 2006.
Charley Yogi Jones wechselte nach Berlin und die Sea Devils nahmen Mike Maslowski als Linebeker Coach unter Vertrag.
Maslowski hatte in der NFL für die Kansas City Chiefs als Linebacker gespielt und war dort in der Season 2002 einer der Superstars.

Ende Januar folgte dann die Allocation und „wir“ wussten, wer in der Season 2006 für die Sea Devils auflaufen wird.
Brock Berlin von den Miami Dolphins führte das Team als Quarterback an.
James Kilian und Tod Mortensen waren die weiteren Quarterbacks.
Interessante Spieler waren auch TE Wesley Duke, RB DeJuan Green, LB Kris Griffin, DT Keytona Marshall und DE Scott Scharff.

In der kurz darauf erfolgten Allocation Draft standen die nächsten 19 Spieler für die Sea Devils fest.
Highlights waren Safety Shawn Mayer, der schon 2005 für die Sea Devils spielte, T Sean Bubin, CB Willie Amos, G Phil Boogle und WR Nate Curry.

In der Free Agent Draft wurden dann die letzten Spieler ausgewählt.
Mit Wide Receiver Ricky Bryant, Defensive End Ivory McCoy und Linebacker Scott Genord kehrten gleich drei Leistungsträger der vergangenen Saison an die Alster zurück.

Dazu kamen Defensive End Uyi Osunde, der gleich als erster Spieler von den Hamburger Coaches gepickt wurde, Cornerback Rayshun Reed, Linebacker Jordan Kramer, Defensive Tackle Davern Williams, Wide Receiver Marcell Willis, Linebacker Byron Hardmon und Defensive Tackle Kevin Lewis.

Sasha Lancaster, nachdem sich Ende 2005 noch ein Fanclub gegründet hatte, spielte in der Season 2006 leider für Düsseldorf.

Der neue QB Brock Berlin freute sich für Hamburg spielen zu dürfen:
„Es ist eine großartige Sache für mich. Ich freue mich riesig, nach Hamburg zu kommen. Ich habe wirklich schon einiges über die Footballbegeisterung und die Fans in Hamburg gehört.“
„Natürlich heißt das Ziel World Bowl Champion. Dafür komme ich nach Hamburg. Es geht darum, die Menschen von Hamburg stolz zu machen.“
„Die Miami Dolphins fragten mich, ob ich nicht nach Hamburg gehen wolle, um mein Spiel zu verbessern und vor allem, um Spielpraxis zu erhalten. Das ist wichtig, denn mein letztes Spiel habe ich in der NFL-Preseason im August bestritten.“

Am ersten Februar Montag des Jahres 2006 fand im Delphi Showpalast die Superbowlparty der Sea Devils und der Hamburg Blue Devils mit 800 Zuschauern statt.

Im Februar startete der Verkauf der Einzel- und Dauerkarten.
Karten gab es von 7 € (Schüler, Studenten und Azubis) über 10 € (Stehplatz) bis 35 € (Sitzplatz) als „Topkarte“.
Viele Sonderkarten wie das Familienticket rundeten die Angebote ab.

Im Februar wurden die Nationals bekannt gegeben, die für die Sea Devils auflaufen würden.
Claudius Osei als Hamburger Jung, Sott McCready, Aden Durde, Bastian Lano, Christian Mal, Fabian Bischoff, Jermaine Allen, Anders Akerstrom und Carl-Johan Blomvall waren die „Auserwählten“ für Hamburg.

There’s no elevator to success – you’ve got to take the stairs!“ Patrick Esumes Leitspruch darüber, dass harte Arbeit sich auszahlt, hat sich für ihn selbst bestätigt.
Ab sofort ist Esume Special Teams Coordinator der Hamburg Sea Devils.
Zusätzlich betreute auch weiter die Runningbacks und Tight Ends.

Mitte Februar wurden dann Kicker Tyler Jones und Punter Adam Anderson dem Team zugeteilt.

Bei den ersten Testspielen im Vorbereitungscamp im sonnigen Tampa gab es dann die ersten schwer verletzten Spieler.
TE Jonas Crafts riß sich das Kreuzband, LB Kramer riß sich das Innenband, RB Green kugelte sich das Hüftgelenk aus.

Anfang März stand der Sea Devils Kader dann endgültig fest.
Beim letzten Cut wurde der Kader auf 49 Spieler gekürzt.

9 Spieler aus der Sea Devils 2005er Saison machten sich auf den Weg zurück an Alster und Elbe.
Am 08.03.2006 landete der Flieger morgens um 10:00 Uhr mit den „Jungs“ in Hamburg.

Rund 100 Fans begrüßten das Team am Flughafen.

Bei der ersten Pressekonferenz wurde bekannt gegeben, dass dererste Heimspieltag der Sea Devils in Erinnerung an den verstorbenen Thomas Herrion stehen wird.

Coach Bicknell meinte dazu:
„Ich finde die Idee, Thomas am ersten Spieltag die Ehre zu erweisen, großartig“, sagte Jack Bicknell. „Er war ein einmaliger Typ, der auf jeden Menschen zuging. Er fühlte sich in Hamburg unglaublich wohl. Hamburg ist genau der richtige Ort, um ihn zu ehren.“

Die Hamburger Stimmenkünstler VIBE werden für Herrion singen.
Es werden Highlights seiner Karriere zu sehen sein und die Mannschaft trägt einen Aufkleber mit seiner Nummer 68 auf dem Helm.

Zusätzlich wurde im Online Shop das Trikots mit seiner Nummer 68 verkauft.
Von jedem verkauften Trikots gingen 15 € an die Aktion „Hamburg gegen den Herzinfarkt“.

Im Laufe der Saison sah man sehr viele dieser Trikots im Stadion und auch 2007 war die # 68 bei jedem Spiel dabei.

März 2006 in Hamburg, es war kalt, Schnee fiel und blieb liegen....
Für das Training der Sea Devils war es Gift – es war einfach kein Training in normalem Rahmen möglich.
Zunächst konnte nur in der Halle trainiert werden.

Selbst eine Woche vor dem Start der Season, am 18.03., war kein Training im freien möglich.
Der Trainingsplatz am Hemmingstedter Weg lag unter einer dicken Schneedecke.
Die Sea Devils und Fankoordinator Björn Andres überlegten... Björn schickte am Abend eine Mail an einige Fans auf die Reise und bat um Hilfe.
Kurzfristig erschienen am nächsten Tag 15 freiwillige Helfer auf dem Trainingsplatz und befreiten den Kunstrasenplatz vom Schnee und der darunter liegenden Eisplatte.

Es war allerdings so viel Schnee und Eis, dass nur ein Viertel des Platzes geräumt werden konnte.

Dann kam der 18.03.2006, das erste Spiel in der Saison und dann gleich ein Heimspiel gegen die Cologne Centurions.
Erinnerungen an das „Uhr-Spiel“ aus der ersten Sasion kamen hoch.

Die Wettervorhersage verhieß nichts gutes, Höchsttemperatur 4 Grad, Tiefsttemperatur – 8 Grad...

So kam es dann auch tatsächlich, im „Eis- Spiel“ bei nur 0 Grad verloren die Sea Devils mit 10 – 14 gegen die Centurions.
15.243 Zuschauer fanden sich trotz der Kälte zum ersten Heimspiel ein.
HC Bicknell sagte nach dem Spiel:
“Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben in der Offensive einfach zu viele Fehler gemacht“, erklärte Sea Devils Head Coach Jack Bicknell nach dem Spiel. „Ein Fumble, der zum Touchdown führte, und die vielen Interceptions haben uns komplett aus dem Rhythmus gebracht. Ich bin frustriert, aber nicht entmutigt.“

QB Berlin hatte einen 30 Yards auf Mike Jemison werfen können, der zum Touchdown führte.
Kicker Tyler Jones holte die restlichen 3 Punkte mit einem 32 Yards Fieldgoal.
Zum Ende des Spiels führten die Kölner knapp und die Sea Devils waren im Ballbesitz.
95 Yards mussten sie zurücklegen um einen Touchdown für den Sieg zu erlangen.
QB Berlin schaffte das fast unmögliche und führte das Team bis auf einen einzigen Yard an die gegnerische Endzone.

Sekunden zu spielen, ein letzter Passversuch – nicht gefangen – aus. Das Spiel war zu Ende.
Der Hamburger Claudius Osei zeigte eine sehr gute Vorstellung und konnte 5 Tackles für sich verbuchen.

Im zweiten Spiel der Saison reisten wir am 25.03.2006 nach Frankfurt zur Galaxy.
Die Galaxy hatte ihr erstes Spiel mit 6 – 10 bei Rhein Fire verloren.
Ein vernünftiges reguläres Training war bis dahin für die Sea Devils Spieler aufgrund des weiter anhaltenden Winters nicht möglich.
Während der Woche vor dem Spiel trainierten die Sea Devils in Bremen, wo Werder Bremen dem Team einen schneefreien Platz zur Verfügung stellte.

Der für die Auswährtfahrten „zuständige“ Karteneinkäufer.... unser Raffi war auch püntklich morgens am Bus, als letzter....
Warum ?
Darum:

Es fing schon gleich klasse an. Um 8:20 waren die 8 Eintrittkarten die ich besorgt hatte, noch an ihrem Platz; nämlich mit Tesafilm befestigt zu Hause an der Wohnungstür. Um 8:30 waren sie verschwunden. Nach einem cholerischem Anfall, sowie Schaum vor dem Mund und 20 min. später, tauchten sie wieder auf. (O-Ton Ralph)

Mit immerhin 19 Mann machten sich die Fans im Bus auf den weiten Weg gen Frankfurt.
23 Stunden später waren die Fans ernüchtert, aber nicht nüchtern wieder in Hamburg.

Mit 31 – 14 gingen die Sea Devils in der lauten Hölle der Frankfurter Arena unter.
Über 26.000 Zuschauer machten einen Mörderkrach.
Die Galaxy zog schnell und mühelos mit 21 – 0 davon.

Die Sea Devils spielten auf Sicherheit und immerhin gab es im ganzen Spiel „0“ Ballverluste auf Seiten der Sea`s.
Kurz vor der Halbzeitpause schaffte QB Kilian mit eigenen Läufen und guten Pässen den nötigen Raumgewinn und RB Dixon tankte sich 12 Yards bis zum Touchdown durch die Defense.

Nach Halbzeitpause folgte der obligatorische QB Wechsel wieder auf Berlin, der im 1. Viertel schon spielte.
Berlin führte die gleich nach der Pause die Sea Devils in die gegnerische Redzone.
Mit einem Pass auf Richard Smith und einem gelungenen Extrapunkt verkürzten die Sea Devils auf 14 – 21.
Frankfurt gelang dann noch ein Fieldgoal und anschließend einen Touchdown, wodurch sie auf 31 – 14 davonzogen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der NFL Europe spielten 3 Nationals als Starter in einem Team.
Bei den Sea Devils spielten Claudius Osei (#27), Aden Durde (#54) und Bastian Lano (#72) von Beginn an.
Scott McCready fing in diesem Spiel 8 Bälle für 95 Yards und erklomm Platz 3 in der ewigen NFLE Rekordliste bei den gefangenen Yards.
Nach dem Spiel gegen Frankfurt wurde er zum
National Player of the Week gewählt.

Am 01.04.2006 folgte das nächste Spiel.
Diesmal ging es zu Hause gegen die Berlin Thunder.
Beide Spiele aus der 2005er Saison verloren die Sea`s gegen Berlin.

Coach Bicknell hatte seit 2003 nicht gegen Berlin gewonnen.
Berlin war also wie ein Fluch und das mit 2 Niederlagen der Sea`s... es ließ nichts gutes erahnen.

Es sollte aber anders kommen, zumindest ein wenig anders.
Das Spiel in Hamburg ging vor 15.837 Zuschauern unentschieden aus.
17 – 17 lautete das Endergebniss.
Es war erst das zweite Remis in der Geschichte der NFL Europe.
QB Kilian warf im 2 Viertel einen 42 Yard Touchdown Pass auf Richard Smith.
Die Gäste konterten und versuchten ein 52 Yard Fieldgoal, welches daneben ging.

Die Sea Devils waren damit in einer guten Ausgangspostion, mussten aber kurz darauf das Risiko eingehen, einen 4. Versuch auszuspielen.
QB Kilian lief selbst zu einem neuen 1. Versuch.

2 Spielzüge später warf Kilian einen 26 Yards Touchdown Pass auf TE Wesley Duke.
Ein Fieldgoal folgte noch und Hamburg führte mit 17 – 0 zur Halbzeit.

10 Minuten vor dem Ende des Spiel waren die Berliner auf 17 – 14 herangekommen.
34 Sekunden waren noch zu spielen, als die Berliner Offense nochmal aufs Feld durfte und sie ihren 1. Versuch spielten.
Mit einem tollen Trickspielzug gelang es den Berliner mit noch 2 Sekunden auf der Uhr, bis an die 9 Yard Line der Hamburger zu kommen.
Der Fieldgoalversuch verlief gut und es stand 17 – 17.

Verlängerung

Hamburg gewann die Wahl und QB Berlin kam aufs Feld.
Nach starken Fängen und Läufen von RB Jemison kamen die Hamburger dicht an die Redzone der Berliner.
Dann wieder ein Pass auf Jemison, der verliert den Ball und die Defense der Berliner konnte das „Ei“ erobern.
Die Defense der Sea Devils hielt aber stand und Berlin gelang kein großer Raumgewinn.
Bei einer Spielzeit von noch einer Minute kam die Offense der Sea`s nochmal an den Ball.
Aber in dieser kurzen Zeit gelang es nicht mehr in Reichweite eines Fieldgoals zu kommen.

Scott McCready fing 3 Bälle in diesem Spiel und kletterte damit auf
Platz der NFLE Rangliste bei den gefangenen Bällen (154) !
Coach Bicknell resümierte das Spiel am Ende:

„Diese Ergebnis tut weh, denn wir hätten einen Sieg so dringend gebraucht. Ich bin aber unheimlich stolz auf meine Jungs. Sie haben alles gegeben. Ich möchte mich auch bei den Hamburger Fans bedanken. Ich habe solch eine Unterstützung, wie wir sie vor allem in der Verlängerung gehört haben, noch nie erlebt.“

Am 08. April ging es dann zum Auswärtsspiel nach Düsseldorf.
Mit 2 Niederlagen und einem Remis im Gepäck keine leichte Aufgabe.
Ein Sieg war Pflicht... Allerdings hatte Fire alle 3 Spiele in dieser Saison gewonnen und war Tabellenführer.

Die Sea Devils kämpften, aber es langte nicht.
Sie verloren mit 31 -21 vor 18.324 Zuschauern.
Die Sea Devils waren im Spiel dreimal in Führung gegangen.

„Diese Niederlage ist extrem frustrierend, da wir zum zweiten Mal in Folge meiner Meinung nach durch eine fragwürdige Entscheidung der Schiedsrichter gegen uns hinnehmen, die in meinen Augen Spiel entscheidend war“, erklärte Sea Devils Head Coach Jack Bicknell. Im vierten Viertel, riss Jason Shivers seinem Gegenspieler nach einem Catch den Ball aus den Händen. Die Schiedsrichter entschieden auf Fumble und Ballbesitz Hamburg, nur um Sekunden später ihre Entscheidung zu revidieren. Zu diesem Zeitpunkt führte Hamburg mit 21:14.

Ricky Bryant hatte mit einem 8 Yards Passfang von QB Berlin den ersten Touchdown für die Sea`s erzielt.
Rayshun Reed fing eine Interception und trug den Ball 63 Yards zurück in die Düsseldorfer Endzone.
Das war der zweite Interception Return Touchdown in der Geschichte der Hamburg Sea Devils.
QB Berlin lief einen Touchdown über 4 Yards selbst.

Natürlich fuhren auch die Fans mit .... und natürlich gab es dazu auch einen Bericht ;)

Auswärtsfahrt Düsseldorf oder der Kampf mit den Tickets


Da unser etatmäßiger Reiseleiter anderweitig beschäftigt war, übernahm ich diesmal die Reiseleitung. Irgendwie stehen die HSD-Karten und ich auf dem Kriegsfuss. Aber dazu später mehr.

Zu unserer Überraschung stand statt des Papamobil, ein 50-Reisebus bereit. Somit hatte jeder von uns einen Anspruch auf 5 Sitzplätze. Nachdem der Proviant, 4 Kisten Heinicken, verstaut war, ging es um 10:00 los. Kurz hinter den Elbbrücken wollte ich dann die Eintrittskarten verteilen. Aber im Reiseumschlag waren statt der 15 benötigten, nur 8. Ran ans Handy, Störte aus dem Bett geklingelt. Ich habe ihn hoffentlich nicht gestört und darum gebeten, die fehlenden Tickets nachzukaufen. Was meine Mitstreiter nicht davon abhielt, mich im Stundentakt nach den fehlenden Tickets zu fragen. Danke.

In Höhe Bremen forderte die Blase ihr recht. Klar bei holländischem Bier. Bis auf einen weiteren Halt, damit auch Tabakindustrie an der Reise verdient, ging diesmal alles glatt. Nachdem 1 ½ Kisten Bier vernichtet worden war, erreichten wir Neuss. Die Hotelrezeption wunderte sich schon, dass es auch Männer gibt, die sich schminken.

Wenn jemand meint, die englischen Irrgärten seinen etwas besonderes, dann hat er noch nicht den Parkplatz vor der LTU-Arena kennen gelernt. Na ja, ½-Stunde auf einer Parkplatzanlage rumzukurven, hat auch was für sich. Schön auch, dass uns Düsseldorf mit hamburgischem Wetter begrüßte, somit hatten wir diesmal nicht mit Kreislaufproblemen auf Grund des Temperaturunterschiedes zu kämpfen.

Um 16.30 war es endlich so weit, wir waren ein Teil der Power-Party. Zünftig wurde ich mit einem Alt gegrüßt, um damit den Stress mit den Eintrittskarten runterzuspülen.

Um 18:00 Uhr ging die Party in der geschlossenen Arena los. Highlight war Doro. Ein paar Chinesen traten auch noch auf, waren meiner Meinung nach aber fehlplatziert.

Über das Spiel kann ich nur soviel sagen. Die Mannschaft gab ihr bestes Spiel ab, aber mehr ist mit diesem HC und seinem Gamebook nicht drin (ja es ist eine kleine Kritik), und über die Streifenhörnchen lasse ich mich so wieso nicht aus.

Klasse, dass uns Frau Platz und Thomas in unserem ca. 30 Mann/Frau starkem Fanblock begrüßten. Ganz unbeteiligt waren daran auch nicht unsere 4 Trommeln, 2 Trillerpfeifen und ein Vierklanghorn.

Auch andere Fire-Fans wunderten sich, wie man einer so kleinen Gruppe eine solche Stimmung erzeugen kann. Übung macht halt den Meister. Trotz der Niederlage ging es in die "Kurze Straße"

Der Name ist Programm. Sie verkürzt wirklich die Nacht.
Nachdem unsere auf 6 Personen geschrumpfte Gruppe zusammen einen zweistelligen Promillewert erreicht hatte, machten wir uns auf in Richtung Taxistand. Erwähnen möchte ich noch, dass auch eine russ. Zarin manchmal einen Eskimoflip trinkt.

Schade, dass Kristin nicht mit im Taxi fuhr. Sie hätte sich als Dolmetscherin ein kleines Trinkgeld verdienen können. Russisch war halt im Westen kein Wahlfach. Und kyrillische Buchstaben bei einem Navi sind halt auch selten.

Auf welchen Wegen auch immer, erreichten wir dennoch unser Hotel. Zeitpunkt ca. 2:30 Uhr???

Dank noch mal an Herrn Felix Hoffmann für die Erfindung der Acetylsalicylsäure. Dies und Kaffee waren hilfreich beim Frühstück. Um 10:30 bei schönstem Wetter ging es wieder Richtung Elbe. Das Wetter, das uns im Großraum HH begrüßte, spiegelte den jetzigen Stand der HSD wieder. Trüb und Trist.

Trotz der Niederlage und sonstige widrigen Umständen, will ich, sowie hoffentlich meine Mitfahrer diese Auswärtsfahrt nicht missen. Kommt somit alle mit nach *öln. Unser Team braucht uns, gerade bei Auswärtsfahrten.

 

Eine Woche später ging es im Heimspiel gegen die Galaxy....
12.281 Zuschauer fanden den Weg in die AOL Arena.
Im 2. Viertel fielen die ersten Punkt. Tyler Jones verwandelte ein Fieldgoal über 24 Yards zur 3 – 0 Führung der Sea Devils.
Die Galaxy ging dann mit 7 – 3 in Führung.
Als QB für die Sea Devils spielte erstmals Todd Mortensen.
Er führte die Offense gekonnt über das Feld und schloss den Drive mit einem 38 Yard Touchdownpass auf Nate Curry zur 10 – 7 Führung ab.

Nach der Pause glich Frankfurt mit einem Fieldgoal aus.
Zu Beginn der 4. Viertels gelang den Sea`s mit einem 32 Yard Fieldgoal durch Jones die erneute Führung.
4 Minuten vor Schluss gelang der Galaxy der entscheidende Touchdown zum Endergebniss von 10 – 14.

Coach Bicknell nach dem Spiel: „Hätte irgendwer vor der Saison zu mir gesagt, wir würden nach fünf Spielen ohne Sieg dastehen, ich hätte ihn nicht ernst genommen. Doch nun ist es so und ich kann mir nicht erklären warum. Ich kann es an keinem Spieler festmachen. Die Jungs trainieren hart, sie geben alles, sie wollen gewinnen. Es ist eine Einheit, die ich trainiere. Das einzige Problem, das wir haben, ist, dass wir in den ganz wichtigen Situationen nicht in der Lage sind, das ‚Big Play’ zu machen.“

und Scott McCready:
„Ein großes Dankeschön an die Fans. Sie haben erneut toll zu uns gehalten. Am Ende haben wir uns wieder selbst unter Druck gesetzt, weil wir es nicht geschafft haben, das Spiel nach Hause zu bringen. Die Dinge laufen in dieser Saison einfach nicht für uns.“

Für uns Fans war es einfach bitter.
Aber zu diesem Zeitpunkt hieß es bereits bei uns, die Season ist gelaufen, abhaken, Spaß haben und auf 2007 warten.

Am 23. April ging es dann nach *Öln.
Die Erinnerungen an das Spiel im Jahr zuvor wurden wieder wach.
Scott Genord (#55), Linebacker der Hamburg Sea Devils war 2005 bei der 23:24-Niederlage dabei :
„Dieses Spiel werde ich nie vergessen. Wir hätten mit einem Fieldgoal kurz vor Schluss in Führung gehen können. Doch urplötzlich lief die Zeit auf der Spieluhr zu schnell herunter. Ein technischer Fehler und ganz bitter für uns.“

Auch in diesem Spiel gelang den Sea Devils kein Sieg.
Vor nur 9238 Zuschauern unterlag das Team mit 20 – 17.

Köln war zunächst mit 3 – 0 in Führung gegangen und Tyler Jones glich mit einem 44 Yard Fieldgoal aus.
Kurz vor der 2 MinuteWarning ...
QB Mortensen brachte die Sea Devils pünktlich zum Two Minute Warning mit einem 33 Yarder auf McCready bis an die Mittellinie.
Dann die gleiche Koproduktion bis an die 28 Yard Linie der Gastgeber.
Green lief 7 Yards und eine Pass Interference Strafe gegen Köln brachte den Sea`s einen neuen ersten Versuch an der gegnerischen 5 Yard Linie.
Unvollständiger Pass, 2 Läufe Greens und die Sea Devils hatten einen vierten Versuch an der 1 Yard Linie.
Head Coach Jack Bicknell setzte alles auf eine Karte....
Mortensens Passversuch auf Wesley Duke wurde abgefangen.
Zur Pause stand es weiterhin 3:3-Unentschieden.

Köln ging dann mit einem Fieldgoal 6 – 3 in Führung.
Cornerback Reed riss kurz darauf einem Kölner Spieler den Ball aus den Händen und mit einem 30 Yards Lauf gelang ihm der Touchdown zur 10 – 6 Führung.
Zum Ende des 3. Viertels versuchten die Sea`s beim 4. Versuch ein Fieldgoal – statt zu punten.
Der Versuch über 52 Yards ging daneben und die Kölner begannen das letzte Viertel in einer guten Ausgangsposition.
Sie gingen dann mit 13 – 10 und kurz darauf mit 20 – 10 in Führung.

QB Kilian warf dann einen Pass nach dem anderen und warf einen Touchdownpass auch Ricky Bryant 20 – 17....
In den nun folgenden letzten 5 Minuten dieser Partie gelang es keiner Mannschaft noch zu punkten und auch dieses Spiel ging verloren.

Coach Bicknell nach dem Spiel: „ Für mich waren zwei Spielzüge entscheidend. Zum einen der vierte Versuch an der Kölner 1 Yard Linie, als ich mich dafür entschieden habe, statt einem sicheren Fieldgoal auf einen Touchdown zu gehen. Zum anderen war es der 52 Yard Fieldgoal-Versuch, der knapp zu kurz war. Ein Blick auf das Endergebnis reicht, und es ist klar, warum genau diese beiden Situationen für mich Spiel entscheidend waren.“

 

Auswärtsfahrt nach *öln oder: "Im Westen nichts Neues."   by Karlsson

Auf der Fahrt zu den HBD am Vortag hatte ich noch gehofft, dass die Überschrift lautet: Ende gut, alles gut. Aber aus den bekannten Gründen, war das Ende nicht so wie erhofft.
Wie immer ging es um 8:00 am ZOB los. Widererwartend waren wir mehr, als Finger an der Hand, nämlich stolze 6 Fans. Zusätzlich hatten wir noch 3 Serviceleute an Board. Zu unserer weiteren Ausrüstung gehörten 3 Trommeln, sowie Bernds Wunderhorn.

Bevor Fragen nach den Tickets aufkommen, ich hatte genügend. Sogar zwei zuviel. Ein kurzes telephonisches Meeting mit Störte und zwei weitere Fire-Fans hatten Zutritt zu unserem Fanblock. Über den Verkaufserlös wird sich Familie Aders freuen.

Durch die kleine Anzahl, war auch die Versorgung von Muttis-Fleischpflanzerln (auf deutsch: Mini-Buletten) wieder gewährleistet. Das Rezept habe ich noch nicht erhalten. Je näher wir der Stadt mit der kleinen Kapelle kamen, um so besser wurde das Wetter. Aber das kennt der gemeine Hamburger in diesem Jahr nur zu gut. Langsam kann ich Störte verstehen (oder auch nicht...)!?
Nicht nur ich frage mich, warum das Stadion, egal welches NAVI man benutzt, immer noch unter  "Müngersdorfer Stadion" und nicht unter "RheinEnergieStadion" zu finden ist. Aber vielleicht ist es ja Absicht, um so Attentäter, die mit Hilfe von GPS ein Attentat planen, zu verwirren. Bei unseren Busfahrern haben sie geschafft.

Nach 5 Spielen ohne irgendwelchen Ärger mit Ordnern, kam es in Köln endlich dazu. Wurde auch langsam Zeit. Ich bekam schon Sehnsucht nach 2005. Aber mit Hilfe der Fankoordinatorin von den Cologne Centurius (ups. der Name ist mir entfallen) konnte alles geklärt werden.

Ist schon merkwürdig, da wird am Eingang auf alles geachtet und durchsucht, um nicht evtl. Wurfgegenstände mit ins Stadion zu nehmen und dann verkaufen sie auf der Power-Party Glasflaschen. Apropos Powerparty. 10 Dosen Red-Bull haben mehr Power. Köln kann anscheinend nur vom 11.11. 11:11 Uhr bis Aschermittwoch feiern.

Als ich unseren Fanblock betrat, bekam ich fast ( nein ich hatte, aber Männer dürfen nicht weinen) Tränen in den Augen. Ca. 50 Fire-Fans hatten ihr Versprechen gehalten, um das Auswärtsspiel zum Heimspiel werden zu lassen. Denn wenn im letzten Jahr 20 genügten 9000 nieder zu brüllen, so langten 60 allemal aus, um 5000 in Schacht zu halten.

So was habe ich noch nicht erlebt. Nun bin ich seit 11 Jahren live beim Football dabei. Wir Devils-Fans (HSD/HBD) können richtig feiern und Stimmung erzeugen. So schnell macht man uns nichts vor, aber was da im Block mit den Fire-Fans abgelaufen ist, ist unbeschreiblich. Man muss dabei gewesen sein.

Wie man so schön sagt: Nur S** ist besser. Es ist einer dieser High-Lights, die man nicht vergisst.

Selbst unsere Geschäftsführerin Frau Platz konnte sich nicht entscheiden. Block, Sideline oder VIP-Bereich mit Hummerschwänzen. Sie entschied sich für die beste Alternative: Block.

Ich sag nur: Wer nicht hüpft der ist ein *ölner. Die anderen Fangesänge habe ich auf Grund des fremdartigen Slang nicht verstanden. Anm.: Kadda, was der eine Trommler aus Düsseldorf kann, müssen wie doch leicht mit unseren 6-8 Trommeln schaffen. Ab der Offseason heißt es üben, üben üben....

Und was machen die *ölner ???? Als sie merkten, dass wird von der Stimmung her ein Auswärtsspiel, schnell den Futtertrog und die Quelle mit dem Produkt aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe, schließen. No Comment. Frei nach dem Motto: Wie vergraule ich mir die letzten Fans.

Ich spreche im Namen aller anwesenden HSD-Fans. DANKE, DANKE, DANKE....
Tausend Dank.

Obwohl ich etwas Essig in den Wein kippen muss. Frau Platz erzählte mir, dass die Spieler schon verwirrt waren, wie es angehen kann, dass nach diesen spielerischen Leistungen, sogar Fans anderer Teams sie anfeuern. Vielleicht ist dies der Grund der Niederlage gewesen.

Volltrunken von Kölsch und der geilen Stimmung ging es um 20:00 wieder Richtung Heimat. Im Bus wurde noch lange über das Spiel und die Unterstützung geredet.
Da war noch was um 0:00 Uhr. Richtig, unser "der ist verheiratet" wurde ein Jahr älter. Nein, das Alter wird nicht verraten. Ab einem gewissen Alter schweigt man auch bei Männern darüber. Zünftig mit einer Flasche Sekt wurde angestoßen.

Um 2:00 durfte ich endlich zum Matratzenhochdienst antreten.

Die o.g. Ereignisse sind es, warum ich zu Auswärtsspielen fahre. Auch wenn ich fast 2 ½ Tage gebraucht habe, um mich davon zu erholen. ICH MÖCHTE DIESE FAHRT NICHT MISSEN. Ich kann mich nur wiederholen. Fahrt mit und ihr könnt euren Enkeln noch davon erzählen.

Am 29. April empfingen die Sea Devils dann den amtierenden World Bowl Champion Amsterdam Admirals. Die Admirals hatten zu diesem Zeitpunkt erst ein Spiel verloren und 5 gewonnen.

Vor der Partie verletzte sich RB Jemison und erlitt einen Rippenbruch.
Der bis dahin beste RB fiel nun auch noch aus...
Jemison erreichte mit 101 Läufen 368 Yards. Seine 101 Läufe waren Bestwert in der Geschichte der Hamburg Sea Devils.
Mit 18 gefangenen Bällen war er zudem einer der wichtigsten Receiver der Hamburger und der sicherste Fänger unter allen Running Backs.

Kein gutes Omen für die 15.224 Zuschauer in der AOL Arena.....
Dennoch, bis 12 Sekunden vor Schluss führten die Sea Devils mit 17 – 15 durch ein 33 Yard Fieldgoal von Jones, einem 33 Yard Run durch RB Green und einem 12 Yard Pass von Mortensen auf Witherspoon.

12 Sekunden vor Schluss erzielte Amsterdam mit einem Fieldgoal die 18 – 17 Führung und das Spiel war verloren.

Coach Bicknell nach dem Spiel: „Ich möchte mich bei den vielen Fans bedanken. Sie hätten einen Sieg so sehr verdient gehabt. Ich habe keine Erklärung für diese Niederlage. Wir sind ein starkes Team. Wir präsentieren uns trotz unserer schlechten Bilanz als Einheit. Doch Woche für Woche fehlt uns dieser eine entscheidende Spielzug.“

Am 7. Mai 2006 fuhren wir trotz der besch... Saison nach Berlin, um das Team weiter zu unterstützen.
16762 Zuschauer fanden sich Berliner Olympiastadion ein.
1. Drive – erste Punkte...
Nach Pässen von QB Mortensen und Läufen durch Green gelang es ihm den Touchdown und die Führung für die Sea`s zu erzielen.
Nach einem Fumble von QB Mortensen gelang Berlin der ausgleich.

QB Berlin übernahm das Ruder und führte die Offense mit einem 26 Yard Pass auf Witherspoon zum Touchdown 14 – 7 Hamburg.
Kurz darauf gelang ihm ein Verzweiflungspass auf Witherspoon der über 52 Yard zum Touchdown und der 21- 7 Führung führte.
In der zweiten Halbzeit gelang Kicker Jones dann noch ein 37 Yard Fieldgoal.
RB Dixon baute die Führung mit einem Touchdownlauf auf 31- 7 aus.
Für Hamburg wohlgemerkt !
Scott McCready fing dann seinen ersten Touchdown der Saison zur 38 – 7 Führung.
Den Berlinern gelang noch ein Touchdown zum 38 – 14 Endstand.
Bastian Lano verletzte sich so schwer, dass er für den Rest der Saison mit einem Meniskus, Kruz- und Innebandriss ausfiel.

 

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin. by Karlsson

Wieder stand eine Auswärtsfahrt an.
Diesmal ging es für mich Richtung Heimat.
Auf Grund der Tabellensituation konnte ich diesmal ganz entspannt hinfahren.
Ganz entspannt...???. Nicht ganz.

Freitag: Ich ging ins Office um die Karten für unseren Fanclub und den der Devil Mania abzuholen.
Statt der erwarteten ca. 25 Karten zzgl. Busfahrertickets, wurde mir ein großer Umschlag überreicht. In dem stecken ca. 50 kleine Umschläge mit etwa 160 Karten, sowie eine Liste mit 50 Namen.
Ich sollte nämlich die Karten am Sonntag an die Fans verteilen. Meine Begeisterung darüber hielt sich in Grenzen.
Da dieser Bericht auch von minderjährige gelesen wird, schweig ich mal lieber über das, was über meine Lippen kam.

Samstag: Anruf eines besorgten Fans, der mir mitteilte, dass auf der Homepage der HSD steht: "Abfahrt 9.00 ab ZOB." Auf unserer war aber 9:30 angegeben. Ich beruhigte ihn mit den Worten: "Ohne mich läuft am Sonntag eh nix". Er könnte auch erst gegen 9:30 erscheinen.
Sonntag: Als ich den ZOB um 9:00 erreichte, waren schon etliche Fans anwesend, aber KEINE Busse???
Wie war das noch mal mit der Abfahrt...? Erst einmal wurde mit Hilfe von Kristin (Danke, dafür noch einmal) die 160 Karten an den Mann/Frau gebracht.
Zwischendurch erschien 1 Bus. Immerhin. Der Busfahrer zeigte mir seinen Einsatzplan. Auf dem stand: Ankunft 9:15 Moorweide (Dammtor), Abfahrt 9:30. Alles klar?
Glücklicherweise folgten noch zwei Weitere.
Um 10.00 ging es mit dem dritten und letzten Bus auch für uns/mich los.
Dass wir den dritten Bus nahmen, erwies sich als Fehler. Er transportierte am Vortag einen Rundballtreterfanclub des HSV. Dementsprechend sah der Bus aus.
Ein Freibier beruhigte die Nerven. Wie ich schon immer vermutet habe, ist nicht jeder Notblinker auf dem Standstreifen ein Hinweis auf mechanische Defekte, sondern viel mehr auf menschliche Bedürfnisse.
Dann wieder ein kleiner Schock. Über Handy wurde mir mitgeteilt, dass in Charlottenburg gerade ein Halbmarathon stattfindet.

Was soll's dachte ich, ein evtl. kleiner Fußmarsch würde mir ganz gut tun. Glücklicherweise war der Marathon um 14:00 schon beendet, als wir das Olympiastadion erreichten.
Als ich Störte mit seiner "dem Störte seins" sah, konnte ich ihm nicht mehr böse sein. Außerdem hatten wir das selbe Wetter wie in Hamburg. Sonnig, warm und trocken. Auf deutsch: Optimales Footballwetter.
Um 17:30, nachdem ich genügend Berliner Luft eingeatmet hatte, betrat ich unseren Fanblock mit den ca. 200-250 Fans. Leider aus den bekannten Gründen nur mit 3 Trommeln.
Über das Spiel ist schon viel geschrieben worden. Woran lag es, dass wir gewonnen haben?

a) Not gegen Elend. Wobei die Not diesmal noch schlechter war

b) Wir in unserem Team zu viele Schönwetterspieler aus Tampa, Miami, Dallas usw. haben?

c) Oder einfach, dass wir endlich unseren Starting-RB haben und dadurch auch unsere QB's entlasten können Sucht euch was aus.

Ein Glück, dass ich mein Diensthandy bei mir hatte. So konnte ich mit der Notzentrale des Tropeninstitutes und der Gesundheitsbehörde telephonieren. Denn ich musste verhindern, dass ein Virus HH erreicht.
Welcher?, der Hüpf-Virus. Hauptüberträger scheint eine Frau Platz zu sein. Anscheinend habe ich die richtigen Mitarbeiter erreicht, denn wo Frau Platz sie seit Montag ist, entzieht sich meine Kenntnis.
Komisch schon, dass bei Rasant nicht sie, sondern Patrick Esume anwesend war. Ich hoffe, ich konnte die Ausbreitung rechtzeitig stoppen. Wobei ich mir dabei nicht ganz sicher bin. Ich habe auch schon bei anderen Fans ähnliche Symptome wahrgenommen.
Zeitweise habe ich mehr auf unsere Fantruppe geachtet, als dass was auf dem Spielfeld ablief.
Es macht doch immer wieder Spaß zu sehen, sobald es warm wird, wie bei Männern der hormonelle Wahnsinn einsetzt.
So sind die Männer halt. Obwohl, dazu gehören immer zwei.

Wie wir doch schon mit kleinen Dingen zufrieden gestellt werden können. Unser Sieg wurde so gefeiert, als hätten wir den Einzug in WB geschafft.
Aber ist es nicht verständlich nach so einer solchen Saison.
Dieser Sieg war Balsam auf den Seelen der Spieler und uns Fans.
Deswegen musste auch die Rückfahrt um 15 min nach hinten verschoben werden.

Bekanntlich ist Mecklenburg-Vorpommern eine strukturschwache Gegend.
So machten wir uns auf, die Wirtschaft anzukurbeln.
Wie?, bei einem Besuch mit 25 Mann in einem überregionalen bekannten Restaurant.
Leider war unser Busfahrer nicht bereit, für einen süßen Nachtisch so sorgen. So eine kleine "Perle" wäre als Dessert köstlich gewesen.
Er merkte wohl den Hormonüberschuss bei einigen männlichen Teilnehmern und beließ es bei den süßen Träumen.

Glücklich und zufrieden erreichten wir um 0:00 Hamburg. Diesmal ohne Regen.
Wunder gibt es immer wieder.

 

Am 14.05.2006 gab es dann letzte Heimspiel dieser verkorksten Saison.
Rhein Fire war der Gegner.
Kein Heimspiel wurde in 2006 bislang gewonnen.
Für Fire stand viel auf dem Spiel. Sie waren zu dem Zeitpunkt dritter in der Liga und konnten sich noch sehr gute Hoffnungen auf die World Bowl Teilnahme machen.

16.832 Zuschauer fanden den Weg zum letzten Heimspiel 2006 in die AOL Arena.
Mit einem Sieg der Sea Devils wurden sie belohnt.
Die Sea`s gewannen 13 – 10.

Der Düsseldorfer Ronyell Whitaker, fing einen Pass von QB Berlins an der Goalline ab und trug ihn 100 Yards zum Touchdown zurück.
Tyler Jones brachte die Hamburger auf 6 – 7 durch ein 28 Yards und ein 31 Yards Fieldgoal heran.
Nach einem Fieldgoal der Gäste zum 6 – 10, warf QB Berlin einen Touchdownpass auf McCready zum 13 – 10 Endstand.

HC Bicknell nach dem Spiel:
„Dieses Spiel war ein ganz besonderes. Der erste Heimsieg und das vor solch einer beeindruckenden Kulisse. Ich möchte mich bei allen Fans für ihre Unterstützung in all den teils sehr schweren Zeiten bedanken. Dieser Sieg war ein Geschenk an unsere Fans. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie hat gekämpft und in keinem Spiel aufgegeben. Heute wurde sie dafür im entscheidenden Moment belohnt.“

Shawn Mayer:
„Dieser Sieg fühlt sich so gut an und er war vor allem für unsere Fans.“

Coach Esume:
„Ich danke allen Fans für ihre Treue und ihren Enthusiasmus. Es war ein hartes Stück Arbeit, schließlich ging es für Fire um beinahe alles.“

Auch, wenn die Mannschaft der Saison 2006 nicht die erhofften Punkte gemacht hat, standen die Fans immer hinter ihrem Team.
Es war immer Stimmung im Stadion und jedes First Down wurde „beklatscht“ !

Scott McCready und LB Russell Rabe wurden
Player of the Week nach diesem Spiel.
Durch den Sieg wurde die „Rote Laterne“ in der Tabelle an Berlin abgegeben.

Nach dem Spiel verabschiedete sich ein Teil des Teams von den Fans.
Die Jungs hatten in ihrer Freizeit ein wenig Karaoke gesungen und brachten den Fans ein Ständchen.
Boogle tanzte ausgelassen mit den Cheerleadern.
QB Kilian war der Hauptsänger und heizte dem Publikum wirklich mächtig ein.
Die Zuschauer konnten gar nicht genug haben und intonierten von sich aus das Lied auf der Reeperbahn nachts um halb eins ....
Das kannten die Spieler natürlich nicht, waren aber sichtlich gerührt.
Es war ein Riesenspaß und ein gelungener viel zu kurzer Abschluss der Heimseason.

Vor dem Spiel gab es eine gemeinsame Veranstaltung auf der Power Party von Fire und Sea Devils Fans.
Das Motto
Fans are Friends wurde voll ausgelebt.
Es wurde für die Fans are Friends Aktion Geld gesammelt.
Ein großer Stand wurde aufgebaut, Fire Fans brachten Drucker, Laptop und Kameras mit.
Der Hammer war, die
World Bowl Kugel !!!
Es gelang die World Bowl Kugel zu diesem Spieltag nach Hamburg zu holen und sie am Stand zu haben.
Ein Security Mann passte auf die Kugel auf ;)
Mit der Kugel konnten sich die Fans fotografieren lassen und die Bilder „käuflich“ zu einem günstigen Preis erwerben.
Es war ein Riesenspaß !

Sogar der Chef Teufel Kathrin Platz ließ es sich nicht nehmen, sich mit der Kugel fotografieren zu lassen.
Bilder zu der gelungenen Aktion gibt es noch auf http://www.101fire.com/03galerie/2006/26_gd9a/26_gd91.html.


Das letzte Spiel der Saison führte uns am 20. Mai nach Amsterdam zu den Admirals.
Die Admirals hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon für den World Bowl qualifiziert.
Dank einer dominanten Defense gelang in Amsterdam ein 34 – 21 Sieg vor 15.937 Zuschauern.
Der 3. Sieg der Sea Devils in Folge ... leider nur in den letzten 3 Spielen der Sasion.

HC Bicknell: „Was für ein Saisonabschluss“, freute sich Hamburg Sea Devils Head Coach Jack Bicknell. „Wir haben in dieser Saison so viel durchgemacht und immer zusammengehalten. Ich bin unheimlich stolz auf jeden einzelnen meiner Spieler. Mit drei Siegen in Serie heimreisen zu können, gibt uns allen ein gutes Gefühl. Von mir aus könnte die Saison jetzt noch einige Wochen weitergehen.“

Die Defense forcierte 5 Ballverluste der Admirals und erzielte durch Scott Gernord und Jason Shivers 2 Touchdowns.
Die Punkte erzielten:

Tyler Jones Fieldgoal über 35 Yard
RB Green mit einem 1 Yard Lauf
RB Jermaine Allen mit einem 1 Yard Lauf
Scott Genord mit einem 42 Yards Interception Return
Kicker Jones mit einem Fieldgoal aus 38 Yard
Jason Shivers mit einem Fumble Return Touchdown über 45 Yards.

DeJuan Green stellte mit seinem ersten Touchdown der Partie – seinem insgesamt dritten der Saison – einen neuen
Teamrekord auf.
Erstmals in ihrer Teamhistorie erzielten die Hamburg Sea Devils zwei Touchdowns durch die Defensive in einem Spiel.

Im Spiel verletzte sich ein Amsterdamer RB und der Hamburger Jermaine Allen wurde darauf nach Amsterdam transferiert.

Zu den Traingskamps der NFL Teams wurden 42 Hamburger Spieler eingeladen.
Zusätzlich erhielt Coach Esume einen Vertrag bei den Oakland Raiders.

Nach dem dritten Preseason Games in der NFL befanden sich noch 23 Sea Devils in den Kadern der NFL Teams.
Rund 2 Wochen vor dem Start der NFL waren noch 19 Spieler unter Vertrag.
Scott McCready musste verletzungsbedingt nach Hause fliegen.
Durch eine Schulterverletzung verpasste er viele Trainingseinheiten und konnte an den Vorbereitungsspielen der Kansas City Chiefs nicht teilnehmen.

Im September 2006 erschien eine schöne Pressemeldung der Sea Devils:
Rund ein Jahr nach dem tragischen Tod von Thomas Herrion, dem Offensive Tackle der Hamburg Sea Devils der Saison 2005, haben die San Francisco 49ers, sein NFL-Team, das ihn nach Hamburg schickte, eine Auszeichung ins Leben gerufen, um Herrion zu ehren.
Zum Ende eines Trainingscamps werden die 49ers ab sofort jährlich einen Spieler mit dem „Thomas Herrion Award“ auszeichnen. Dieser Award geht an den Spieler, der sich in seiner ersten oder zweiten NFL-Saison befindet und den Geist Herrions am meisten nach außen trägt.

Als erster Spieler wurde nun Harvey Dahl mit dem „Thomas Herrion Award“ ausgezeichnet. „Ich sehe Thomas jeden Tag“, erklärte Dahl gerührt, nachdem er die Auszeichnung erhalten hat. „Er inspiriert mich.“

Dahl verband eine tiefe Freundschaft mit Herrion, dessen mit Glas verkleideter Locker in der Umkleide der 49ers noch genau so aussieht, wie er es am Tag seines tragischen Todes tat. Dahl und Herrion gingen lange Zeit den gleichen, steinigen Weg. Beide spielten auf der Tackle-Position. Sie begannen ihre Karriere gemeinsam bei den Dallas Cowboys und gingen später nach San Francisco. Dort saßen sie in der Umkleide des Teams direkt nebeneinander.

Doch nicht nur ihre Verbundenheit veranlasste die San Francisco 49ers zu der Entscheidung, Dahl als ersten Profi mit dem „Thomas Herrion Award“ auszuzeichnen. Denn Dahl kämpfte in den vergangenen Wochen nicht nur um einen Platz im Kader der 49ers, er hatte auch im Privatleben zu kämpfen.

Der Vater des 25-Jährigen verunglückte vor einem Monat mit seinem Flugzeug und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu. Noch immer kämpft Joe Dahl um sein Leben. Und vor Beginn der NFL-Saison sind weitere Operationen angesetzt. Sich bei diesen Problemen auf Football zu konzentrieren fällt seinem Sohn verständlicherweise nicht leicht.

Sein Team steht voll und ganz hinter ihm und seiner Familie. „Football ist nicht das wichtigste im Leben. Das zeigt uns Harveys Situation. Und das hat uns auch Thomas’ Tod gezeigt“, sagte Mike Nolan, Head Coach der 49ers. „Unser Team steht voll und ganz hinter Harvey.“

Im September wurde dann Uwe Bergheim zum neuen Managing Director der NFL Europe ernannt.
Ein Mann, der bislang nur mit Wirtschaft zu tun hatte, aber keine Ahnung von Football und seinen Fans hatte.
Der Anfang vom Ende der NFL Europa war gemacht.
Stirnrunzeln und Kopfschütteln, wenn ich seine Worte von „damals“ so lese:
"Ich freue mich sehr, Teil der NFL zu sein und dieses wunderbare Spiel American Football in Europa weiter aufzubauen", sagt Uwe Bergheim, der seine neue Position mit sofortiger Wirkung antreten wird. "Wir haben eine starke Grundlage, von der wir die Anziehungskraft der NFL in Europa weiter ausbauen werden."

Brock Berlin warf in der Season 7 Touchdowns und 7 Interceprions, James Kilian 3 TD`s und 5 Interceptions, Todd Mortensen 2 TD`s und 1 Interception.

Mike Jemison erlief 368 Yards, machte aber keinen Touchdown.
Jimi Dixon und DeJuan Greene erliefen 3 und 2 Touchdowns.

Scott McCready führte selbstredend die Tabelle bei den Receiving Yards an.
486 Yards und 2 TD standen am Ende der Season für ihn auf der „Habenseite“.

Mike Jemison fing Bälle für 148 Yards und Richard Smith für 252 Yards und 3 Touchdowns.
Ricky Bryant kam auf 2 Touchdowns und 190 Yards.

Tyler Jones traf als Kicker 11 Fieldgoals von 14 möglichen.
Rayshun Reed fing 3 Interceptions und trug einen davon zum Touchdown zurück.

In der Defense glänzten zudem Shawn Mayer, Jason Shivers, Kris Griffin und Aden Durde.

162.282 Zuschauer besuchten die Heimspiele der Sea Devils.
23 Touchdowns,davon 7 durch Läufe, 12 durch Pässe und 4 durch Returns waren die Ausbeute 2006.

In das Offense All Star Teams wurde Scott McCready gewählt.

Auf Seiten der Defense erreichte diese Ehrung DE Scott Scharff und Rayshun Reed.

Brokke Berlin wurde in der Woche 8 zum Offense Player of the Week gewählt.
Rayshun Reed in woche 6, Russel Rabe in Woche 9 und Jason Shivers wurden Defense Player of the Week.
Als bester National wurde Scott McCready in Woche 2, 6 und 9 gwählt, Jermaine Allen in Woche 7.

Die Galaxy gewann gegen Amsterdam den World Bowl 2006.

Im Oktober 2006 zog sich der Fankoordinator der Sea Devils Björn gen. Störte zurück.
Seine Wege brachten ihn in Richtung Mönchengladbach / Düsseldorf.

Als neue Fankoordinatoren wurden bei einem Teufelsrochen Fanclubtreffen Rigo und Gunar ernannt / gewählt.
Natürlich gab es dazu eine Pressemitteilung der Sea`s, die ich nicht vorenthalten möchte:

 

Fans der ersten Stunde sind neue Fankoordinatoren

Hamburg Sea Devils haben neue Fankoordinatoren

 

Nichts ist wichtiger für die Hamburg Sea Devils als ihre Fans. Und um ihre Fans hautnah betreuen zu können, haben die Hamburg Sea Devils zwei neue Fankoordinatoren ernannt. Ab sofort sind Gunar Bernstein und Rigo Voß für sämtliche Belange rund um das Thema Fan der Hamburg Sea Devils verantwortlich.

 

„Wir freuen uns, Gunar und Rigo als Fankoordinatoren vorstellen zu dürfen“, erklärte Kathrin Platz, Geschäftsführerin der Hamburg Sea Devils. „Der Kontakt zu den Fans ist das A und O unserer Arbeit und wir sind uns sicher, dass wir dank Gunnar und Rigo noch näher am Zuschauer sein werden.“

 

Gunar Bernstein und Rigo Voß sind Hamburg Sea Devils Fans der ersten Stunde. Gunar Bernstein ist Gründungsmitglied der Lancaster Black Eyes, einem der ersten gegründeten Fanclubs der Hamburg Sea Devils. Rigo Voß ist ehemaliger 1. Vorsitzender der Fighting Pirates Elmshorn, ehemaliger 1. Vorsitzender des Hamburg Blue Devils Fanclubs Devil Mania und hat noch nicht ein Siel der Hamburg Sea Devils verpasst.

 

Gemeinsam stehen sie allen Fans mit Rat und Tat zur Seite. Sie suchen nach Ideen, das Fantum der Hamburg Sea Devils voranzubringen, die Stimmung in der AOL Arena noch frenetischer werden zu lassen und organisieren Auswärtsfahrten. Des Weiteren haben sie sich vorgenommen, die einzelnen Fanclubs in und um Hamburg und auch die der NFL Europe einander näher zu bringen.

Im November des Jahres erhielt die Liga einen neuen Namen und ein neues Logo.
Statt NFL Europe hieß es nun NFL Europa.


Aden Durde und Scott McCready blieben die ganze Offseason bis zum Trainingsbeginn 2007 in Hamburg undrührtendie Werbetrommel für die Sea Devils.
Zusätzlich unterstützen sie Hamburger Teams beim Training.

Der Fanclub Teufelsrochen feierte am 02.12.2006 seinen Geburtstag.

Es ging mit einer Barkasse duch den Hamburger Hafen mit Speis und Trank.
Das Sea Devils Office, die Sea Perals und die Spieler Scott McCready und Aden Durde waren dabei.

Auch Düsseldorfer, Kölner, Frankfurter und Berliner durften wir begrüssen.
Natürlich waren auch die neuen Fankkordinatoren Gunar und Rigo mit an Board.

Auf der HP der Teufelsrochen gibt es noch die entsprechenden Bilder.

Seit Beginn der Season 2006 wurde mit der Fans are Friends Aktion Geld für Olli Aders gesammelt.
Olli wurde bei einem Footballspiel sehr schwer verletzt.
Es wurden Sachen versteigert und Fans are Friends Bänder bei den Heimspielen verkauft.
Auch die gelungene "Aktion" mit den World Bowl Fotos zusammen mit den Düsseldorfern brachte viel Geld für Olli ein.
 
Fast 6000 € konnten so der Familie im Dezember 2006 übergeben werden.
Es war allen klar, dass wir diese Aktion auch in der Season 2007 fortsetzen würden.

Schon im Dezember 2006 startete der Dauerkartenverkauf für die Season 2007 ............